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Muotathal - Fruttli

Bericht Schneeschuhtour Oberdorf - Hasenmatt - Gänsbrunnen statt Muotathal Geplant war eine Tour im Muotathal. Aber erstens kommt es anders als man denkt. Aufgrund der ausserordentlich starken Schneefälle am Mittwoch und Donnerstag, der grossen Lawinengefahr und der gesperrten Pargelpassstrasse habe ich die Tour in den nahen Jura verlegt, denn selten waren die Schneeverhältnisse so gut wie heute.
Doch jede Medaille hat zwei Seiten: Denn wenn der Winter richtig zuschlägt, freut das zwar die Wintersportler, die Bähnler kämpfen aber gegen Schnee, Eis, Kälte und verklemmte Weichen. Somit wäre die Geschichte über unsere Reise an den Ausgangspunkt in Oberdorf fast interessanter als der Bericht über die Tour selbst. Eigentlich wollten wir uns mit dem Postauto auf den Balmberg chauffieren lassen. Das blieb aber ein Wunsch. Aufgrund des verpassten Anschlusses in Solothurn wählten wir Oberdorf als Ausgangsstation und die Hasenmatt (1445 MüM) als unser Ziel.
Zusammen mit gut zwei Dutzend Gleichgesinnten wählten wir die Route durch die Chlus, weiter zum Schilizmätteli und dann zum höchsten Punkt im Kanton Solothurn, der Hasenmatt. Dank der guten Spurenarbeit unserer Vorgeher konnten wir den märchenhaften, tiefverschneiten Winterwald in vollen Zügen geniessen. Einzig hartnäckige Wolken oder Nebel verhinderten, dass die Sonne unseren Aufstieg vergolden konnte. Auf dem Gipfel begrüssten uns gut vierzig Tourengänger und ein eisig kalter Westwind. Nach einer sehr kurzen Gipfelrast wählten wir für die Abstiegsroute eine Waldschneise zum Stallboden und gelangten über den Cholgraben zum Subigerberg, wo wir endlich die Sonne etwas geniessen und unsere Glieder aufwärmen konnten. Jetzt war auch die Gelegenheit, die mit viel Liebe zubereiteten Köstlichkeiten zu verspeisen, den Durst zu stillen und etwas auszuruhen.
Die letzten 3 Kilometer zum Bahnhof Gänsbrunnen waren eine im sprichwörtlichen Sinne sauglatte Angelegenheit. Die Fahrstrasse entpuppte sich als eisige, rutschige, spiegelglatte und ideale Bob- oder Schlittelbahn. Die vereinzelten Ausrutscher oder Stürze verliefen zum Glück alle glimpflich und wir erreichten zeitgerecht den Bahnhof Gänsbrunnen. Drei Gämsen in unmittelbarer Nähe des Bahnsteigs liessen sich von den vielen Rodlern und Tourengängern auf ihrer Nahrungssuche nicht stören und verkürzten unsere Wartezeit. Die Heimreise verlief im Gegensatz zur Anreise ereignislos. Im unbedienten Speisewagen genossen wir die bequemen Stühle und träumten von einem heissen Kaffee oder Tee.  
Hans Widmer, Tourenleiter  

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