Touren

Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Ski TW3 Wergenstein

So 21.2.21: Alp Tumpriv
Die neun Teilnehmer trafen sich gegen 08:00 bei Werner Heggli an der Frikartstrasse in Zofingen. Schnell war alles verladen und die 3 Wagen rauschten Richtung Bündnerland. Im Heidiland gab es ‚Kaffee und Gipfeli', coronabedingt aber an der frischen Luft.
Die Abzweigung in Zillis Richtung Lohn - Mathon war schnell gefunden, und um 10:45 erreichten alle  problemlos Wergenstein auf der sonnigen und aussichtsreichen Geländeterrasse auf knapp 1500m. Unser Bergführer Dominik Suntinger hiess uns beim Hotel Capricorns herzlich willkommen. Im Skiraum deponierten wir das Gepäck und wechselten erwartungsvoll in die Skiausrüstung. Gemütlich marschierten wir ein paar Meter zum Dorfrand, stiegen auf die befellten Skis und zogen locker über die weiten und mehr oder weniger steilen Hänge, vorbei an Dumagns und Richtung Alp Tumpriv auf ca. 1900m. Ein leiser Wind machte die heisse Sonneneinstrahlung angenehm. Nach ca. 1 1/2h wurden die Felle in den Rucksack verstaut, die Schuhe auf Abfahrt geschnürt und die ersten Schwünge im verfahrenen Schnee versucht. Von einem kleinen Pulver auf fester Unterlage wechselten die Verhältnisse rasch auf Bruchharst, resp. auf viele alte, harte und unangenehme Fahrspuren. Auf der breiten Schlittel- resp. Winterwanderstrasse gings einfacher und bequemer zu unserer Unterkunft zurück. Um 14:00 löschten wir bereits unseren ersten Durst auf der aussichtsreichen Terrasse des Capricorns, bezogen unsere Zimmer und machten es uns gemütlich . . .
Tourenleiter Werner hatte die Teilnehmerliste mit Zimmereinteilung bereits bei der Gastgeberin Barbara Gätzi deponiert - sie notierte unsere Konsumationen auf unsere persönlichen Konti und so ruhte der Geldsäckel die ganze Woche im Rucksack.
Um 18:00 wurde zum Rapport und Apéro geblasen! Dominik projizierte seine Karten, Ideen und Tourenvorschläge auf die Leinwand, Werni bestimmte die Tagesberichteschreiber, und danach stiessen wir freudig mit einem frischen, knackigen Fläscher Sauvignon blanc von Marugg auf eine tolle Tourenwoche an! Das Dîner im Restaurant Capricorns mit 13 Gault-Millau-Punkten liess schon am ersten Abend keinen Wunsch offen! Bericht: Edi Meyer Mo, 22. 02.21: Piz Tarantschun (2768 m)
Nach der kurzen Eingehtour am Sonntag hat unser Bergführer Dominik Suntinger den Piz Tarantschun im Naturpark Beverin als Tourenziel ausgewählt, um unsere Kondition und Technik besser einschätzen zu können. Wir starteten mit den Tourenskiern um 7.20 h in der Nähe unseres Hotels Capricorns in Wergenstein (1468 m). Der Schnee war aufgefirnt, der nächtliche Föhn hatte den Pulverschnee verblasen. In zwei Fünfergruppen (coronabedingt) stiegen wir recht gemächlich in die morgendliche Berglandschaft auf. Der Piz Beverin erstrahlte schon bald in der Morgensonne. Allmählich erreichten wir die ersten Alphütten, leichtes Schlierengewölk überzog von Süden her den vorher klaren Himmel und trübte die Sonne ein. Nach ca. 2 ½ Stunden erreichten wir die Alp Tumpriv (auf ca. 2200 m), wo im Sommer Rinder gehütet werden. Die Schamser Seite des Naturparks Beverin umfasst die grösste zusammenhängende Alm in Graubünden mit mehreren Alpwirtschaften. Hier machten wir einen Halt und stärkten uns mit einer Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Bald ging es über weitläufige Alpmatten und Berghänge weiter aufwärts. Der Gipfel kam ins Blickfeld, rückte aber immer weiter in die Ferne. Immer neue Kuppen und Hänge galt es zu überwinden. Inzwischen war die Sonne ganz verdeckt und die Aufstiegsspur blieb entsprechend gefroren und hart. Deshalb montierten wir die Harscheisen, um einen besseren Stand und grössere Trittsicherheit zu erreichen. Der Gipfelhang wurde zunehmend steiler und erforderte mehrere Spitzkehren, die im harten Schnee einigen von uns zu schaffen machten. Gegen 12.30 h erreichten wir endlich den Gipfel des Piz Tarantschun. Es war kalt und windig, was nicht zum Verweilen einlud. Wir bestaunten kurz den Kranz der Berge, vom Piz Badile im Süden bis zu den Bündner Bergen im Osten. Nachdem wir die Skier für die Abfahrt umgerüstet hatten, wagten wir uns an die Abfahrt. Der Gipfelhang war pickelhart und ruppig, weshalb wir den oberen Teil abrutschten und mit einigen weiten Bögen hinter uns liessen. Danach wechselten Passagen mit Pulverschnee und verblasene bzw. verharschte Flächen ab, die nicht leicht zu befahren waren und einige Anpassungsleistungen erforderten. Nach einer längeren Querfahrt erreichten wir schliesslich wieder die unteren Alphütten und die Waldzone. Das letzte Teilstück legten wir auf der Schlittelpiste zurück, die einer Skipiste gleichkam. Gegen 14.30 h erreichten wir wieder unser Hotel und waren froh, dass die schwierige Abfahrt zu Ende war. Die sehr wechselhaften Schneehältnisse erforderten viel Kraft und Technik, zu der uns der Kamerad Robert Brun als Skilehrer wertvolle Hinweise gab. Die erste Prüfung war bestanden, das geplante Tourenziel Piz Beverin wurde nach diesen Erfahrungen jedoch zurückgestellt. Herzlichen Dank an unseren Bergführer Dominik, der uns mit grosser Geländekenntnis sicher ans Ziel brachte. Bericht: Helmut Messner
 
Di, 23.02.21: Zwölfihorn (2292 müM / von Lohn aus)
Nach einer strengeren Tour am Vortag, konnten wir dies am heutigen Tag ein bisschen gemütlicher angehen. Frühstück um 7:30 Uhr und Abfahrt mir den Privatautos nach Lohn. Von da an ging es strikte den Regeln entsprechend bez. Wildschutz auf dem Schlittel und Winterwanderweg durch den Bannwald. Kaum hatten wir Waldgrenze verlassen, erblickten wir in weiter Ferne einen stattlichen Steinbock (Capricon). Aus der Nähe betrachtet stellte sich heraus das dieser und weitere Tiere aus Holz geschnitzt waren. Nach einer kurzen Rast machten wir uns in freien Gelände Richtung Zwölfihorn auf den Weg. Um 11:00 Uhr errichten wir das Zwölfihorn 2292 müM und stärkten uns beim Mittagessen. Die Abfahrt gestaltete sich Anfangs mit einer leichten Sulzdecke recht erfreulich. Gegen Ende wandeltes sich der (neue) Schnee in tiefen Sulz, was zu einigen Wadenspanner führte. Bereits 12:30 Uhr gelangten wir zum Ausgangsziel zurück. Im Nachbardorf Mathon konnten wir in einem Take Away einen Zwischenstopp einlegen und auf der Sonnentersasse den Flüssighaushalt ausgleichen. Wieder im Hotel angekommen, wurde die Zeit bis zu Apero unterschiedlich verbracht. Die einen beschäftigten sich mit Lektüre, andere verbrachten die Zeit auf der Terrasse bei einer Erfrischung und 2 Mitglieder weichten sich im Hot Pot auf. Der Rest vom Abend nahm seinen gewohnten Gang, Apero mit Besprechung der Ereignisse von heute und Aussichten für den kommenden Tag. Danach 5 Gang Menü vom feinsten und einem Schieber zum vergessen. Danke an alle Beteiligten. Bericht: Urs Lienhart Mi, 24.2.21: Parpeinahorn (2600 M.ü.M)
Heute starteten wir wie gewohnt um halb sieben mit einen guten Frühstücksbuffet. Um halb acht treffen wir uns vor dem Haus und starten nach einem kurzen Fussmarsch unsere Tour. Die Gruppe war nicht ganz komplett, hat doch ein Teilnehmer heute seinen Ruhetag eingezogen.  Das Ziel heute heisst Parpeinahorn und ist 2600 M.ü.M hoch. Der Aufstieg gestaltet sich wie die vorherigen Tage zuerst bei hartem Schnee, der während des Aufstieges immer weicher wurde. Für einen kurzen Hang haben wir sogar noch die Harscheisen montiert. Um zwölf standen wir nach 4,5 Stunden und 1100 Höhenmeter auf dem Gipfel und konnten die schöne Aussicht geniessen. Das Wetter zeigte sich wieder von der schönsten Seite mit einem strahlend blauen Himmel.
Die Abfahrt genossen wir im immer weicher werdenden Schnee was teilweise anstrengend war. Wir fuhren in Richtung Mathon ab. Die Abfahrt endete im Vorgarten eines Hauses, von wo wir problemlos die Strasse erreichen konnten. Da es noch einige Zeit dauerte, bis der Bus uns wieder zurück bringen konnte wollten wir im Take Away noch etwas trinken. Leider hatten sie aber WIrtesonntag so dass wir uns in der Selbstbedienung am Kühlschrank bedienen mussten. Das Postauto brachte uns anschliessend wieder nach Wergenstein, wo wir den Tag auf der Sonnenterasse und bei einem guten Nachtessen ausklingen lassen konnten. Bericht: Andreas Bachmann Do, 25.02.21:   Cufercal-Lücke 2636 m Tguma da Tumpriv (2414m)
Endlich hat sich der Nebel aus Saharastaub aufgelöst.  Der Wetterbericht prophezeite einen warmen Frühlingstag bei 10° auf 2000m. Die Schneeverhältnisse entschieden über den Verlauf der heutigen Tour.  Vor dem Hotel starteten wir  um 07:15 Uhr unsere Tour zum Weiler 'Dumagns' 1797M. Richtung 'Sut Platta' erreichten wir 'Plan Dargliaz' wo wir die Skifelle entfernten um nach der Alp  'Danis' abzufahren. In der Zwischenzeit hat sich der Schnee schon zu stark aufgewärmt, so dass nach dem überqueren vom Bach 'Fundogn' das Tourenziel für heute zum 'Tguma da Tumpriv' 2414m geändert wurde. Also führte uns das neue Ziel Richtung Westen. Über das tief eingeschnittene Alpgelände 'Alp Anarosa' erreichten wir unseren Mittagsrastplatz 'Stafel Nurdagn' 2262m.  Eine sehr schöne Alp welche von Juni bis Oktober auch Gäste bewirtet. Auf der Südseite wird das Panorama durch das Bruschghorn, Gelbhorn und das Schwarzhorn begrenzt. Nach einer kräftigenden Verpflegung setzten wir unseren Aufstieg weiter Richtung Nordosten. Um 13 Uhr erreichten wir das Tagesziel 'Tguma da Tumpriv' 2414m.
Bei der Rückfahrt zum Hotel wechselten die Schneebedingungen an jeder Kuppe. Das forderte unsere letzten Kraftreserven. Um 14 Uhr mit ausgetrockneter Zunge haben wir das Hotel Capricorns wieder gefunden. Auf der Sonnenterasse wurde nochmals über die Tücken der Abfahrt diskutiert. Einen herzlichen Dank an unseren Bergführer Dominik für diese tolle Tour. Bericht: Edi Müller Fr, 26.02.21: Beverin Pintg (2591 m.ü.M)
Zu diesem Gipfel habe wir nun schon die ganze Woche von verschiedenen Seiten hinübergeschaut. Heute ist er unser Ziel: Der Piz Beverin.
Wir starten um 7:20 und gehen zunächst auf dem Schlittel-Weg hinauf zur Alp Darsiez. Dank einer klaren Nacht blieben die Hänge trotz einer Nachttemperatur um + 5 Grad hart gefroren. Ab 8 Uhr werden wir auch heute wieder von der Sonne bestrahlt. Knapp unter dem Gipfel sind noch 2 sehr anspruchsvolle Spitzkehren zu bestehen. Danach deponieren wir unsere Skis und gehen zu Fuss die letzten Meter zum Piz Beverin Pintg (2591). Für die Abfahrt findet Dominik immer wieder unverfahrene Hänge mit top Schnee. Bereits kurz nach 13 Uhr sind wir wieder auf der Hotelterrasse zum Durstlöschen. Bericht: Thomas Straub Sa, 27.2.21, Rappakopf (2196 m.ü.M.)
Schönes Wetter (1 Ausnahme), viel und guter Schnee, hervorragendes Hotel, gute Organisation, professioneller Führer und Musikus und nicht zuletzt ein eingeflogener passionierter Rebbauer und Kenner der uns excellente Weine vermittelte und gute Kameradschaft….Was will man mehr!!!
Einzig am Samstag hing tiefer Nebel über dem Tal. 5 unentwegte Kameraden fuhren nach Lohn und bestiegen den Rappakopf, 2196 m. Sie alle fanden den Weg wieder zurück zum Hotel zu ihren 4 im Hause verbliebenen Kameraden. Euch Dreien sei herzlichen Dank für die wunderschöne Woche, die wir erleben durften: Werni Heggli Edi Meyer und Dominik Suntinger. Bericht: Heinz Bürklin

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