
Touren
Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.
Der Schweizer Alpen-Club (SAC) hat die SAC-Wanderskala überarbeitet und neu gestaltet -> Link zur SAC-Seite
Beschreibung der Anforderungen: SAC Wanderskala Skala
| Tourenreglement | |
| Wichtige Telefonnummern und Links | INFO |
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| Damit auch sicher das Notfallblatt im Rucksack ist, hier das | Dokument |
Sa 6. Jun. 2026
Fürstein (Rundtour ab Stäldeli)
So 31. Mai 2026
Frühlingswanderung
Wir trafen uns um Viertel vor 8 auf dem Perron in Zofingen. Zu sechst fuhren wir via Olten nach Oensingen, wo uns Edi bereits erwartete. Bei schönstem Wetter marschierten wir unter dem Schloss Neu-Bechburg in Richtung Tiefmatt. Bereits der Anfang war steil und heiss und wir machten regelmässige Pausen. Nach dem Restaurant zur Alp ging es nochmals steil bergauf. Auf den letzten Metern zum Roggenschnarz auf 931m mussten wir noch ein paar Treppenstufen erklimmen. Danach wurde es wieder angenehmer. Etwas weiter unten kannte Edi ein kleines Blockhaus mit einer Terrasse., wo wir die tolle Aussicht genossen und unser Zmittag assen.
Danach ging es auf dem Kamm weiter zur ausgesetzten Roggenflue und nach einem kurzen und steilen Abstieg zum Oensinger Roggen mit dem Restaurant Roggen, wo wir uns zum Dessert ein feines Glace und etwa zu trinken gönnten.
Als wir etwas später auf dem Kamm zum Chluser Roggen wanderten, kamen wir in das angekündigte Sommergewitter. Geschützt mit Regenjacken und Regenschirmen stiegen auf dem etwas rutschigen Jurakalk hinunter zur Burg Alt Falkenstein. Von der Haltestelle Thalbrücke fuhren wir via Oensingen und Olten wieder zurück nach Zofingen, wo wir kurz nach 16 Uhr ankamen.
Vielen Dank Edi für die tolle Organisation und die schöne Tour vorbei an den diversen Roggen!
Bericht: Marcel Lattmann
Fotos: Annelies Estermann
Sa 30. Mai 2026
Klettern Schärsack/ Haggenspitz
Um Viertel vor sechs sassen wir bereits im Zug nach Zürich, so dass wir kurz nach 8 Uhr bei schönstem Wetter im Brunni im Alpthal starten konnten. Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir einen Klettergarten an der Haggenegg. Dieser ist weitgehend unbekannt, so dass wir in Ruhe auf die Felsformationen klettern konnten. Bei den schönen Routen im Schwierigkeitsgrad 3-7 war für jeden etwas dabei.
Danach stärkten wir uns und wir machten uns noch vor dem Mittag an die Überschreitung des Haggenspitz. Dabei mussten wir auf das Jagdbanngebiet mit Gämsen und Birkhühner Rücksicht nehmen. Der Weg von Norden war sehr abwechslungsreich. Es gab immer wieder Stellen mit Ketten und kurze Kletterpassagen im dritten Grad. Auf dem Haggenspitz (1760m) angekommen machten wir die wohlverdiente Pause und wir genossen das tolle Panorama. Danach ging es 100 Höhenmeter runter in den Sattel und weiter zum kleinen Mythen. Der Abstieg am kurzen Seil über die Felsen war abenteuerlich und wir liessen uns entsprechend Zeit.
Wir entschieden uns, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht auf den Gipfel des kleinen Mythen zu klettern, sondern wir begnügten uns mit einem Vorgipfel. Von dort stiegen wir via Zwüschemythen wieder ab ins Brunni. Mit dem Postauto und dem Zug reisten wir anschliessend wieder zurück nach Zofingen.
Vielen Dank Christian für die Organisation und den abwechslungsreichen Tag!
Bericht: Marcel Lattmann
Fotos: Jeannette, Monika und Christian
Sa 23. Mai 2026
Pfingstklettern Walensee
Samstag
Um halb acht trafen wir uns mit zwei weniger auf dem Platz
und hielten unser ersten Morgenschwatz.
All unser Gepäck passte in zwei Autos,
zum Glück musste niemand auf den Schoss.
Als wir mit unseren Geografiekenntnissen verkackten,
lernte wir von Louis-Gilles interessante Fakten.
Wir marschierten in den Klettergarten,
auf das Klettern konnten wir kaum noch warten.
Beim ersten Express einhänken,
wollte wir noch nicht an offne Finger denken.
Wir verspeisten eine ganze Melone,
das freute nicht nur den Sohne.
Dario wollte senden eine 7c,
das tat im Herzen weh.
Der Sprung in den Klöntalersee durfte natürlich nicht fehlen,
doch die Temperatur schnürte zu unsere Kehlen.
Wir bauten die Zelten auf
und bereiteten vor einen grossen Schmaus.
Bei nächtlicher Unsicherheit mussten wir unsere morgigen Pläne nochmals überdenken,
doch wir wollten unsere Ziele nicht senken.
Sonntag
Früh ging es aus dem Zelt,
wir starten einen neun Tag in diese Welt.
Es war sogar noch zu früh für Brot,
doch wir kommen auch nur mit Müsli aus in der Not.
Den Einstieg haben wir in einer soliden Zeit erreicht,
haben gar nicht gemerkt wie die Zeit in den ersten Seillängen verstreicht.
Heute musste unsere Haut leiden,
unsere Kampfwunden waren zu beneiden.
Keine Schlüsselstelle war ein Launendämpfer,
wir blieben kühne Kämpfer.
Die Qualität des Gesteins ist schlecht zu beschreiben,
da musst du nur mal die Hand daran reiben.
Wir hielten an unseren Zielen fest,
und schafften auch noch den Rest.
Zwei mussten noch den zurückgelassenen Rucksack holen,
die anderen rutschten auf schnellen Sohlen.
Das Problem wurde nicht eingedämmt,
und schon hat sich das Seil verklemmt.
Der Abstieg war sportlich in vielen Belangen,
dazu kommen noch zwei Schlangen.
Heute gab es das Znacht ein bisschen später,
die Tage werden immer härter.
Montag
Heute ging es nochmals in den Klettergarten,
da konnten wir noch alle Fingerhaut abschwarten.
Unser Stein war heute zum Bouldern richtig gross,
also mussten wir mit Gstältli und Seil los.
Fabian kam dazu
und ging auch schon wieder im Nu.
Das 7c war heute auch wieder ein Ding,
doch es ging nicht so ring.
Verschwitzt habe wir zusammengeräumt,
die einen mehr, die andern weniger gebräunt.
Text: Zoe, Malin Dario S.
Sa 2. Mai 2026
Velotour
Die diesjährige Velotour des SAC erforderte etwas mehr Sitzfleisch, dafür war die Höhendifferenz dieses Mal geringer. Die Tour führte uns mit über 60 km von Zofingen Richtung Olten, Stauwehr Schönenwerd (Kaffeehalt), Aarau, Biberstein (Mittagessen) und Kölliken (Zvierihalt) zurück nach Zofingen.
Bei schönem Wetter und etwas Bise starteten wir in Zofingen mit 12 Velofahrern und folgten der Veloroute 73 und 5 nach Olten. Weiter ging es Richtung Stauwehr in Schönenwerd. Nach dem Kernkraftwerk Gösgen wartete Walti Bertschi auf uns, um die Tour bis nach Kölliken mit uns zu absolvieren. In der Imbissstube Dima stärkten wir uns zum ersten Mal. Bei Kaffee und Gipfeli genoss man eine schöne Aussicht auf die Aare-Landschaft und die neu gestaltete Wehranlage. Bis zur Mittagspause mussten wir noch 8 km und 150 Hm zurücklegen.
In der Gartenwirtschaft Juraweid wartete bereits Christoph Ruchti auf uns. Er konnte dieses Jahr nur zu Fuß teilnehmen. James, der Wirt, verwöhnte uns mit einem speziell angerichteten Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Frisch gestärkt ging es Richtung Süden der Suhre folgend, wobei wir von der Bise ausgetrockneter Naturstraße zu bewältigen hatten. Ein Zvierihalt mit Coupe und Getränken in der Gartenwirtschaft Bären durfte nicht ausgelassen werden. Der Rest der Reise führte mehrheitlich auf den Velorouten 34 und 73 nach Zofingen. Am späteren Nachmittag verabschiedete sich die Gruppe vor der Altstadt von Zofingen. Mit Wetterglück und ohne Zwischenfälle endete die diesjährige Velotour.
Text / Foto Urs
Sa 25. Apr. 2026
Kul-Tour zu erneuerbaren Energieanlagen
Nach gemeinsamer Anreise nach Tramelan begann für die Gruppe die Wanderung zum Mont Soleil. Kurz oberhalb von Tramelan erfuhren wir durch Willy, dass Tramelan bis ins 19. Jahrhundert mehrheitlich von der Landwirtschaft geprägt war. Danach setzte mit der Uhrenindustrie ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, bis ab 1970, durch die Krise der Uhrenindustrie, viele Arbeitsplätze verloren gingen. Wir wanderten weiter über die Juraweiden der Montagne du Droit zu den Windkraftanlagen auf dem Mont-Crosin. Hier befindet sich der grösste Windpark der Schweiz, der über 16 Windkraftanlagen unterschiedlicher Typen verfügt. 2013 und 2016 fanden Teil-Umsetzungsmassnahmen statt, dabei wurden ältere Anlagen durch neue ersetzt. Die Gondel befindet sich auf einer Höhe von 95 m, die 56 Meter langen Rotorblätter der neuesten Turbinen beginnen ab einer Windgeschwindigkeit von 11 km/h Strom zu produzieren. Neben den technischen Informationen genossen wir die schöne Aussicht in die Jurahöhen sowie die, zum Teil bereits verblühten, Osterglocken auf den Wiesen. In leichtem Auf und Ab erreichten wir nach rund 4 Stunden den Mont-Soleil, mit 1289 m ü. M. den höchsten Punkt des gesamten Höhenzuges der Montagne du Droit. Seit 1992 ist hier mit 4'575 m² die grösste Photovoltaikanlage Europas in Betrieb. Damit die dafür benötigte Landfläche von 20'000 m² gut genutzt werden kann, weiden Schafe zwischen den Solarmodulen. Mit der Standseilbahn fuhren wir nach St. Imier und, nach einem Durstlöscher, mit der Bahn nach Zofingen. Herzlichen Dank Willy für die gute Organisation und die spannenden Informationen während der Tour. Bericht: Käthi Däster
Fr 17. Apr. 2026
Willisau-Wolhusen
Um 07:44 Uhr bestiegen 10 Wandernde inkl. Käthi den Zug in Zofingen Richtung Nebikon. In Nebikon durften wir auf den Bus Richtung Willisau umsteigen. In Willisau gabs zuerst einen Kaffee. Das war der Start zur Blust Wanderung.
Das Wetter war ausgezeichnet. Nicht zu kühl und auch noch nicht zu warm. Genau das Richtige um diese Jahreszeit. Von Willisau aus wanderten wir durch den kühlen Wald hoch zum Ankenloch. Weiter über Matten an weidenden Kühen und Schafen vorbei und zum Teil unter blühenden Obstbäumen durch, Richtung Chlämphöchi. Bei den Schafen war eine Tafel am Wegrand montiert. Dort wurde das weidende Engadinerschaf beschrieben. Das erwähnte Schaf ist eine Züchtung, Steinschaf-Bergamaskerschaf. Das Engadinerschaf zeichnet sich aus durch sehr gute Milchleistung, Gesundheit und Wiederstandfähigkeit. Beim Weinbau würde man von einem gelungen Cuvée sprechen. Auf den Höhen konnten wir im Hintergrund das Panorama geniessen. Im Norden den Jura mit der Fahne von Gösgen. Im Westen den Napf, Eiger und Mönch. Die Jungfrau sahen wir nicht. Sie war gerade am Mittagessen kochen. Im Süden den Pilatus etc. Nach der Chlämphöchi wanderten wir runter in die Talebene Ostergau. Im Ostergau wurde in der Zeit um den 2. Weltkrieg herum Torf abgebaut. Torf brauchte man zur Energiegewinnung. Durch den Abbau sind Weiher entstanden, in denen sich heute Amphibien und allerlei Lebewesen tummeln. Auch zwei Kormorane haben wir gesichtet. Frosch und Fisch nehmt euch in acht, sonst werdet ihr verspeist. Dieses Gebiet ist seit den 60er Jahren unter kantonalem Denkmalschutz. Oberhalb von Kessenthal, an einem sonnigen Platz, gab es eine Trinkpause. Weiter ging es Richtung Blochwil, Geiss. Oberhalb Geiss auf einem Grillplatz wurde das mitgebrachte Mittagsessen verzehrt. Nach der Mittagspause ging es weiter durch Wald und Wiesen Richtung Galgebergwald. Links sahen wir den Soppisee. Weiter wanderten wir durch das Dorf Buholz zum Büelhubel. Von jetzt an leicht bergab nach Horüti, Walferdingen und so erreichten wir das Ziel Bahnhof Wolhusen.
Daten zur Wanderung: Zeit mit Pausen ca. 5 Stunden, Höhenunterschied 452m aufwärts und 441m hinunter. Distanz 16 km gemäss Schweiz Mobil.
Da in Wolhusen beim Bahnhof keine Trinkstätte war, stiegen wir in den Zug nach Willisau. Dort konnten wir den Durst löschen; auch bestellten einige noch ein leckeres Dessert. Gestärkt bestiegen wir den Bus und in Nebikon den Zug Richtung Zofingen.
Wir Teilnehmer bedanken uns bei Käthi Däster für die vorzügliche Organisation und Wanderleitung. Text: Bernhard Schild
So 5. Apr. 2026
Ski-Tourenwoche 1 Urner Haute Route
Sonntag, 5. April: Auftakt der Skitourenwoche in den Urner Alpen. Ostersonntag, 6:20 Uhr,
Bahnhof Zofingen. In der Dunkelheit versammeln sich die acht Teilnehmenden der Skitourenwoche 1 – der Auftakt zu einer gemeinsamen Woche im Urnerland mit fünf Übernachtungen, sechs Touren und vielen gemeinsamen Momenten in den Bergen.
Der Zug Richtung Realp fährt um 6:29 Uhr. Unterwegs steigt Walter Fetscher, der Bergführer, zu. Nach einer kurzen Begrüssung und einem grossen Lachen im Gesicht folgt seine Einschätzung der Woche: „Ihr habt euch das beste Wetter bestellt.”
Um 9:20 Uhr erreichen wir Realp und fellen zum ersten Mal an. Aufgrund der Lawinensituation entscheidet Walter sich für den Aufstieg zum Schafberg. Schon bald verschwinden die Jacken in den Rucksäcken und wir finden unseren Rhythmus zwischen Sonne und erstem Schweiss. Der Aufstieg verläuft ruhig. Die Gespräche bleiben zunächst verhalten, denn viele sind wohl noch in Gedanken bei der bevorstehenden Woche, bei dem, was kommt, und bei dem, was sie sich davon erhoffen. Erste Spitzkehren werden geübt und Abläufe gefestigt. Nach etwa drei Stunden erreichen wir den Schafberg.
Auf dem Gipfel machen wir passend zum Ostersonntag eine Pause und essen Ostereier und Schoggihasen. Die anschliessende Abfahrt führt uns hinunter zum Hotel Tiefenbach. Das verdiente Après-Ski-Getränk muss allerdings noch warten, denn zunächst stehen Trockenübungen auf dem Programm. Steigeisen, Klettergurt, Seilschaften – Handgriffe werden wiederholt und Abläufe besprochen, bevor wir uns auf der Terrasse nochmals die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.
Nach dem Bezug der Zimmer – und für die meisten eine warme Dusche – folgt das Abendessen. Suppe, Hauptgang und Gespräche. Noch vor dem Dessert geht es ein weiteres Mal nach draussen: Die Tour für den nächsten Tag wird besprochen.
Früh kehrt Ruhe ein: Die Wecker sind auf 4:45 Uhr gestellt. Es war ein sehr gelungener und sonniger Auftakt in die Tourenwoche.
Bericht: Olivia Guyer
Ostermontag, 6. April
Gemeinsam starteten wir am Ostermontag vom Hotel Tiefenbach, um 5.45 Uhr, im Licht der Taschenlampen in Richtung Albert-Heim-Hütte. Schritt für Schritt stiegen wir in der blauen Stunde auf, während die Bergspitzen langsam heller wurden.
Bei ruhigen Bedingungen und hartem Morgenfirn gewannen wir stetig an Höhe. Pünktlich zum Sonnenaufgang hiess es zum ersten Mal abfellen – und wir genossen die ersten Schwünge im goldenen Morgenlicht. Ein Moment, in dem alles einfach gestimmt hat.
Der zweite Anstieg folgte: hinauf bis zur Winterlücke. Von dort ging es mit Steigeisen und am Seil weiter – der letzte Abschnitt zum Gipfel forderte nochmals volle Konzentration, bevor wir den Lochberg erreichten.
Nach den Gratulationen, den Gipfelfotos und einem wohlverdienten Apfel machten wir uns bereit für die Abfahrt. Über 1000 abwechslungsreiche Höhenmeter im strahlenden Sonnenschein lagen vor uns – rassig, genussvoll und mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Über die Staumauer des Göscheneralpsees stiegen wir nochmals auf und erreichten über die Strasse die Göscheneralp - unseren zweiten Übernachtungsort.
Auf der sonnigen Terrasse liessen wir die gelungene sechsstündige Tour bei einer Käseschnitte und einem feinen Quark-Streusel-Wildheidelbeerkuchen ausklingen. Besser hätte dieser Tag kaum enden können.
Text: Dominique Guyer
Dienstag, 7. April 2026, ca. 1440 Hm und 11 ½ km
Um 05:25 Uhr fuhr der erste Teil unsere Gruppe mit dem Quad Taxi in rasanter Fahrt hoch zur Göscheneralp. Unterwegs sahen diejenigen, welche auf dem Taxi sassen und nicht hinten am Seil hingen, sogar einen Schneehasen. Im Aufstieg hörten wir alle die Schneehühnergurren – sie zeigten sich jedoch nicht. Noch bei angenehmen Temperaturen begannen die Berge zu glühen – immer wieder faszinierend anzuschauen. Im Gegensatz zur parallelaufsteigenden Mountain Mary mit ihren Gästen wählte Walter eine längere und flachere, aber nicht langsamere Spur. Die Bergsee Hütte liessen wir links unten liegen. Unterhalb des Couloirs schnallten wir die Ski und Stöcke auf den Rucksack und montierten die Steigeisen. In sehr guten Tritten und mit gleichmässigen Schritten stiegen wir in ca. 30 Minuten steil zur Schinstock Lücke hoch und traversierten gleich noch den linken Hang. Anschliessend folgten herrliche Hänge bei bestem Sulzschnee. So schön war es, dass wir viel weiter als nötig runterfuhren. Dies hatte einen einstündigen, schweisstreibenden Gegenaufstieg zur Folge. Vor der Schlussabfahrt leerten alle ihre Trinkflaschen. Der letzte Aufstieg zur Voralp Hütte war gottlob nur kurz, so dass wir pünktlich zum Zmittag angekommen sind. Draussen zu hell und heiss, drinnen zu kühl, aber mit Mittagsschlaf, Kaffee und Kuchen, etc. gingen die Stunden zum Znacht relativ schnell vorbei. Nach dem feinen Essen gingen wir früh schlafen.
Bericht: Yvonne Ruesch
Mittwoch, 8. April
Um 3 Uhr stehen wir auf und eine Stunde später marschieren wir mit der Stirnlampe von der Voralphütte los. Wir nehmen eine selten begangene Route, welche uns durch eine Lücke nördlich des Vorder Sustenlimihorns führt. Es ist bereits hell, als wir um 7 Uhr unterhalb der Lücke die Skier aufbinden. Nach einem halbstündigen Aufstieg mit den Steigeisen erreichen wir den Punkt auf 3285m. Nach einer weiteren Stunde stehen wir als erste auf dem Gipfel des Sustenhorns auf 3500m.
Wir geniessen die perfekte Aussicht und nehmen uns viel Zeit für Fotos und das Panorama. Als wir zur Sustenlimi abfahren, kommen uns mindestens 50 Leute entgegen, welche von der Chelenalphütte aufgestiegen sind. Wir fahren auf dem Brunnenfirn ab bis unterhalb der Chelenalplücke, Dort montieren wir nochmals die Felle und binden etwas später die Skier auf den Rucksack und steigen ohne Steigeisen durch die Lücke. Auf der anderen Seite lässt uns Walter am Seil runter und wir geniessen die sulzige Abfahrt zur Voralphütte, wo wir uns eine feine Rösti gönnen und den Rest des Tages die Sonne geniessen.
Diese Rundtour war wie immer super von Walter geplant, denn sie ermöglicht einen relativ einfachen Aufstieg auf das Sustenhorn und bietet durch die Expositionen ideale Schneeverhältnisse bei der Abfahrt.
Text: Marcel Lattmann
Donnerstag, 9. April
Wir sind uns bereits gewöhnt, früh aufzustehen und so marschieren wir pünktlich um 4 Uhr mit den Stirnlampen los in Richtung Sustenjoch. Einmal müssen wir die Skier über Felsen tragen, aber sonst kommen wir im Dunkeln gut voran. Unterhalb des Jochs montieren wir die Harscheisen und erklimmen den steilen Anstieg, so dass wir um 6 Uhr auf dem Sustenjoch sind.
Wir tauschen die Skier gegen die Steigeisen und klettern mit 2 Seilschaften den östlichen Grat entlang. Unterhalb des Punktes 2873 steigen wir wieder um auf die Skier und fahren auf dem Eis des Tschingelfirns ab. Leider hat einer von uns einen Sturz und ein Ski fährt alleine talwärts. Es ist viel zu gefährlich, den Ski über das steile Eis zu verfolgen und so muss die Person leider mit Rega ausgeflogen werden.
Der Rest steigt zuerst nochmals mit den Skiern auf bis zum Verbindungsgrat zwischen Chli und Gross Griessenhorn. In 2 Seilschaften steigen wir mit den Steigeisen über den Nordwestgrat ab bis zu einem Couloir. Dort hat Walter bereits ein Seil montiert, an dem wir mit den Skiern bequem auf den Griessenfirn runterrutschen können. Von dort fahren wir bei perfektem Sulzschnee über 1100m ab bis zum Talboden.
Diesen erreichen wir um 11 Uhr. In der Mittagshitze steigen wir dann nochmals 2 Stunden und 600m auf zur Sustlihütte, wo wir uns erstmal ein feines Stück Kuchen gönnen.
Dies war mit fast 1600 Höhenmetern, 13km Länge und 9 Stunden Dauer die anstrengendste Etappe und ohne Walters guter Vorbereitung und Planung hätte ich das wohl nicht geschafft. So erlebten wir einen sehr abwechslungsreichen Tag mit vielen tollen Abfahrten.
Text: Marcel Lattmann
Freitag, 10. April
Verglichen mit den Vortagen können wir heute ausschlafen. Um 5:30 Uhr sitzen wir in der Sustlihütte beim Frühstück, eine Stunde später stehen wir auf unseren Skiern. Der Himmel ist bewölkt, der Schnee gefroren, nach gut einer Stunde aufsteigen, meistens Steilhänge querend, erreichen wir eine kleine Hochebene, wo wir einen Halt einlegen. Der aufkommende Wind, leichter Schneefall und heranziehende starke Bewölkung im Nordwesten veranlassen uns, den Aufstieg zu beenden. Die Abfahrt ist anspruchsvoll, harter, weicher und nasser Schnee bei schlechter Sicht - wir sind gefordert. Beim Sustenbrüggli erreichen wir die Passstrasse, auf welcher wir bis Gorezmettlen weiterfahren. Nach kurzer Wartezeit steigen wir ins aufgebotene Taxi ein, welches uns nach Göschenen bringt.
Wir verabschieden uns vom Bergführer Walter Fetscher mit einem grossen Dankeschön für seine super Führerarbeit und die stets interessante Routenwahl. Nach einer kurzen Zeitüberbrückung im Bistro besteigen wir bald den Zug Richtung Zofingen. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für ihren Beitrag zum Gelingen dieser schönen Tourenwoche, einen besonderen Dank an Günter für das Planen und Koordinieren.
Text: Rolf Heeb
Fr 3. Apr. 2026
Osterskitouren Binntal
3.4.2026 Anreise – Binntalhütte
Um 6:00 Uhr ging es auf in den Zug,
die Fahrt verging wie im Flug.
Wir wären vor Lachen fast verreckt,
den Loris hat eine Wäscheklammer in Fionas Flasche versteckt.
Das Alpentaxi fuhr sehr kriminell,
und verging schnell.
Zuerst mussten wir die Ski buckeln,
denn auf Ski würde es sehr ruckeln.
Alle haben Sonnencreme eingeschmiert,
und Silvan war von unseren Namen verwirrt.
Wir machen eine Pause,
und lassen Gruppen an uns vorbei sausen.
Doch ihr Vorsprung hielt nicht lange,
denn wir überholten sie in einer langen Schlange.
In der Hütte durften wir kurz chillen,
und dann gingen wir los mit neuem Willen.
Das Schneeprofil haben wir angeschaut,
und wissen jetzt, wie die Schneedecke ist aufgebaut.
Wir vergnügten uns bei der ersten Abfahrt,
Silvan hat uns dabei angestarrt.
Wir haben in der Iglubautechnik Fortschritte gemacht,
auch ohne Ingenieur Fabian ist noch nicht’s zusammengekracht.
4.4.2026 Holzjihorn und Holzerspitz
Die Türe hörte nicht auf zu knarren,
wir mussten bis 5 Uhr im Bett verharren.
Schon klingelte der Wecker,
und das Zmorgen war sehr lecker.
Fiona ist bei der ersten Abfahrt in den einzigen Busch geflogen,
sie ist wohl falsch abgebogen,
das ist nicht gelogen.
Langsam wurde es hell,
weiter ging es mit dem Fell.
Die Harscheisen wurden nicht zum einzigen Mal montiert,
so wurde der Aufstieg garantiert.
Wir haben die Zeit gut gemessen,
denn wir sind um 11 Uhr schon auf dem Holzjihorn gesessen.
Die Sicht bei der Abfahrt war vernebelt,
und wir fühlten uns etwas behebelt.
Die Wechten wurden für uns abgetragen,
da musste Melanie ihren Luxusurlaub doch nicht vertagen.
Mehr Sonne gab es auf dem Holzerspitz,
doch beim Aufstieg zur Hütte sind wir fast verhitzt.
Wir konnten doch noch schön hinunterfahren,
da kann man sich nicht beklagen.
Den Jega-Turm bauten wir hoch hinauf,
Luca raubte es sogar den Schnauf.
5.4.2026 Ofenhorn
Wir wollten heute wieder um sechs Uhr los gehen,
wir konnten nur im Schein der Lampen etwas sehen.
Heute war die Abfahrt nicht so lange,
dafür fuhren wir in voller Kanne,
und der Aufstieg war schon bald im Gange.
Die Spitzkehrenbödeli erinnerten an einen Wendeplatz,
somit brauchte man noch kaum Körpereinsatz.
Man lief mit den Harscheisen wie auf einem gefrorenen See,
man nannte es kaum noch Schnee.
Wir haben ein Geschäft vom Osterhasen entdeckt,
er hat sich auf dem Grat versteckt.
Und schon bald erreichten wir doch noch das Hohsandjoch,
da trafen wir auf eine andere Gruppe, die im Gegensatz zu uns den Hügel hinaufkroch.
Über den Gletsch mussten wir uns weiter hinaufbewegen,
zum Glück wollte der Wind uns nicht mehr fegen.
Silvan schlug die Brille von Fiona mit dem Seil brutal,
ins Tal.
Dominik hatte keine Wahl,
sehen wir die Ostereier zum letzten Mal?
Die Ostereier konnten wir auf dem Gipfel trotzdem noch aneinanderschlagen,
und schon bald auf die Abfahrt wagen.
Das Couloir mussten wir runterrutschen,
mit Hilfe der sterbenden Schildkröte um die Kurve herum kutschen.
Im Sulz sind wir herunter gekarrt,
wir haben die Ruhe bewahrt.
Wir erreichten das Plateau,
und freuten uns auf die Gâteaux.
6.4.2026 Grosses Schinhorn
Wir haben unseren Schlafrhythmus beibehalten,
wir müssen noch üben die Decken zu falten.
Kurz war die Abfahrt dieses Mal,
hinauf ging es in hoher Zahl.
Auf dem Sattel ging es rasant,
wir schauten hinunter ganz gespannt.
Hinauf ging es zum Skidepot,
es gab nur etwas Getto.
Auf gings wie der Blitz,
schon waren wir auf dem Gipfelspitz.
Mit ganz viel Joga gings den Hang hinab,
wir schafften es jedoch ganz knapp.
Wir wollen noch nicht nach Hause,
deswegen machten wir eine lange Pause.
Über Stock und Stein ging es durch den Wald,
wir sind unten schon ganz bald.
Die Ski mussten wir nicht tragen,
wir konnten die Abfahrt am Strassenrand wagen,
da kann man sich nicht beklagen.
Wir haben unserem grossartigen Bergführer nicht einmal applaudiert,
deswegen haben ihm jetzt noch gratuliert,
für ihn ist eine 10 von 10 Google Bewertung garantiert.
Text: die Teilnehmenden
Sa 28. März 2026
Rottälligrat 2748m
Der frühe Start in den Tag hat sich gelohnt, wir waren bei den ersten am Parkplatz in Realp. Punkt 7 sind wir mit den Ski gestartet und haben den Rottälligrat bei besten Bedingungen - Wetter wie Schnee - in Angrifff genommen. Wir waren derart flott unterwegs, dass wir die Abfahrt als 2. Gruppe gestartet haben und traumhafte unverspurte Hänge geniessen konnten. Der Kuchen danach schmeckte toll, auch wenns nur ein Halber war - Urner Portionen dind grosszügig bemessen. Bericht: Matthias Hostettler
Sa 28. März 2026
Ruchstock
Tourenbericht vom 28.3.2026 Glattgrat und Steinalper Jochli
Los ging es mit der Gondel von Niederrickenbach,
da hatten wir die Touristen noch im Schach.
Heute gab es die SAC und JO Gruppe,
und schon waren wir über der Kuppe.
Vorbei ging es an Tannen- und Dachlawinen,
Pulver konnten wir uns reichlich verdienen.
Auf dem Glattgrat sind wir angekommen,
und sind runter im Pulver geschwommen.
Von der ersten Abfahrt waren wir alle fasziniert,
und wieder zum Auffellen motiviert.
Zwischendurch machten wir mal eine Pause,
zum Glück müssen wir noch nicht nach Hause.
Nun mussten wir noch den letzten Aufstieg bezwingen,
bevor wir konnten im Pulver runter schwingen.
Natürlich darf ein Gipfelfoto nicht fehlen,
der Wind soll aufhören zu wehen.
Nun ging es los mit den verschiedenen Skifahr Disziplinen,
von Slalom, Pulver bis Wasserskifahren konnten wir uns bedienen.
Die Gondel war überbesetzt, deshalb musste jemand raus, sie war entsetzt.
Von Zoe, Malin und Lily
Sa 21. März 2026
Centrale und Rotstock
Kaltstart
Eine Skitour beginnt oft auf einem Parkplatz, in Andermatt mit einem höheren Gefährt, heisst dies im gigantischen Untergrund des Chedi Imperiums. Nach gefühlten 15 Minuten Umherirren in der Tiefgarage hatte es Thomas dann endlich geschafft, seine vier TourenteilnehmerInnen an die frische Luft zu führen. Der Weg zur Talstation der Gemsstockbahnen war aber noch weit. Unterwegs übersah Thomas eine Eisplatte und stürzte, ausnahmsweise nicht mit dem Velo und zum Glück ohne gravierende Verletzungen.
Auch am zweiten Tag begann der Tag nicht ganz reibungslos. Eine Teilnehmerin, aus Datenschutzgründen wird der Name hier verschwiegen, versuchte ihre Felle auf ein Paar Ski aufzukleben. Dies gelang auch nicht schlecht, nur war das Fell plötzlich 10cm zu kurz. Nachdem die Felle auf den richtigen Skiern montiert waren, fehlte das heiss geliebte Stirnband. Der Rest der Gruppe dufte bei kräftigem Föhn und waagrechtem Schnee ausharren.
Belgier
Der Nationalsport Belgiens ist nicht das Skifahren. Dies zeigten zwei Belgier auf der Vermigelhütte gleich doppelt. Zuerst suchten sie verzweifelt nach einer Lösung, um das Finale eines Radrennens live zu schauen. Nach dem Essen plünderte einer der beiden den Verbandskasten. Seine Füsse waren vom ersten Tourentag dermassen mit Blasen übersäht, dass man eher von Einbandagieren, denn von Tapen sprechen konnte.
Am nächsten Tag begleiteten sie uns Richtung Piz Alv. Sicht- und Schneeverhältnisse und vor allem der starke Wind verhinderten die Besteigung des Rotstockes, was unser ursprünglicher Plan gewesen wäre. Die 500 Höhenmeter Richtung Piz Alv waren zäh. Der vom Wind verfrachtete Neuschnee verlangte von Thomas alles ab. So waren wir froh, dass einer der Belgier einen Teil der Spurarbeit übernahm. Umso erstaunter waren wir, als er am Umkehrpunkt fragte, wie er jetzt zur Maighelshütte komme.
Highlights
Der erste Tag begann nicht nur im Tal holprig, sondern auch die Querung vom Gemsstock zur Gafallenlücke war ruppig. Dafür waren die Verhältnisse danach für unsere Tour ideal. Die Tragepassage auf den Sattel unter dem Pizzo Centrale war durch ideale Tritte vorgespurt und die Gipfelbesteigung ging auch ohne Steigeisen problemlos. Die Querung zur Rotstocklücke war leicht aufgesulzt und die mächtige Wechte Richtung Vermigel konnte problemlos umfahren werden. Der Schnee um die Vermigelhütte herum war so gut, dass drei mutige TeilnehmerInnen sogar noch den Gegenanstieg zur Wildenmattenhütte, besser bekannt unter Russihütte, wagten.
Das grösste Highlight, wie könnte es auch anders sein, war natürlich das Essen auf der Vermigelhütte. Esther und ihr Team verwöhnten uns schon nach der Ankunft mit einem Apéro. Das Nachtessen stand dem in nichts nach. Getoppt wurde das Ganze dann aber am nächsten Morgen durch das Frühstücksbuffet. Auf welcher Hütte gibt es gebrannte Creme zum Frühstück?
Abschluss
Die Energie der Creme wurde dann auch sinnvoll eingesetzt. Nicht nur der Aufstieg unter den Piz Alv war kräftezehrend, die Abfahrt nach Andermatt war sehr schwierig. Pulverschnee in all seinen Formen, vorwiegend Krustenpulver, zehrte an den Kräften. Vielen Dank an Thomas für das umsichtige Leiten dieser zwei Tage und auch ein grosses Merci ans Vermigelteam für die nette Beherbergung. Bericht: Patrick Schilling
Sa 7. März 2026
Schwalmere
Wir erreichten die Iselfluh,
noch in mörgentlicher Ruh.
Die ersten Höhenmeter wurden bestritten,
wir sind mit der Gondel hoch geritten.
Durch den Wald ging es mit den Skis auf dem Rücken,
wir mussten uns auch manchmal bücken.
Der einzige Reiz,
war die Beiz.
Wir mussten mit dem Nassschnee kämpfen,
deswegen fingen unsere Rücken an zu dämpfen.
Vom ersten Gipfel, chlys Lobhore, haben wir uns wieder runter gesputet,
den danach wurde er von einer Riesengruppe überflutet.
Mit sagenhaften vier Stunden,
konnten wir den zweiten Gipfel abrunden.
Auf der Schwalmere gab es einen kurzen Mittagsrast,
dazu hat ein Gummifrosch gepasst.
Runter ging es durch den Sulzschnee,
wollen wir doch noch in den See?
Einen Steinbock haben wir bewundert,
dieser dachte nur: "Die sind doch nicht ganz hundert."
Dario und Sandro R. gingen über alle Schanzen,
doch nicht sie haute es auf den Ranzen.
Man glaubt es kaum,
Zoe umarmte einen Baum.
Das Schorle mussten wir uns noch mit dem letzten Aufstieg verdienen,
wollen die noch langsamer bedienen?
Text: on Malin, Zoe, Luca und Sandro S.
Wir erreichten die Iselfluh,
noch ...
So 1. März 2026
Skitourenwoche 2 im Gebiet Zufallshüttte
Zufallhütte Südtirol Martelltal (Südtirol)
Sonntag, 1. März 2026 Reisetag
Sonntags um 07:00h war Besammlung beim Forstacker in Zofingen. Die sechs Tourengänger wurden auf zwei Autos verteilt. Nach Absprache machten wir den ersten Kaffeehalt auf der Raststätte nach dem Arlbergtunnel.
Unser Bergführer Dominik konnte im Rheintal zusteigen. In einem Auto wurde das Navigations-System aktiviert, um sicher zu sein, dass man die Raststätte nicht verpasst. O`Schreck. Irgendwie wollte das System die Raststätte nicht auf den ersten Blick finden. Gott sei Dank war nicht dichter Nebel. Und die Mitfahrer konnten die Einkehr ohne System finden. Sonst würde das System die Raststätte noch heute suchen. Nach der ersten Stärkung fuhren wir Richtung Landeck und weiter über den Reschenpass ins Vinschgau (Südtirol). Der Reschensee war noch zugefroren. Beim Turm in Graun werden wie immer Fotos geschossen als Erinnerung. Doch wir wollten das nicht auch machen. Wir kennen ja die Geschichte mit dem Dorf, das jetzt unter dem See liegt und nur noch der Turm ersichtlich ist. Um die Mittagszeit gab es nochmals eine kleine flüssige Stärkung. Danach fuhren wir weiter bis zuoberst ins Martellertal. An vielen Äpfel- und Beeren-Kulturen vorbei. Bei der Materialbahn zur Zufallhütte konnten wir unsere Autos parkieren. Nach dem Beladen der Taschen auf die Bahn und nur mit dem nötigsten im Rucksack stiegen wir hoch zur Zufallhütte. Ca. 200hm und ¾ h erreichten wir unsere Bleibe für die nächsten 6 Tage.
Uli der Hüttenwirt begrüsste uns mit einem kleinen Klaren. Sehr wohltuend im Hals nach dem Aufstieg…….
Auf eine kleine Eingangstour wurden verzichtet. Die Temperatur war auf 2200müM ca. 6°C und der Schnee war sulzig. Wir konnten die Zimmer beziehen, 2 Zweier- und ein Dreierzimmer. Im Zimmer war ein Lavabo, welch ein Komfort. Um 18:30 Uhr gab es das Nachtessen für uns. Ein 4-Gang Menü mit Nachschlag, wer noch wollte. Die erste Tour vom Montag wurde besprochen. Müde von der doch lagen Fahrt und mit den ersten Erkenntnissen gingen wir zu Bette. Text: Bernhard Schild
Montag, 2. März 2026 Butzenspitze (3150 m)
Nach einem sehr guten Frühstück sind wir um 7.30 Uhr zu unserer ersten Tour gestartet. Der Nebel, welcher bei der Tagwache noch um die Hütte war, hatte sich mittlerweile gelichtet und hohen Wolkenfeldern mit einigen wenigen blauen Löchern Platz gemacht.
Der Plan war, auf das Marteller Hochplateau aufzusteigen und zuerst einmal ganz nach hinten zu gehen und dann entscheiden, welchen Spitz wir in Angriff nehmen.
Nach den 2 Aufschwüngen entscheiden wir bei der ersten Pause, nach links auf den Gletscher aufzusteigen und dann einen der zwei möglichen Gipfel auszuwählen. Beim weiteren Aufstieg entdeckte Dominik einen Hang, der steiler war als auf der Karte vermerkt und der lawinengefährlich aussah. Daher wendeten wir uns nach rechts, um dort einen anderen Gipfel in Angriff zu nehmen.
Da im Aufstieg der Schneefall einsetzte und wir auch nicht mehr mit der kompletten Gruppe weiter aufstiegen, entschieden wir uns für die Butzenspitze, welche 3150 Meter hoch ist.
Nach einer kurzen Rast sind wir wieder abgefahren und haben weiter unten das Mittagessen genossen. Nun wieder komplett sind wir in Richtung Hütte abgefahren. Der Schneefall hat immer mehr zugenommen, so dass es nicht immer nur angenehm war. Der Schnee unter unseren Ski wechselte in seiner Konsistenz öfters, was zum Teil die Abfahrt herausfordernd machte.
Um 14.00 Uhr waren wir wieder zurück in der Hütte. Text: Andreas Bachmann
Dienstag, 3. März 2026 Madritschspitze (3265 m)
Nach einem guten Frühstück brachen wir voller Vorfreude auf. Unser heutiges Tourenziel: die 3265 m hohe Madritschspitze.
Zuerst galt es allerdings nochmals den teilweise steilen und rutschigen Anstieg ins Martelltal zu bewältigen. Nach einer kurzen Verschnaufpause nahmen wir den Zustieg zur Madritschspitze in Angriff. Technisch zwar nicht schwierig, führte der teilweise kupierte Hang doch stetig höher. Den Gipfel hatten wir dabei immer vor Augen – und er wirkte aus der Ferne steiler und weiter entfernt, als uns lieb war.
Bevor das Gelände endgültig steil wurde, legten wir noch einmal eine Pause ein. Dann hiess es: Felle greifen lassen und hinauf in die steile Flanke. Wir hatten aber nicht mit der ausgezeichneten Spurarbeit von Dominik gerechnet. Dank seiner perfekten Spur war der Aufstieg deutlich angenehmer als befürchtet, und in gleichmässigem, gemütlichem Tempo erreichten wir unser Skidepot.
Von dort war es nur noch ein kurzer Schlussanstieg bis zum Gipfel. Nach rund vier Stunden standen wir oben und wurden mit einer grandiosen Aussicht belohnt: Der mächtige Königspitze, der markante Ortler und das Skigebiet von Sulden lagen eindrucksvoll vor uns. Ein Moment zum Durchatmen, Staunen und Geniessen.
Die Abfahrt entpuppte sich – dank Dominiks Spürnase – erneut als Volltreffer: herrlicher Pulverschnee, weite Hänge und schwungvolle Linien hinunter ins Tal.
Gut gelaunt und zufrieden erreichten wir am frühen Nachmittag die Zufallhütte. Genau zur richtigen Zeit, um den gelungenen Tourentag mit einem Apfelstrudel oder einem feinen «Plättli» gemütlich ausklingen zu lassen. Text: Melanie Stahel
Mittwoch, 4. März 2026 Monte Cevedale
Heute steht der Cevedale an mit 1600 hm Aufstieg – die Königsetappe auf Melanie's "Bucket List". Wir starteten wie üblich, das Wetter war als schön angesagt – also ideale Bedingungen.
Von der Hütte ginge es durch die enge Schlucht auf das Plateau, dann links weg in einen steileren Aufstieg Richtung Rifiguio de Martello. Hier montierten wir auch unsere Harscheisen, da der Aufstieg ziemlich verfahren und vereist war. 300 m höher ging es weiter Richtung Zufallsspitze. Als wir kurz vor dem Gletscher waren, zogen wir die Gstältli an. Hier trennten wir uns. Eine Gruppe von 5 Teilnehmern ging weiter zum Cevedale. Ich erinnerte mich wieder mit Schrecken daran, wie lange der Weg zum Cevedale ist. Langsam, aber stetig ging es immer weiter aufwärts entlang der mächtigen Zufallspitze in Richtung der 3 Kanonen (Cima Tre Canoni). Im ersten Weltkrieg 1917/1918 wurden 3 erbeutete italienische 149 mm Feldgeschütze zu Fuss von österreichisch-ungarischen Feldjägern vom Lager Zufall (heutige Zufallshütte) auf den Cevedale Pass geschafft und dort installiert. (Lit: moesslang.net). Eine enorme Leistung, die wir mit unseren Leichtsteigeisen kaum nachvollziehen können, wogen diese doch ca. 5 Tonnen und das Rohr alleine 3300 kg ohne Schlitten.... Wir liessen die 3 Kanonen rechts liegen und wendeten uns unserem Ziel dem Cevedale zu. Nun ging etwas steiler voran – aber immer noch war der Cevedale in weiter Ferne. Endlich am Gipfelhang ging es dann mit Spitzkehren nach oben und auch ich konnte langsam wieder aufholen. Ca. in der Hälfte des Gipfelhangs machten wir ein Skidepot, zogen die Steigeisen an und Domenik wühlte sich durch den Schnee Richtung Cevedale Hauptgipfel. Inzwischen kam von den zwei zurückgebliebenen ein WhatsApp mit dem Bild des Kaiserschmarns, den sie sich nach einer schönen Abfahrt im Refugio gönnten.
Auf dem Gipfelgrat hatten wir dann noch ein kleines Abenteuer. Plötzlich verschwand die Zipfelmütze von Dominik in einer Spalte. Melanie und Peter konnten ihn halten und wir begannen damit, einen Seilzug zur Spaltenrettung zu installieren. Ausbildung zahlt sich aus, auch wenn Dominik, bereits wieder von selbst aus der Spalte klettern konnte bis wir uns eingerichtet hatten. Nun kann auch er mitreden, wie es ist, in eine Spalte zu fallen. Nach dem Schreck kamen wir beim Gipfelkreuz an, machten die obligatorischen Gipfelfotos und dann wieder auf dem Abstieg zum Skidepot. Eindeutig hatten wir die bessere Route gewählt als unsere Mittourengeher, die ihre Skier erst auf dem Grat und danach wieder runtertrugen (???).
Die Abfahrt war wunderschön. Dominik fand mal wieder unverspurten Schnee und so konnten wir ca. 1100 hm unsere Spuren in diesem hinterlassen. Danach durch etwas Plattenpowder, dann durch den verspurten Hüttenaufstieg (300 hm) wieder zur Zufallshütte. Text: Michael Levis (stolz mit Zahnfleischbluten bzw. auf dem Zahnfleisch zum Gipfel...)
Donnerstag, 5. März 2026 Richtung Zufallpitze und Tre Cannoni
Das Ziel unserer heutigen Skitour war, einige wenig- oder noch unbefahrene Pulverschneehänge mit unseren Spuren zu verzieren. Ein eigentliches Gipfelziel war nicht geplant.
Wir stiegen auf unserem Anstiegsweg von gestern Richtung Cevedale auf bis ans Ende der Moräne zwischen den beiden Gletschern Fürkeleferner und Zufallferner. Dort rüsteten wir uns für das Betreten des Ersteren aus und stiegen im ziemlich steilen Gletschergelände hoch bis ca. 3100m, wo sich der schöne Pulverschnee abrupt in Pulver mit stark windbearbeitetem Deckel und deutlich vorhandenen Zastrugis veränderte. Deshalb stiegen wir nicht weiter auf und konnten so eine schöne Abfahrt zurück zur Moräne geniessen. Dominik fand für uns noch einen gänzlich unverspurten Teil des Glestchers mit seidenfeinem Pulverschnee.
Zuerst machten wir nun eine Pause an der Sonne und verpflegten uns. Dann stiegen wir auf dem Zufallferner hoch Richtung „Tre Cannoni“ (wo noch immer 3 gut sichtbare Kanonen aus dem ersten Weltkrieg stehen) und bereiteten uns wieder auf einer Höhe von ca. 3100m für die Abfahrt vor. Diese übertraf im Genuss sogar noch unsere Erste und Dominik filmte uns, wie wir erneut unverspurtes Gelände mit unseren Skiern „bearbeiteten“. Bei der Martellerhütte angekommen, genossen wir die wärmende Sonne und die schöne Aussicht bei Getränken und Kaiserschmarren.
So gestärkt kam dann noch die Abfahrt durch die Eisresten vom ehemaligen Gletscher unterhalb der Hütte und die „Bobbahn“ zurück zu „unserer“ Zufallhütte. Alles in allem ein gelungener, gemütlicher, entspannender Tag zur Erholung von der gestrigen Anstrengung am Cevedale. Text: Peter Jakob
Freitag, 6. März 2026 Abschlusstour Richtung Perterspitze
Wie immer die ganze Woche hindurch, ohne Ausnahme, läutetet der Wecker um die 6 Uhr in der Früh. Heute war es aber anders als die letzten Tage. Das letzte Mal Aufstehen und die Taschen packen für die Heimreise.
Aber der Reihe nach:
War doch noch die Abschluss-Tour auf dem Programm. Nach der obligaten LVS-Kontrolle starteten wir Richtung Peterspitze im Nebental von der Zufallhütte. Der Himmel war ein wenig trüb. Der Südwind brachte in der Höhe den angekündigten Saharastaub ins Südtirol. Gott sei Dank war der Schnee noch nicht übersandet. 2-mal mussten wir die Skier tragen. Einmal wegen einer sehr engen und steilen Abstiegs-Passage und das 2. Mal wegen zu wenig Schnee.
In einem sehr angenehmen Tempo – immer dem Bergführer nach – stiegen wir im Tal zur Peterspitze hoch. An Schneebrettlawinen vorbei. Links und rechts erhoben sich die 3000er aus dem Tal.
Nach einer kleinen Pause und ca. 3 Std. Aufstieg entschlossen wir uns, dass das Tagesziel auf der letzten Tour erreicht ist. Nach der Demontage der Felle und der obligaten Stärkung aus dem Rucksack starten wir zur letzten Abfahrt. Immer wieder fand unser Bergführer Dominik noch Pulverschnee-Hänge, die noch nicht befahren waren.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dominik für das Führen der Gruppe. Das war einfach Spitze. Und das jedem Tag. Auch Edi sei ein grosser Dank für die tadellose Organisation auszusprechen.
Nach den letzten Höhenmetern auf der Abfahrt durch den Lerchenwald erreichten wir den Parkplatz. Wehmütig verliessen wir das an unser Herz gewachsene Martelltal. Vielleicht kommen wir mal wieder. Es hat dort noch so viele Gipfel zum Besteigen.
Nach einer Pause in Reschen (Hotel zum Mohren) und nach dem Betanken der Autos erreichten wir am Nachmittag die Schweiz. Nachdem wir unsern Bergführer Dominik in seiner Heimat im Rheintal verabschiedet hatten, fuhren wir Richtung Wiggertal.
Leider mussten wir noch einige Staus auf der Autobahn überwinden. Aber mit sehr vielen positiven Eindrücken kamen wir zurück in unsere Heimat. Auch den Fahrern, Melanie und Edi einen grossen Dank. Text: Bernhard Schild
So 1. März 2026
Stotzige Firsten anst. Pazolastock 2739m
Infolge etwas kritischer Lawinensituation wurde von unserem 4er Grüppchen statt dem Pazolastock der Stotzige Firsten angesteuert. Etwas überrascht waren wir über den dichten Nebel, der uns auf den ersten 400 Höhenmeter begleitete und die Orientierung nicht gerade vereinfachte. Dennoch haben wir unseren Weg gefunden und wurden am Ende mit etwas Sonne belohnt auf dem P2542, den wir am Ende als Tagesziel definiert haben. Die Abfahrt war dank besserer Sicht gut machbar und gegen Schluss sogar noch mit etwas Spass verbunden. Insgesamt doch ein schöner Tag mit guten Gesprächen vor, während und nach der Tour.
Bericht und Fotos Matthias Hostettler
Sa 28. Feb. 2026
Lobhornhütte - Schärihubel
Sa 28. Feb. 2026
Blüemberg+Albristhore
Als Alternative zur geplanten Piz-Rotondo-Tour entschieden sich Nadine und Günter aufgrund der erheblichen Lawinengefahr im Tessin für eine passende Ausweichroute in der Innerschweiz.
Um 6:00 Uhr trafen sich die elf Teilnehmenden beim ZT und fuhren Richtung Riemenstalden. Dort wurden die Rucksäcke gepackt, die Felle montiert – und beinahe hätte uns schon die erste Bahn gelockt. Doch Nadine pfiff uns zurück: Wenn schon Alternative, dann richtig.
Um 7:45 Uhr starteten wir bei guten Bedingungen in der grossen Gruppe. Nach einer ersten Pause teilten wir uns in zwei Gruppen auf und stiegen gleichmässig weiter Richtung Skidepot auf.
Der Schlussaufstieg hatte es in sich: steil, hart und über einen alten Lawinenkegel führend. Sonnenstrahlen begleiteten uns, ebenso wie die vielen Schweisstropfen. Während vorne konzentriert mit dem Pickel gespurt wurde, profitierten wir hinten von einer bestens angelegten Aufstiegsspur. Vom Skidepot aus stiegen wir die letzten Meter mit Pickel zum Gipfelkreuz des Blüemberg auf.
Am Gipfel öffnete sich ein weiter wunderbarer Rundblick über die verschneiten Gipfel der Innerschweiz. Nach der Gipfelumarmung, Fotos und einem wohlverdienten Sandwich machten wir uns wieder an den Abstieg.
Die Abfahrt auf hartem Untergrund forderte nochmals volle Aufmerksamkeit, konnte unsere gute Stimmung jedoch nicht trüben.
Den gelungenen Tourentag liessen wir bei Kaffee und Cremeschnitte ausklingen, bevor wir die Heimreise nach Zofingen antraten – ein Teil der Gruppe mit einem kurzen Zwischenstopp beim Bächli Bergsport, um auch wirklich für die nächste Tour bestens ausgerüstet zu sein.
Bericht Dominique Guyer
Skitour Albristhore 01.03.2026
Olympia start, chribelig.
Nach 20 Meter erste Pause, Sauerstoffzelt.
Danach im Nebel gemütlich weiter, trotzdem Sauna.
Erste Sonnenstrahlen nach 2 Stunden aufstieg, blendend.
Skitragen durch die Schlüsselstelle, frostig.
Gipfelfoto, windig.
Lukas, Sandro und Dario, Abstecher ins Couloir.
Bruchharsch, überschlagend & kopfeinsteckend.
Wiedervereinigung.
Letzter Teil flach, sulzig.
Lukas, Sandro, Dario
So 22. Feb. 2026
Creux du Van
Schneeschuhtour auf die Creux du Van statt Cyprianspitz
Wir starteten unsere Rundtour im aperen Noiraigue und begleiteten die tosende Areuse talwärts bis zur Abzweigung am Saut de Brot Richtung Ferme Robert.
Bereits vor dem Punkt Fontaine Froide montierten wir die Schneeschuhe um den zunehmend steilen Fussweg in mehreren Zickzacks auf dem «Sentier du Single» zum Rand der Felsarena sicher zu erklimmen.
Sonnenschein empfing uns auf dem Hochplateau und begleitete uns zum Le Soliat, dem höchsten Punkt der Tour und anschliessend Richtung Abstieg nach Noiraigue.
Herzlichen Dank, Marcel für das Erlebnis dieser anspruchsvollen und spannenden Ersatztour.
Bericht: Barbara Hüsser
Fotos: Alle
Sa 21. Feb. 2026
Schneeschuh-Tourenwoche 4
Samstag, 21.02.2026 Anreisetag
Start in Zofingen durch den persönlichen Abholservice vor der Haustür. Die Reise verlief sehr feucht fröhlich. Fröhlich? Gute Stimmung und Vorfreude. Feucht? Regen und Schneefall begleiteten uns fast den ganzen Weg. Sorgen bereiteten uns die immer grösser werdenden Schneeflocken vor dem Arlberg: „Ist nun noch „ketteln“ angesagt?“ Doch nach dem Tunnel sah alles wieder etwas besser, aber immer noch sehr feucht, aus. Trotz den letzten Veranstaltungen der Winterolympiade im Antholzertal verlief die Fahrt über den Brenner und das Pustertal recht problemlos.
Christoph Ruchti
Sonntag, 22.02.2026 1. Tourentag
Altersgerecht um 09:00 Uhr starteten wir vor dem Hotel zur ersten Tour im Naturpark „Riesenferner/Ahrn“. Die Schneeverhältnisse waren sehr gut: nasser Neuschnee in rauen Mengen. Das Wetter gut: bewölkt und angenehme Temperaturen. 11 Tourengängerinnen und 2 Bergführer starteten die Tour in Rain im Taufers. Bereits zu Beginn wurde eines klar: die Bergführer hatten keinen Wellnessurlaub vor sich. Spuren im knietiefen Neuschnee strengt auch auf Waldstrassen an. Richtig knackig wurde es dann bei den bestens bekannten Abkürzungsrouten quer waldein. Bereits um 11:00 Uhr kam die erste Lawinenschaufel zum Einsatz. Eine Teilnehmerin kam nicht mehr aus eigener Kraft aus einem Schneeloch raus und musste ausgegraben werden. Nach der Mittagsrast trennte sich die Gruppe. Gruppe 1 ging auf ähnlichen Wegen zurück zum Startpunkt mit Jause-Station. Gruppe 2 wollte noch etwas höher hinaus, doch der tiefe Schnee und eine heikle Bachquerung zwangen uns abzusteigen und einen anderen, etwas sichereren Weg zu suchen. Mein persönlicher Höhepunkt des Tages: der erste „Bombardino“ der Tourenwoche.
Christoph Ruchti
Montag, 23.2.2026
Wir fuhren mit dem Auto nach Weissenbach. Nach einem moderaten Aufstieg folgte ein etwa 40° steiler Hang, den Matthias vorsichtig vorgespurt hatte. Mit Mühe und gegenseitiger Unterstützung bewältigten schliesslich alle den kräftezehrenden Aufstieg über Wurzeln und Baumstämme. Auf einem Plateau konnten wir uns kurz erholen, bevor ein letzter kurzer Aufstieg folgte. Zum Mittagessen stiegen wir zur Innerhofer Alm ab. Die Hütte ist ein beliebter Treffpunkt für Winterwanderungen und Skitouren. Nach einer ausgiebigen Rast machten wir uns auf den Rückweg zu den Autos. Die gesamte Tour dauerte rund 4 Stunden und umfasste 450 Höhenmeter.
Käthi Däster
Dienstag, 24.2.2026
Für den Dienstag waren Regenschauer angesagt, und so machten wir alle eine Wanderung ohne Schneeschuhe. Sie ging direkt vom Hotel aus talaufwärts und in einem grosszügigen Bogen zur Burg Taufers, erfreulicherweise fast ohne Regen. In einer fachkundigen Führung konnten wir die wichtigsten historischen Räume der Burg und ihre Geschichte kennenlernen. Nach kurzem Abstieg wurde dann in einer Eisdiele im Städtchen Sand geschlemmt, und danach erreichten wir wieder zu Fuss das Hotel.
Peter Döfler
Mittwoch, 25.2.26
Zu hinterst im Ahrntal, beim ehemaligen Kupferbergwerk kurz nach Prettau begann unsere vierte Tour. Matthias und Walter spurten steil hinauf in den nahen Wald. Durch lichten Lärchenwald gelangten wir, einem tiefverschneiten Wanderweg (10A) folgend höher und höher und passierten nebenbei mehrere steile Rinnen. Walter ebnete uns beim „Chetteliwäg“ mit der Lawinenschaufel den Weg etwas aus und erleichterte uns so das weitergehen. Zwischen den Stämmen hindurch erhaschten wir immer wieder einen Blick auf die Bergkette der nördlichen Talseite. Bald öffnete sich der Blick noch weiter auf ein grandioses Panorama. Tiefblauer Himmel, wunderschöne Schneeberge, vereinzelte Lärchen, ein Bild zum sattsehen. Nach einem dreistündigen Aufstieg erreichten wir die gemütliche Steger Hütte wo wir zur Jause gerne einkehrten, verweilten und die Sonne genossen. Der Rückweg war dann etwas weniger spektakulär und folgte zu einem weiten Teil der Forststrasse hinunter nach Prettau.
Sonja Frey
Donnerstag, 26.02.2026
Heute fuhren wir ins Mühlwaldtal nach Lappach und starteten die Tour bei strahlend blauem Himmel auf der Bergmeisteralm. Dieses Mal teilten wir uns auf in eine gemütliche Gourmetgruppe, welche den Genuss der Winterlandschaft in den Vordergrund stellte und eine ambitioniertere Hardcoregruppe, welche ca. 550 Hm zum Eggespitz auf 2187 m hoch ging.
Matthias spurte eine angenehme Aufstiegsroute zum Gipfelkreuz, wo uns eine beeindruckende Fernsicht auf die verschneiten Gipfel der Umgebung erwartete. Die Bedingungen waren fantastisch und die Temperaturen frühlingshaft. Nach einer erholsamen Mittagspause und dem obligaten Gipfel-foto ging’s – «Matthias-like» - die Direttisima hinunter durch den Tiefschnee, sodass der eine oder andere Sturz nicht zu verhindern war! Wir haben aber den steilen Abstieg mit vielen Lachern gemeistert.
Die rundum gelungene, unvergessliche Tour schlossen wir mit einem Einkehrschwung bei der humor-vollen Wirtin auf der Bergmeisteralm ab, bevor es wieder mit den Autos zurück ins Hotel ging.
Annelies Estermann
Ergänzung der Gourmetgruppe
Die andere Gruppe benutzte denselben Aufstiegsweg von der Bergmeister Alm durch das oberste Mühlwalder Tal (Flemmweg), verzichtete aber auf die Besteigung des Eggspitz. Stattdessen fand die Gipfelrast auf einer ca. 1km früheren und etwas niedrigeren Kuppe statt, die uns mit einem lauten aber harmlosen Wumm-Geräusch begrüsste. Der Aufstiegsweg ergab dann auch einen sehr schönen Abstieg, wir trafen sogar einen hübschen Sommervogel an.
Peter Dörfler
Drei Personen entschieden sich heute für einen Kultur- und Shoppingtag und fuhren mit dem Bus nach Bruneck. Bruneck ist der Hauptort des Pustertals. Im Zentrum des Gemeindegebiets lieg, am Fusse des Schlossbergs, die Brunecker Altstadt, die vom Schloss Bruneck überragt wird. Mit gefüllten Taschen fuhren wir anschiessend wieder nach Sand in Taufers zurück und genossen dort den sonnigen Nachmittag.
Käthi Däster
Freitag 27.02.2026 Zur Wiesner-Alm
Wiederum empfängt uns ein wolkenloser Himmel beim Start ins hinterste Ahrntal. In Kasern, auf 1600m lassen wir die Autos stehen und steigen die bereits sonnenbeschienen Südhänge auf einem steilen Waldweg gemütlich empor. Bei der Starkl-Alm auf 2029m halten wir kurz Rast und geniessen die grandiose Rundsicht der Ahrntaleralpen. Weiter führt uns der Weg zur Wiesneralm mit den gewaltigen Lawinenverbauungen, wo wir die verdiente Mittagsrast abhalten. Nach 560 Höhenmeter Aufstieg haben wir unser heutiges Tagesziel auf 2160m erreicht. Entlang der Verbauungen treten unsere Führer eine sichere Spur mit anschliessendem Abstieg zur Moar-Alm. Heiss brennt die Sonne beim Abstieg über die Forststrasse. Es folgte eine Variante a la Matthias mit Abkürzung über einen steilen Waldweg. So erreichen wir bald die Talsohle. Weit ist es nun nicht mehr zum verdienten Bier im Bergrestaurant Kasern. Daten: 8.0km Wegstrecke und Gesamtzeit 5 1/2h.
Zurück im Hotel verabschieden wir unsere bewährten Führer Matthias und Walter, die schon wieder weiterziehen. Auf ein Wiedersehen im 2027!
Ruth Fischer
Fotos von verschiedenen Teilnehmenden der Tourenwoche und von unseren Bergführern
So 15. Feb. 2026
Ski TW3 2026 Sedrun
Sonntag, 15. Februar 2026
Einlauftour Cungieri
Unser bewährter Tourenleiter Werner Heggli und unser Bergführer Dominik Suntinger hatten uns im Voraus schriftlich orientiert - wir waren gut vorbereitet.
Nach problemloser Anfahrt trafen sich alle Teilnehmenden gegen 10:00 Uhr in Sedrun beim Hotel Mira.
Im Restaurant genossen wir die ersten Kaffees und Gipfeli . . . Dank guter Gepäckkontrolle fanden alle ihre Felle rasch, und wir klebten sie im Schärmen auf die Skis. Um 11:30 Uhr marschierten wir mit leichtem Gepäck über den Bahnhof Sedrun und nach einer Unterführung gings bei ca. 1450 müM auf die Skis und bei schönstem Sonnenschein Richtung Sedrun Sura, gemütlich auf einem schneebedeckten Weg nach Cungieri auf 1850müM. Nach 1 3/4 Stunden fanden wir bei der Zwischenstation der Bergbahn von Sedrun zum Piz las Palas ein schmuckes Beizli mit schöner Aussicht. Im Westen entdeckten wir Dieni und das Skigebiet Oberalp mit Piz Máler und Cavradi. Wir hatten etwas geschwitzt und mussten uns für die ersten Momente wärmer anziehen, um auf der gedeckten Terrasse auszuharren. Später gab’s Platz im Innern des halbrunden Restaurants und Zeit für etwas Flüssiges . . .
Anschliessend fuhren wir bei gutem Licht und z.T. über offenes Gelände mit weichem, feuchtem Schnee zurück zum Bahnhof Sedrun. Noch war der Schnee rar und niemand konnte sich vorstellen, was uns der Montag bringen würde . . . Gegen 15:45 Uhr bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Mira. Um 18:00 Uhr trafen wir uns zum Apéro und zur Tourenbesprechung. Schon das erste Nachtessen dieser Woche im Mira überzeugte. Alle waren glücklich und zufrieden!
Bericht und Foto: Edi Meyer
Montag, 16. Februar 2026
Sedrun Cungieri – Wiederholung im Pulverschnee
Geplant war eine Skitour in Richtung Piz Pazzola ausgehend von Mumpé Medel. In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte es jedoch ca.30 cm Neuschnee gegeben und dazu blies ein starker Nordwestwind. Der Neuschnee war wegen der Schneemangellage sehr willkommen, jedoch mit einer erhöhten Lawinengefahr über 2000 m verbunden. Aus diesem Grunde entschieden wir uns, den Aufstieg zur Seilbahnstation Cungieri (1857 m) vom Vortag zu wiederholen. Dominik – unser Bergführer – legte eine Neuschneespur an, die teilweise der Schneeschuhroute durch den Wald folgte und im oberen Teil über offenes Gelände zu einer Berg Beiz bei der Seilbahnstation führte, die am Montag aber geschlossen war. Während des zweistündigen Aufstiegs schneite es fortwährend. Oben angekommen verpflegten wir uns aus dem Rucksack und bereiteten uns auf die Abfahrt durch den weitgehend noch unberührten Neuschnee vor. Der Neuschnee war eher schwer und das Licht ziemlich diffus, was eine gute Skitechnik und Anpassungsfähigkeit an das wechselhafte Gelände erforderte. Die meisten Teilnehmer bewältigen diese Anforderungen mit Bravour, während ich bei mehreren Stürzen ungewollt mit dem Neuschnee nähere Bekanntschaft machte. Immerhin landete man dabei weich und stand als Schneemann wieder auf. Schliesslich erreichten wir wieder den Ausgangspunkt der Tour und erholten uns im Bahnhofsbuffet der Staziun von Sedrun bei einem Kaffee oder Bier. Eine Gruppe von Unentwegten stieg nochmals die 450 Hm zur Seilbahnstation Cungieri auf, um die Abfahrt durch den Neuschnee ohne Unterbrüche zu geniessen.
Danke an Dominik und die Kameraden für das Vorspuren und die Hilfe nach Stürzen im Schnee.
Bericht: Helmut Messner
Foto: Werner Heggli
Dienstag, 17. Februar 2026
Es schneit und schneit.....
Kurz nach dem Erwachen und noch etwas schlafgetrunken wurden die Storen des Hotelzimmers hochgezogen, um einen Blick nach draussen zu erhaschen. Hat es wirklich die ganze Nacht durchgeschneit? Aufgrund der weiss bedeckten Strassen dürfte dies der Fall gewesen sein und es schneite noch immer.
Während dem Morgenessen wurde besprochen, ob wir aufgrund der herrschenden Bedingungen auf eine Tour aufbrechen können. Wir entschieden uns vom Hotel nach St. Martin zu fahren und von dort Richtung Piz Titschal loszulaufen.
Im Gleichschritt und mit heruntergezogenen Kapuzen stiegen wir ca. 640 Höhenmeter hoch und trotzten den winterlichen Verhältnissen, welche es nicht zuliessen, bis ganz zum Gipfel aufzusteigen.
Als wir die Felle von den Ski entfernten, zeigte sich die Sonne und es hörte auf zu schneien. Es erwartete uns eine Abfahrt mit knietiefem, frischem Pulverschnee. Vermutlich dürfte es sich gleich anfühlen, wenn man über Wolken fährt. Ein tolles Erlebnis, es sei denn, man geht im Schnee unter. Aber zum Glück waren Kameraden in der Nähe, die einem beim Ausgraben und Aufstehen behilflich waren.
Bei einem guten Nachtessen konnte auf den erlebnisreichen Tag zurückgeblickt werden.
Text und Foto: Daniel Müller
Mittwoch, 18. Februar 2026
Piz Pazzola
Lawinengefahr hoch und ein schlechter Wetterbericht am Vorabend. Nachdem Dani allerdings einen besseren Wetterbericht hatte, nahmen wir diesen und brachen um 9:30 Uhr auf, nachdem wir die Autos vom Schnee der Nacht befreit hatten. Am Morgen hatte die Lawinengefahr laut Bulletin zwar etwas abgenommen, aber wir hatten ja so oder so vor unter 2000 m zu bleiben und eine entsprechend defensive Tour geplant.
Wir fuhren nach Mompe Medel (1305 m) und stiegen über weiten Hängen des Dorfes auf, die wir voller Vorfreude auf die Abfahrt erklommen. Danach ging es relativ flach auf einem Schneeschuhweg weiter – zwingend notwendig, da wir im Wald ein Wildruhegebiet durchqueren mussten. Nach einem weiteren Aufstieg durch einen romantisch verschneiten Wald erreichten wir die Hänge zum Piz Pazzola. Wir stiegen auf ca. 2000 m zur Tegia Nova auf, wo wir im Schatten einer Fichte die Skier umrüsteten. Bei phantastischem Schnee fuhren Richtung Wald ab, dann durch den Wald zur Schneeschuhroute. Nach einer kleinen Pause fuhren wir das flache Waldstück ab und oh Wunder es lief wie in einer olympischen Eisbahn, so dass wir nicht wie befürchtetet die Felle montieren mussten. Zum Schluss noch die etwas steileren Hänge zum Dorf mit ein paar kleinen Mäuerchen als Hindernis.
Bericht: Michael Levis
Foto: Werner Heggli
Donnerstag, 17. Februar 2026
Siat
Der Blick aus dem Hotelfenster versprach auch heute keine sonnige Skitour. Wie jeden Tag in dieser Tourenwoche war leichter Schneefall unser treuer Begleiter. Bei der Lawinenstufe 4 war die Wahl einer sicheren Tagestour für unseren Bergführer Dominik keine einfache Sache.
Das Ziel unserer heutigen Tour führt in die Surselva nach Siat oberhalb Ilanz. Das Dorf Siat liegt auf 1300müM.
Nach 45 Minuten Anfahrzeit haben wir unsere Fahrzeuge auf einem gerade eben geräumten Parkplatz abgestellt. Der Aufstieg führte uns über tief verschneite Weiden und Wälder Richtung „Alp da Ruen“. Im unteren Teil war die Temperatur um 0°C und der Schnee eher nass. Die Schneequalität verbesserte sich je näher wir dem Ziel kamen. Nach 2,5 Stunden haben wir unser heutiges Ziel „Alp da Ruen“ Punkt 2001 erreicht. Die Sichtverhältnisse waren bei leichtem Schneefall nicht ideal.
Nach dem Mittagessen und dem Entfernen der Skifelle öffnete sich für kurze Zeit die Wolkendecke und dadurch wurden die Geländekonturen sichtbar. Wir habe dieses sonnige Zeitfenster für die Abfahrt genutzt. Es war ein Traum unsere Skispuren in dieses unberührte Gelände zu zeichnen. Um 14:30 Uhr sind alle ohne Blessuren bei den Fahrzeugen angekommen.
Einen herzlichen Dank an Dominik für diese abwechslungsreiche Skitour.
Text: Edi Müller
Foto: Dominik Suntinger
Freitag, 20. Februar 2026
Heimfahrt
Obwohl die Wetterbedingungen nicht optimal waren und eine grosse Lawinengefahr bestand, konnte man jeden Tag eine Skitour unternehmen. Unser Bergführer Dominik plante die Touren entsprechend der Lawinensituation. Knietiefer Neuschnee bescherte uns anspruchsvolle Aufstiege und interessante Abfahrten. Zwischendurch kam es zu akrobatischen Einlagen, bei denen einige Teilnehmer aus dem Tiefschnee ausgegraben werden mussten.
Die Besprechung am Vorabend bezüglich der Auslauftour für den Freitag hatte sich erübrigt. Ein Blick aus dem Fenster zeigte uns Schneeschauer und teilweise heftigen Wind, der um das Hotel Mira pfiff. Alle waren sich einig, dass nach dem Frühstück die Sachen gepackt und wir uns auf den Heimweg begeben würden. Um 10 Uhr verabschiedeten sich die Teilnehmer und der Tross verliess das Dorf Sedrun.
Ende gut, alles gut. Es darf auf eine abwechslungsreiche und kameradschaftliche Tourenwoche zurückgeblickt werden.
Bericht und Foto: Urs Lienhard
Sa 14. Feb. 2026
Mariannehubel
Sonntag, 6.30 Uhr beim Zofinger Tagblatt. Zehn Skitourer:innen, ein kurzer Händedruck, Nadine, die das Material im Auto unter dem Licht ihrer Stirnlampe verstaut – und schon geht’s los ins Diemtigtal. Die Fahrt verläuft ruhig, doch spätestens bei der Ankunft auf der Grimmialp ist es vorbei mit der morgendlichen Stille.
Der Parkplatz ist bereits gut gefüllt. Offensichtlich sind wir nicht die Einzigen, die ein paar Pulverschwünge erhoffen. Überall reges Treiben, freudige Gesichter und routinierte Handgriffe.
Der Aufstieg beginnt im Wald. Vor und hinter uns ziehen weitere Gruppen talaufwärts – von Einsamkeit keine Spur. Beim Znüni greift Günter wie gewohnt zu seinem Apfel und bemerkt trocken, dass die Steinböcke bei diesem Andrang wohl schon früh das Weite gesucht hätten.
Mit zunehmender Höhe lichtet sich der Wald und das Gelände öffnet sich. Plötzlich stehen wir in der Sonne. Sie lässt die frisch verschneiten Bäume glitzern und auch unsere Gespräche beginnen wieder zu fliessen: von Anti-Aging-Cremes über die strategisch richtige Anzahl an Gipfelsandwiches bis hin zu Sommer- und Zukunftsplänen.
Am Ende des Tages stehen rund 1300 Höhenmeter und etwa 15 Kilometer auf der Uhr. Auf dem ersten Gipfel, dem Mariannehubel, verweilen wir nur kurz: Ein paar Bissen vom Gipfelsandwich, ein Blick ins Panorama – und auf die stetig nachrückenden Gruppen. Nadine entscheidet pragmatisch: Lieber jetzt in die Abfahrt und die ersten Schwünge geniessen, als lange sitzen bleiben.
Unten angekommen teilt sich die Gruppe. Einige nehmen einen zweiten Aufstieg in Angriff, während die anderen bei der Hütte die Sonne suchen.
Auch der zusätzliche Aufstieg lohnt sich. Auf dem zweiten Hügel wird der Rest des Sandwiches ausgepackt, kurz die Aussicht genossen – und dann wartet noch einmal eine wenig verspurte, herrliche Abfahrt.
Zurück bleibt die Erinnerung an einen typischen, wunderbaren Wintersonntag im Diemtigtal: Eine Tour mit Pulver, Sonne und schönem Beisammensein.
Danke an Nadine und Günter für den tollen Sonntag. Bericht: Olivia Guyer
Sa 14. Feb. 2026
Eisklettern Avers
Samstag, 14. Februar 2026
Um 6 Uhr durfte nicht mit die Matratze,
es war fürs sie keine Strapaze.
Die Fahrt nutzten wir effizient zum Schlafen,
bis wir aufs Eis trafen.
Die Steigeisen montieren wir schon auf dem Parkplatz,
weil wir konnten nicht mehr warten,
auf den tollen Eisklettergarten.
Ein kurzer Technik Input gab es für die Anfänger,
dann wurde es immer strenger.
Zum Mittagessen warf Dario S. den Kaffeekocher an,
Stefan ging ans Raclette schmelzen dran.
Wir haben uns durch das Eis hinauf gestreckt,
René und Lisa haben einen coolen Aufstieg entdeckt.
Es waren spektakuläre Kletterstellen,
diese erschöpften unsere letzten Muskelzellen.
Dieser Tag war für jeden ein Erfolg,
und Lisa rannte noch in den Volg.
Zum Hostel lenkte René das Auto mit grösster Vorsicht,
denn auf der Strasse lag eine Eisschicht.
Bei der Menueplanung haben wir auf Nummer sicher gesetzt,
und uns dabei überschätzt.
Die Rösti war viel und Dario S. hatte ein Versprechen,
doch er konnte nicht alles essen und musste das Versprechen brechen.
Sonntag, 15. Februar 2026
Es gab ein sehr reichhaltiges Frühstück,
es hatte noch Rösti und Spiegelei zum Glück.
Vom Frühstück haben wir uns aufgerafft,
und uns mit dem Auto Richtung Brückefälle aufgemacht.
Beim reinen anschauen der Eisfälle,
überkam einige schon die Erschöpfungswelle.
Deswegen riss es unsere Gruppe schon da in Stücke,
und das noch immer bei der Brücke.
Die einen gingen runter zum Campsut,
die anderen liefen durch den Bach mit viel Mut.
Das Setzten der Eisschrauben,
möge den Mädels jede Kraft rauben.
Aber zum Glück haben sie so starke Leiter,
da geht es auch beim Gröbsten immer weiter.
Wir haben uns telefonisch mit der anderen Gruppe verbunden,
und schon wieder neue Pläne gefunden.
Von dieser Säule bekamen wir ein wenig Wasser ab,
doch auch das machte uns nicht schlapp.
Ganz unverhofft wurden wir zur Attraktion,
und Malins Routenausstieg war eine Sensation.
Vor der Abfahrt genossen wir eine Sonnenstund,
der Coupe macht Simone sicher wieder gesund.
Text: Zoe, Malin und Simone
Sa 7. Feb. 2026
Blankenburg -Fromatthütte - Menniggrat
Um 11 Uhr starteten wir unsere Tour in Blankenburg bei Zweisimmen. Es war sonnig aber kalt, als wir uns mangels Schnee in den Wanderschuhen auf den Weg machten. Wir wanderten im Wald bis auf 1500m, wo wir in der warmen Sonne endlich unsere Schneeschuhe anziehen konnten. Etwas weiter oben machten wir Mittagsrast und Hans kochte uns einen feinen Espresso in der Bialetti. Frisch gestärkt querten wir auf die andere Talseite, wobei ein Mitglied etwas Pech hatte und zweimal in einem Schneeloch versank. Gemeinsam schafften wir auch das und so erreichten wir um zirka fünf Uhr die Fromatthütte. Etwas geschafft von den 1000 Höhenmetern feuerten wir erstmal ein und machten es uns gemütlich. Die andere angemeldete Gruppe erschien nicht, und so konnten wir den wunderschönen Sonnenuntergang ganz alleine geniessen. Nach einem feinen Fondue und selbstgemachtem Rüeblikuchen von Monika folgte ein verbissener Jass, der zum Glück unentschieden endete.
Am nächsten Morgen stand Hans frühzeitig auf und sorgte für Wärme. Leider wurde es nichts mit Frühstück im Bett, so dass wir irgendwann auch aufstehen mussten. Nach dem Zmorge reinigten wir die Hütte und machten wir uns um halb neun auf den Weg zum Fromattgrat. Von dort ging es nach einem langen Abstieg via Stiereberg zum Seeberg. Nach einer verdienten Pause an der Sonne und einem weiteren, luxuriösen Espresso nahmen wir noch die restlichen Gipfel via Stand zum Menniggrat unter die Schneeschuhe. Zum Schluss genossen wir nochmals die Sonne und den restlichen Kuchen, bevor wir in den Menniggrund hinunterstiegen. Von dort fuhren wir mit dem Skitourenbus (Vorsicht bissig!) und dem vollen ÖV wieder zurück nach Zofingen.
Vielen Dank Hans für die anstrengende, aber wunderschöne Tour bei besten Verhältnissen!
Bericht: Marcel Lattmann
So 1. Feb. 2026
Ochse
Auch die Tourensaison 25/26 glänzt durch Schneeknappheit. Oben verblasen, unten fehlt die Unterlage oder die Hänge sind komplett aper. Die Tourenleiter sind zusätzlich gefordert, die Originalpläne sind oft nicht durchführbar. An dieser Stelle ein riesiges Kompliment und Dank an die Tourenleiter, die immer irgendwo dann doch noch Schnee finden. Thomas merkte bald, dass die Bannalper Rundtour anfangs Februar mehr eine Wander- denn Skitour wäre. Schnee-Ersatz bot das Gantrischgebiet. So führte Thomas sieben SAC-ler vom Schwefelbergbad Richtung Ochse. Es lagen ca. 20cm Pulverschnee und dazu ein tragender Untergrund, der pure Luxus für diese Tourensaison. Schon beim Start wussten wir, dass der Gipfel heute nicht lohnend sein wird, zu verblasen waren die oberen Hänge. Je näher wir dem Sattel kamen, desto schlechter wurde der Schnee. So wichen wir auf einen Seitenhang aus und bestiegen den Hürlisboden, zweimal. Der Weg hinauf war steil und jeder konnte mehr oder weniger elegant seine Spitzkehrentechnik verbessern. Runter hatten wir Teilnehmer die Auswahl zwischen einer steilen Rinne oder einem kürzeren, dafür noch unverspurten Hang. Beide Varianten zauberten den Teilnehmer ein fettes Grinsen ins Gesicht. Hoffentlich war dies nicht zum letzten Mal die beste Tour der Saison. Merci Thomas.
Text: Patrick Schilling
Do 29. Jan. 2026
Flöschhore
Tourenbericht Flöschhore im Simmental anstelle Bunderspitz
Aufgrund der anhaltenden Schneeknappheit war unser Tourenleiter Günter Feiger gezwungen, eine alternative Tour zu organisieren. Ursprünglich war eine Tour auf den Bunderspitz im Engstligental geplant. Da jedoch nicht genügend von der weissen Pracht vorhanden war, musste kurzfristig umdisponiert werden. So fiel die Wahl auf eine Ersatzroute, die uns auf das Flöschhore im Simmental führte. Unter dem Sprichwort, wer nichts wagt, gewinnt nichts starteten bei leichtem Regen um 06:39 drei Teilnehmer in Zofingen. Mit der Bahn über Olten, Bern, Spiez, Zweisimmen erreichten wir die Ortschaft Matten im Simmental.
Oh! wie herrlicher Anblick. Es schneite. Und noch etwas spezielles zum Bahnhof. Im kleinen Warteraum war ein Klavier aufgestellt. Unser Tourenteilnehmer Hansueli Zbinden Griff in die Tasten und spielte die Serenade für drei Einsame Skitourengänger. Applaus. Bei leichtem Schneefall gings zuerst flach über die TCS-Trainingspiste zum Wald. Leicht ansteigend auf der Fahrstrasse und danach auf dem immer stetig steileren Bergweg zum ersten Halt. Zwischenverpflegung war angesagt. Der Nebel fing sich an zu lichten, auch die Schneeflocken kamen nicht mehr zu uns. Welch ein herrlicher Anblick. Verschneiter Bergwald. Bilderbuch mässig über Bergwiesen hochsteigend der Spur nach von unserem Leiter Günter. Auch die liebe Sonne kam langsam zum Vorschein. Nach ca. 3 ½ Stunden mit zwei Pausen waren die 1080 höhen Meter erklommen. Welch ein mystischer Anblick, in leichten Wolken und Nebel konnten wir uns am Anblick der immer wieder schönen Bergwelt vergnügen. Nach der Demontage der Felle und Verpflegung fuhren wir in sage und schreibe ca.30cm Pulverschnee Richtung St. Stephan im Simmental. Nach der Überquerung einer kleinen Schlucht mussten wir die Felle noch einmal montieren. Das ist ja bei Günter eine normale Angelegenheit. Immer noch im Pulverschnee fahrend, erreichten wir den Bahnhof St. Stephan. Eine Super-Skitour mit Günter und Hansueli konnten wir erleben. Ich habe es am Anfang im Bericht erwähnt (Wer nichts wagt, gewinnt nichts). Mit der Bahn erreichten wir um ca. 18:30h Zofingen.
Dankeschön Günter für die tolle Tour.
Text: Bernhard Schild
Di 27. Jan. 2026
Puur-Stand
Geplant war eine Tour ins Wallis auf’s Ginalshorn, wurde aber aufgrund schwieriger Bedingungen ins Diemtigtal verlegt. Treffpunkt war früh, nämlich um 7:30 Uhr in Zofingen – alle waren pünktlich und die Skis schnell verstaut. Unsere kleine Gruppe verteilte sich auf 2 Autos und los gings in Richtung Berner Oberland: Dank einer kreativen Routenansage der Tourenleitung fuhr ein Teil der Gruppe über die Autobahn, während die anderen über Land geschickt wurden. Am Ende kamen aber alle an – mehr oder weniger gleichzeitig. Trotz vollem Parkplatz ist uns den ganzen Tag praktisch niemand begegnet.
Der Aufstieg erfolgte in angenehm gemächlichem Tempo, sodass genug Luft blieb für Gespräche, Landschaftsbewunderung und kleine Verschnaufpausen. Über den Puur (1923m ü M) ging es stetig bergauf, und die meisten liessen sich eine kurze Zwischenabfahrt nicht entgehen. Danach führte die Route via Seebergsee auf die Seeberg-Alp, wo wir eine knackige Mittagspause machten. Anschliessend wurden wieder die Felle montiert und wir gingen über den Stand auf den Meniggrat. Oben angekommen durfte ein Selfie natürlich nicht fehlen und alle waren sich einig: mit diesen guten Bedingungen hatten wir nicht gerechnet und es war eine wunderbare Tour.
Eine rundum gelungene Tour mit guter Stimmung, schönen Schwüngen und für uns die erste Tour mit dem SAC. Vielen Dank Günter für die tolle Planung.
Isabelle Weber & Stephanie Rüdin
Sa 24. Jan. 2026
Flühli - Beichlekreuz
Nach einer gemütlichen Anreise via Luzern starten wir, leider nur zu viert, um 08:37 Uhr, unter einem blauen Himmel ab der Bushaltestelle Schüpfheim/Klusstalden. Mangels Schnees sind die Schneeschuhe auf dem Rucksack angeschnallt. Steil bergauf kommen wir schon bald ins Schwitzen. Es geht auf dem Wanderweg über den Ober Lammberg, Gsteigegg und mehr oder weniger entlang des Grates Richtung Gipfel. Die letzten 10 Minuten zur eigentlichen Beichle schenken wir uns: Auf dem Bösarni steht ein fotogenes Kreuz – das reicht uns. Nun ziehen alle die Schneeschuhe an für den direkten Abstieg. Leider wurden im letzten Sommer ein paar Riemchen spröde und machen für die Betroffene auch den Abstieg zur reinen Wanderung. Dank guten Tourenschuhen ist er gut machbar. Auf der Bösarni Alp gibt es die wohlverdiente Mittagspause mit dem feinen Espresso. Entlang dem Hellschwandbach durchwandern wir grüne Moosteppiche, wahrlich eine «Märlilandschaft». Mit fünf Minuten Reserve gelangen wir nach 15 Uhr zur Postautohaltestelle Flühli Schintmoos. Nach viermal Umsteigen erreichen wir pünktlich, müde und zufrieden Zofingen.
Hans, vielen Dank für die abwechslungsreiche Tour.
Text: Yvonne Ruesch
Sa 17. Jan. 2026
Skitour Roggenstock
Route: Oberiberg – Schattenberg - Jäntli - Westflanke – Gipfel Roggenstock
Höhenmeter: ca. 700 Hm
Aufstieg: 2,5 – 3 h
Tourenbericht:
Nach der GV des SAC Zofingen am Freitagabend begrüsste Edi Roth als Tourenleiter am Samstagmorgen um 7.30 h 11 SAC-Mitglieder für die Skitour auf den Roggenstock ausgehend vom Dorf Oberiberg, das wir mit drei PWs via Schwyz und Ibergeregg erreichten.
Der Aufstieg startete bei bedecktem Himmel gegen 09.15 h in Oberiberg und führte zunächst über Wiesen, deren Schneeunterlage stellenweise knapp und wechselhaft war. Mit zunehmender Höhe wurde die Schneedecke geschlossener, allerdings teils hart und windgepresst. Die Spur führte angenehm über den Schattenberg Richtung Jäntli, bevor es in der Westflanke steiler wurde. In der Steilstufe waren Harscheisen sehr hilfreich, da sie hart und teilweise auch vereist war. Der weitere Aufstieg erfolgte auf der Südseite durch mässig geneigtes Gelände. Den letzten Aufstieg über den Gipfelgrat legten wir zu Fuss über den teils vereisten Wandersteig zurück. Am Gipfel des Roggenstocks wurden wir mit einer schönen Aussicht in die Mythenregion und Richtung Ybrig belohnt. Kurze Rast bei winterlicher Stimmung. Zurück zum Skidepot verpflegten wir uns aus dem Rucksack.
Die Abfahrt erfolgte entlang der Aufstiegsroute. Oben überraschend gut fahrbarer Schnee, in der Steilstufe rutschen wir mit den Skiern mehrheitlich seitlich ab. Weiter unten fand unser Tourenleiter noch einige schöne Pulverhänge. Das letzte Stück zurück nach Oberiberg legten wir wegen der geringen Schneemenge auf der Skipiste zurück.
Unten angekommen, kehrten wir für einen gemeinsamen Umtrunk in ein Restaurant ein. Abschliessend machten wir uns zufrieden mit dem Geleisteten auf den Heimweg über das Ibergeregg zurück nach Zofingen, wo wir gegen 16.30 h ankamen.
Fazit: Einfache Voralpen-Skitour mit wenig Zeitaufwand und schöner Aussicht. Bei ausreichender Schneelage sehr empfehlenswert, aktuell jedoch stark von den Verhältnissen im unteren Bereich abhängig. Lohnende Skitour zum Saison-Auftakt. Herzlichen Dank an unseren Tourenleiter Edi Roth für die Planung und professionelle Leitung dieser Tour.
Helmut Messner
Sa 17. Jan. 2026
Freeride Weekend
Freeride Weekend Samstag, 17.01.26
Zu fünft waren wir heute,
Es war nur eine kleine JO-Meute.
Trotzdem wollten wir die Chläbdächer erklimmen,
Dafür mussten wir jedoch bei der Mehrzweckhalle beginnen.
Anfangs liefen wir nur an der Strasse lang,
Doch da packte uns dann doch noch der Entdeckungsdrang.
Rasant sind wir zum Gipfel gelaufen,
Bei den Spitzkehren konnten wir auch mal verschnaufen.
Wir haben das Tempo gewahrt,
Und dabei 5 Minuten eingespart.
Eine grosse Truppe,
lief nach uns über die Kuppe.
Stefan’s Skistock hat sich vertschüsst,
Und dabei den Klippenrand geküsst.
Durch den crunchy Schnee sind wir hinunter geslided,
Das Hinunterfahren ist uns nie verleidet.
Runter fuhren wir wie der Blitz,
Und schon sassen wir wieder im Autositz.
Fiona und Liv
Freeride Weekend Samstag, 18.01.26
Bei Zoe und Malin haben wir übernachtet,
und uns am Morgen wieder in Nadine's Auto verfrachtet.
Heute gab es noch ein paar Teilnehmer mehr,
das freute die Leiter sehr.
Wir gingen Skifahren auf die Melchsee-Frutt
und überfuhren nicht viel Schutt.
Auf den Pisten konnten wir sehr gut fahren
und konnten kühlen Kopf bewahren.
Es hatte überall grosse Warteschlangen,
deshalb sind wir sie mit dem Bügellift umgangen.
Putschis Ski ist kaputt gegangen,
danach ist seine Lust vergangen.
Die letzte Anfahrt genossen wir in der Sonne
und dann ass Dario S. im Auto eine Tonne.
Es war schön,
auch trotzdem Föhn.
Vergöttern dürft ihr unsere Tourenberichte schon zwei Jahre lang,
denn uns packt immer wieder den Dichtungsdrang.
Die JO-Teilnehmenden
Fr 16. Jan. 2026
152. Generalversammlung
An der 152. Generalversammlung durfte Marcel Lattmann 90 Mitglieder begrüssen. Wie gewohnt ging der eigentlichen Versammlung ein gemütlicher Apéro voraus, der sehr gut mundete. Die statuarischen Punkte konnten zügig «abgearbeitet» werden.
Die Vereins- und Hüttenrechnung sowie die entsprechenden Budgets für die Hütten sowie die Vereinsrechnung wurden mit grossem Mehr abgesegnet. Anträge aus der Sektion wurden keine eingereicht.
Vor der Pause wurden unsere langjährigen Mitglieder geehrt. Die silbernen Pin’s für 25 Jahre Mitgliedschaft durften 16 Mitglieder entgegennehmen. Drei weitere Jubilare waren leider nicht anwesend.
Die goldenen Pin’s für 40 Jahre Mitgliedschaften gingen an:
Yvonne Ruesch-Kobi, Urs Frei (entschuldigt), Thomas Sommer (entschuldigt) und Wilfried Rüegger (abwesend)
Für 50 Jahre Mitgliedschaft konnten mit einer Urkunde geehrt werden:
Erich Fretz (abwesend) und Kurt Schärer
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Walter Bürgi, Robert Moor, Hansrudolf Joost (entschuldigt) und Max Schumm (entschuldigt) und für 65 Jahre Christian Stammbach mit einer Flasche Wein geehrt.
Nebst Pins und Urkunde erhielten die Geehrten ein Säckli mit Spitzbuben.
Fränzi Scherrer hatte ihre Demission als Hüttenchefin Vermigel eingereicht. Fränzi war total 19 Jahre im Vorstand unserer Sektion. Für dieses Amt hat sich Pascal Roth zur Verfügung.
Ebenfalls demissioniert hat Fabien Schlienger als Kassier (Vereinskasse). Er hat dieses Amt 3 Jahre innegehabt. Für dieses Amt hat sich Christian Mehr zur Verfügung gestellt.
Beide Kandidaten wurden glanzvoll gewählt und die übrigen Vorstandsmitglieder bestätigt.
Die GV hat Fränzi und Fabien mit grossem Applaus verabschiedet. Fränzi durfte einen Gutschein von Appenzell Tourismus als Abschiedsgeschenk entgegennehmen. Fabien hat auf ein Abschiedsgeschenk verzichtet und stellt den dafür vorgesehen Betrag der JO zur Verfügung.
Weitere Wahlen in die Kommissionen
Tourenkommission
Demissioniert haben Walter Bertschi und Willy Hartmann. Als Ersatz konnte Edi Roth gewonnen werden.
Hüttenkommission Lauteraar
Keine Aenderungen
Hüttenkommission Vermigel
Demissioniert haben Fränzi Scherrer und Rolf Heeb. An ihrer Stelle haben sich Pascal Roth und Heinz Simmen zur Verfügung gestellt.
Die Kommission wird auf 5 Mitglieder erweitert. Für die neue Position «Hotellerie» hat sich Esther Weber zur Verfügung gestellt.
Rechnungsrevisoren
Nach 4 Amtsjahren konnte Sonja Frey nicht wiedergewählt werden. Neu hat sich Fabien Schlienger zur Verfügung gestellt.
Hüttenwarte Lauteraar
Stefan Hablützel und Claudia Schiesser werden unsere Hütte auch dieses Jahr bewarten.
Die weiteren Funktionen Bibliothek, Yvonne Ruesch-Kobi, Kletterwand, Stefan Flückiger und Obmann Mittwochwanderer, Hansruedi Marti, erfahren keine Aenderung.
Alle Mitglieder der Kommissionen wurden einstimmig gewählt resp. bestätigt.
Der Vorstand dankt den anwesenden Clubmitgliedern herzlich für Teilnahme an der Generalversammlung und das in uns gesetzte Vertrauen.
Text: Regula Hartmann
Fotos: Willy Hartmann und Dario Ammann
Sa 10. Jan. 2026
Wintertourenkurs
Wintertourenkurs Samstag, 10.01.26
Heute um viertel vor sieben,
hat es uns zum Zofinger Tagblatt getrieben.
Geschneit hat es schon dort,
und trafen die Leiter in Realp vor Ort.
Dario ritt am Freitagmorgen auf einer Glückswelle,
die brachte ihn zurück zu seiner Türschwelle,
da er vergass seine Uhr das war nicht so helle
und zum Schluss dann auch noch seine Felle.
Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und haben uns in den Spitzkehren verkeilt.
Am besten hätten wir die Passstrasse gewählt,
wir haben uns aber lieber mit den Erlen gequält.
Nach "Zitigläse Stop",
ging es ins Hotel Tiefenbach im Galopp.
Doch den Abstand mussten wir trotzdem bewahren,
dass wir nicht werden von der Lawine begraben.
Den Parcours mussten wir bestreiten,
damit verbesserten wir unsere Fähigkeiten.
Jetzt haben wir gegessen und sind ganz vollgefressen.
Die JO-Teilnehmenden
Wintertourenkurs Sonntag, 11.01.26
Um halb Acht gab es Zmorgen,
da konnten wir unsere hungrigen Bäuche versorgen.
Dario, Stefan und Nadine haben uns verlassen,
und uns den alten überlassen.
Auf der Passtrasse runtergefahren einbeinig und rückwärts,
das ist kein Scherz.
Zum gespielten Lawinenunglück sind wir gekommen,
und haben sofort unsere Stellung eingenommen.
Dario hat uns in seiner Chefrolle herumdiktiert,
und in seiner Rolle brilliert.
Einen Parcours absolviere mussten wir nachher,
der war nicht so schwer.
Dem Plan sind wir nachgekommen,
und haben Dario mit in den Schnee mitgenommen.
Die LVS mussten wir suchen,
und danach die Menschen am Flaschenzug hinauf ruchen.
Hinunter mussten wir angeseilt,
zum Glück hat sich niemand im Schnee verkeilt.
Das hat doch ganz gut geklappt
und Sandro S. ist in die Seile getappt.
Wir haben den Wintertourenkurs mit Bravour bestanden
und heil sind wir alle wieder unten gestanden.
Die JO-Teilnehmenden
Sa 3. Jan. 2026
Schneeschuhtour Brisenhaus
Um 8.00 Uhr trafen sich 3 SAC Mitglieder (Monica, Christoph, Werni) und zwei Gäste (Therese, Astrid) in Zofingen. Eine kurzweilige Fahrt auf die Klewenalp stand bevor, noch mit aller Hoffnung um 11 Uhr wird die Sonne uns den Tag bereichern. Nach einer kurzen Einführung in das LVS und Lawinensituation starteten wir gemütlich Richtung Brisenhaus, leider im dichten Nebel dafür mit beinahe 30cm Pulver pur. Kurz vor der obere Büelhütte, musste uns Christoph verlassen, er ging selbständig zur Klewenalp zurück. Nach dem kurzen Aufstieg zum Satteli erreichten wir das Brisenhaus und freuten uns auf die wohlverdiente Verpflegung.
Der Pulverabstieg Richtung Niderrickenbach begann im Nebel und auf Höhe der ersten Föhren lüftete sich die freie Sicht auf das Stanserhorn. Selbstverständlich durfte der Stopp im Pilgerhaus nicht fehlen.
Danke allen die dabei waren, einmal mehr nicht die Sicht ist entscheidend, sondern die Gäste für einen erlebnisreichen Tag. Bericht: Edi Roth
Fr 2. Jan. 2026
Rotondohütte-Rottälligrat
Aufgrund des Schneemangels nahm unser Skitourenleiter Günter Feiger am 2. Januar 2026 statt des ursprünglich geplanten Blüembergs in den Schwyzer Alpen den Rottälligrat von Realp aus ins Visier. Die gut gelaunte Siebnertruppe traf sich um 06.15 Uhr beim Zofinger Tagblatt und fuhr anschliessend mit einem Auto ins Ursenental.
In Realp angekommen, waren die Skis rasch angeschnallt und die Rucksäcke geschultert. Von dort aus folgte die Gruppe der sanft ansteigenden, verschneiten Strasse ins Witwasserental. Unterhalb des Rottälligrats entschied man sich aufgrund der weiterhin knappen Schneeverhältnisse, den Grat zu umrunden und ihn von Süden her via Rotondo-Hütte anzugehen. Der aufziehende Nebel sorgte dabei zeitweise für eine gespenstische Stimmung.
In der SAC-Hütte stärkte sich die Gruppe bei warmen Getränken und Kuchen. Anschliessend unternahm der fröhliche Haufen einen letzten Versuch, den Grat zu erklimmen. Die prognostizierten tiefen Temperaturen in Kombination mit dem bissigen Wind setzten dem Vorhaben jedoch bereits wenige Höhenmeter oberhalb der Hütte ein Ende, und die erfahrene Gruppe entschied sich vernünftigerweise zur Umkehr.
Die Abfahrt bot trotz der anspruchsvollen Schneelage noch einige genussvolle Schwünge. Am späteren Nachmittag kehrten alle unverletzt, müde und zufrieden nach Hause zurück.
Bericht: Simon Burgherr
Sa 20. Dez. 2025
Unterwegs mit Schneeschuhen
Es war noch stockfinster, als wir in Grenchen losmarschierten. Wetterbedingt blieben die Schneeschuhe zu Hause, wir wechselten zu den Wanderschuhen.
Kurz nach neun Uhr erreichten wir die Überreste der Burgruine Grenchen, von der uns eine Schrifttafel und weitere Ausführungen von Hans, erzählten.
Vorbei am Bettlachberg führte der steile Anstieg durch das Engloch auf die Wandfluh. Zügig, alles dem Grat entlang wanderten wir ostwärts zur nächsten dominanten Fluh, der Stallfluh.
An einem sonnigen, windgeschützten und aussichtsreichen Platz genossen wir ausgiebig die Mittagsrast, abgerundet mit Weihnachtskonfekt und frisch gebrautem Espresso.
Der Abstieg, typisch Jura steil, jahreszeitbedingt laubbedeckt, gottseidank aber nicht so glitschig, führte auf direktem Weg und ohne Halt zur baulich erneuerten und digital ergänzten Haltestelle Lommiswil-Holz.
Mit der Bahnlinie Gänsbrunnen-Solothurn starteten wir unsere Heimreise, ausgefüllt und zufrieden nach einer erfrischenden Jura-Wanderung – herzlichen Dank Hans!
Text: Barbara und Hans
So 14. Dez. 2025
Schneeevent
Um halb sieben ging es los,
das Wetter war auch schon bald ganz famos.
Mit der Gondel ging es dann nach oben,
denn das Schneesuchen war wie ein Knobel.
Bei jeder Pause ein Hust Konzert,
das hat uns das Atmen erschwert.
Wir hatten da eine Idee,
ohne Pause durch den Schnee.
Nein ist das ein Scherz,
die Sandwichpause lag uns zu sehr am Herz.
Der Schnee war hart,
das hielt uns aber nicht ab von der Fahrt.
Die zwei Gegenanstiege haben wir hingenommen,
doch die Abfahrt ist sehr schnell gekommen.
Ein paarmal hat es uns aufs Maul gehauen,
doch wir konnten es schnell verdauen.
Ins Grüne Tal ging es auf der Skipiste
und schon bald sassen wir alle wieder in der Autokiste.
Text: Alle Teilnehmenden
Sa 13. Dez. 2025
Unterwegs mit Schneeschuhen
Bergwanderung im Jura statt Schneeschuhtour
Ab Sonceboz-Sombeval wanderten wir zu viert der Sonne entgegen, die uns nach einem kräftezehrenden Aufstieg bereits um 9 Uhr auf etwa 900 Meter empfing.
Um 11 Uhr erreichten wir den Kulminationspunkt bei Brahon (1281 müm) und kurze Zeit später das Berghaus „La Werdtberg“ (1252 müm). Auf der Sonnenterasse liessen wir uns kulinarisch verwöhnen. Die Aussicht auf das Nebelmeer und den Alpenkranz war atemberaubend. Nach dem Kaffee nahmen wir den steilen Abstieg auf glitschigem Untergrund unter die Füsse. Unterwegs machten wir einen Abstecher zum eindrücklichen Wasserfall des Bachs „Le Pichoux“. Kurz vor 14 Uhr erreichten wir den Bahnhof Reuchenette-Péry. Bis zur Zugsabfahrt verwöhnte uns unser Wanderleiter und Barrista mit einem feinen und starken Espresso. Text: Regula, Barbara, Marcel und Hans
Di 9. Dez. 2025
Chalet im Advent - Zofingen
Die Stadt Zofingen hat auch im 2025 das Chalet im Advent aufgebaut und wir haben am Dienstag, 9. Dezember, die Bewirtung übernommen.
Ab 16:00 Uhr waren wir bereit und warteten gespannt auf Gäste. Und – sie kamen. Gegen 70 Personen statteten uns einen Besuch ab und wir durften sie mit Punsch, Glühwein, selbstgemachtem Gebäck und Speckzopf verwöhnen. Sicher hat das angenehme Wetter viel zum Erfolg beigetragen.
Mit vielen angeregten Gesprächen verflog die Zeit wie im Fluge. Um 20:00 Uhr war der schöne Anlass bereits wieder zu Ende.
Wir danken allen Besuchern ganz herzlich für ihr Erscheinen und die grosszügigen Spenden. Unser Kässeli war mit dem schönen – freiwilligen – Betrag von Fr. 200.00 gefüllt.
Der Vorstand
So 7. Dez. 2025
Unterwegs mit Schneeschuhen
Wegen des vorausgesagten Regens am Sonntag traf sich unser 3-er Grüppchen bereits am Samstag um 06.25 Uhr auf dem Perron des Bahnhofs Zofingen, um kurz danach mit dem Zug in Richtung Brünig Passhöhe zu fahren.
Dort starteten wir unsere SS-Tour um 08.15 Uhr; wobei eine erste kurze Strecke der Autostrasse entlang führte, bevor wir – vorläufig noch zu Fuss – dem weiteren Wanderweg folgten. Kurze Zeit später wurden die Schneeschuhe angezogen und es ging in einem sehr angenehmen Tempo durch abwechslungsreiches Gelände bergauf. Erste Spuren waren bereits vorhanden, denen wir durch ausreichend griffigen Schnee folgen konnten. Immer wieder boten die Waldpassagen eine eindrucksvolle Kulisse, später folgte der Blick gegen Eiger und Mönch sowie auf den Brienzersee hinunter.
Die letzten 200 Höhenmeter hinauf zum Gibel haben wir ausgelassen und sind entlang des Gibelwaldes unserem Mittagsrast entgegengewandert. Nun musste während ca. 1 km eine frische Spur gelegt werden; wobei sich Monika zur Verfügung stellte, Hans beim Spuren zu helfen. Durch die Beschaffenheit des Schnees war dieses Vorhaben ziemlich anstrengend. Eine willkommene Erleichterung für mich, vielen Dank euch Beiden!
Nach 4 Stunden Aufstieg haben wir unser gemütliches Mittagsrast-Hüttli erreicht und konnten bei Sonnenschein den wunderbaren Espresso von Hans und die Stille der umliegenden Bergwelt geniessen. Herzlichen Dank für diesen vorzüglichen Service Frisch gestärkt entschlossen wir uns nach ¾ Std. Mittagspause zum Aufbruch, damit wir den 14:30 Uhr Bus in Hasliberg Wasserwendi erreichten. Der Abstieg ging flott voran, ein letzter kurzer Teil dann zu Fuss, sodass wir bereits nach 1 Std. unten ankamen. Leider hatten weder der Dorfladen noch ein Restaurant geöffnet wo wir auf einen Kaffee hätten einkehren können (Saisonbeginn ist erst am 20.12.). Die (Er)-lösung kam in Form eines Mitarbeiters des – offiziell noch geschlossenen – Sportgeschäftes. Er bot uns an, für uns einen Kaffee zuzubereiten und so konnten wir bei einem gemütlichen «Small Talk» mit ihm die Wartezeit bis zur Busabfahrt auf kurzweilige Art verbringen. Die folgende Heimfahrt via Brünigpass/Luzern verlief ohne Probleme, sodass wir um 16.30 Uhr wieder gesund in Zofingen ankamen.
Einen herzlichen Dank an Hans für die super Organisation und die schöne Tour. Bericht: Annelies Estermann
Sa 6. Dez. 2025
Chlaustour
Edi Ruesch begrüsste am frühen Morgen (07.35 h)14 SAC-Mitglieder zur diesjährigen Chlaustour am Bahnhof Zofingen. Mit dem Zug ging es nach Aarau und von dort weiter mit dem Bus über Küttigen zum Benkerjoch. Der Himmel war wolkenverhangen und ein kalter Nordwestwind trieb Nebelschwaden über die Grate. Die Wanderung führte zunächst durch einen kahlen Buchenwald zum Herzberghof und weiter zur Staffelegg, wo wir im Passbeizli für einen Kaffeehalt einkehrten. Hier bot sich die Gelegenheit, sich aufzuwärmen und sich über Allerlei auszutauschen. Gegen 10.30 h setzten wir unsere Wanderung am Waldrand unter dem Hombergegg fort bis zum Gatter westlich der Gisliflue, den Übergang zur Südseite des Hombergs. Der Himmel hellte sich etwas auf, die Sonne blieb jedoch hinter den Wolken verborgen. Der Abstieg erfolgte zunächst über ein offenes Feld und weiter über einen etwas rutschigen Waldweg abwärts Richtung Juraweid. Dem Samichlaus sind wir dabei zwar nicht begegnet, dafür haben uns Jagdhörner und lautes Rufen überrascht, die uns zu einem Umweg veranlassten, um nicht ins Schussfeld einer Treibjagd zu geraten. Gegen 12 h erreichten wir das Restaurant Juraweid, wo uns ein feines Mittagessen mit Aargauer-Zwetschgen-Braten an einer Rotweinsauce und Beilagen erwartete. Das Essen schmeckte vorzüglich und der Piemonteser Hauswein trug zusätzlich zur guten Stimmung bei. Nach dem Essen nahmen wir den Weg zur Posthaltestelle in Biberstein unter die Füsse. Von dort gelangten wir mit dem Bus zum Bahnhof in Aarau und weiter mit dem Zug nach Zofingen, wo wir gegen 16.00 h ankamen und uns verabschiedeten.
Edi hat – wie immer – eine neue interessante Route als Chlaustour ausgewählt und organisiert, die man gerne bei anderer Gelegenheit wiederholt. Dafür sei ihm herzlich gedankt. Text: Helmut Messner
Sa 29. Nov. 2025
Chlaustour JO fiona/liv
Wir starten um 11.30 Uhr in der MZH, manche kamen ein bisschen später und mussten dann hinterherrennen. Vollzählig ging es die Autobahn entlang Richtung Brittnau und dann in den Wald. Zuerst ging es steil hinauf und dann geradeaus zum ersten See. Es wollte aber niemand baden, darum ging es weiter Richtung Fennern, wo wir uns 2-mal verliefen, weil die Teilnehmer die Route selber suchen mussten. Zum Glück bemerkten wir es jeweils früh genug und kehrten wieder um. Als wir dann in Vordemwald angekommen waren, mussten wir zuerst noch Fionas Haus finden, ehe es dann Risotto und Glühwein gab. Als die Sonne nicht mehr so fest schien, zeigte Stefan noch die Bilder – mit viel Glächter – vom vergangenen Jahr und zum Anschluss gab es noch die Rangverlesung der Jo’ler, wie oft sie das ganze Jahr mitgekommen sind.
Platz 1: Zoe
Platz 2: Malin / Liv
Platz 3: Fiona
Text: Stefan Flückiger
Um halb 9 starteten im Zentrum von Pfaffnau 25 Teilnehmer zur diesjährigen Allwettertour. Das Wetter machte dieses Mal mit und so wanderten wir bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen Richtung Vordemwald. Via Oberer Sennhof und Stockmatt begaben wir uns zur alten Gärtnerei im Chratzern, wo wir eine wohlverdiente Pause einlegten. Die Anwohner hatten uns netterweise Bänke und Tische bereitgestellt und so konnten wir uns in der Sonne sitzend erholen. Bei der Halloween Party haben wir bis tief in die Nacht geschwatzt, Liv's Kompass hatte ein Promille-Problem, Am Morgen haben wir zuerst geübt, Wir steckten ein im Sumpf, Verpasst haben wir fast unser Mittagessen, Nach der Mittagspause sind wir in Zweier-Gruppen ausgeschwirrt, Norden, Süden, Westen und Osten, Um zwei mussten wir alle umkehren, Text: alle Teilnehmenden Bei der Halloween Party haben wir bis tief in d ... Samstag, 18. Oktober 2025 Troffe händ mer üs dasmol ned so früe, Am Bouldergebiet Chironico send mer acho, D Simone het sech weder e mol zo üs vererrt, Id JO cho esch zemlech schwär, Mer hei üsi Arme brucht, Mer send gwanderet zo emene neue Block, Uspaueret hei mer üs am Öberhang und am Sprung, De Dario seit mer chli me Schwung, Hut hei mer nor no weni, Zält ufgstellt hämmer, Es Sofa hei mer baut, Igschlofe send es paar, D Simone üses Gebortstagschend, D Zält hei mer zäme gruhmt, Ufegloffe send mer met schnällem Schrett, Durch de Tessinerjungle musste mer üs wage, De nöchsti Sektor hei mer doch no gfonde, Aschlüssend händ mer gässe de Simone ehre Gebortstagschueche, Dönner worde esch üsi Hut a de Fenger, Üsi Leistig a de Platte esch öberhaupt ned schlaff, Jetzt send mer uf de Heifahrt, Text: Zoe, Malin, Fiona, Dario und Liv Heute ist der Tourenbericht nur ganz knapp, Samstag, 27. September 2025 – Ein (er)schöpferischer Tag Die Fahrt war meistens ohne Geplapper, We pay with money, Zum Teil war nicht so gute Sicht, Die Schlaglöcher waren zum Teil doch sehr heftig, Wir waren alle wach, Cedi's Stuhl wurde attackiert von einer Katz, Zuerst alles einmal erkunden, Wir haben am Strand nicht viel mehr getan als Baden, Der Steinkrieg hörte nie auf, Wir haben mit Schrecken herausgefunden, Denn die Steine waren spitz, Zum Znacht gab es Cinque pi, Die Hornissen haben den Schöpfer angegriffen, Die Leiter sind vor Müdigkeit fast von den Stühlen gekippt, Sonntag, 28. September 2025 – Einfach stark, im Paklanica Nationalpark Um acht Uhr gab es Zmorgen, Wir liefen eine breite Strasse entlang, Die einenhalb Götter kletterten eine 7a+, In der 6c+ gab es einige Hindernisse, Wir erklommen jeden Stand, Wir mussten dreieinhalb Stunden Reis kochen, Der Reiskocher ist explodiert, Montag, 29. September 2025 – Kommunikation das esch s'Eimoleis In den Mehrseillängen von heute gingen Zoe und Malin voraus, Die Steine waren scharf wie Messer, Cedi und Sämi schrien anstrengend herum, Zum Glück wurden sie zusammengestaucht, Tobia musste den Urwald erklimmen, Danach gingen wir an den Strand, Fest wurde die Slakeline gespannt, Für das Safranrisotto waren wir bereit, Am Abend wurde es frisch, Dienstag, 30. September 2025 – Expedition Infinito und Brahm Wir mussten früher aufstehen, Wir durften schon um sieben Uhr durch den Park schreiten, Von Dario gab es einen Klon, Am Epress hatte man heute viel Halt, Wir haben uns in der Route Infinito verstiegen, Fiona und Liv's Brille waren Feuer und Flamme, Burger gab es heute, Mittwoch, 1. Oktober 2025 – Schöpferische Überraschungen Heute gab es erst um neun Uhr Zmorgen, Um halb elf gingen wir nach Zadar, Später durften wir noch eine Glace essen, Wir holten aus dem Auto unsere Badesachen, Es sind viele Leute durchspaziert, Der Ball wurde geworfen hin und her, Drei mussten noch rennen gehen während dem Einkaufen, Mit Zoe's Führung wurde Aerobic gemacht, Zum Abendessen gab es Kartoffelstock, Das schöpferische Dessert mit Schnittlauch, Donnerstag, 2. Oktober 2025 – Projekt Mrakan und Gerovit Beim Zmorgen windete es uns fast vom Tisch, Es blies uns fast fort, Wir hatten alle kalte Finger, Unsere Finger gaben auf schon fast, Am Nachmittag wollten die einenhalb Götter besteigen die Route 8a Mrakan, Oben gelassen haben alle bei der 7a Gerovit ein bisschen Haut, Ein wenig Material blieb dort, Faijta gab es zum Znacht, Freitag, 3. Oktober 2025 – Apfel’muss - in den Stürzen liegen die Würzen Der Wind war am Morgen immer noch da, Am Morgen klettern nur die Tollen, Sie wollten keine Kraft verschwenden, Cedi, Dario und Zoe haben die 7a Gerovit im Vorstieg gemacht, Stürze gab es nicht zu vermeiden, Dario ist die 8a Mrakan hinauf spaziert, Pasta kochte man mit zu viel Schuss, Samstag, 4. Oktober 2025 – Zweiter Versuch Anića kuk Die geilen Schnitten wurden aufgeteilt Wir sind in drei verschiedene Routen eingestiegen, Vater und Sohn haben Haken ausgelassen, Stefan machte einen Abflug, In der letzten Seillänge wurde geflucht, Oben ein bisschen später, Auf dem Gipfel haben wir uns in eine Attraktion verwandelt, Der Abstieg war sehr rutschig auf dem Kies, Es war kalt, Beim Nachtessen generell, Wir haben dem Sohn eine neue Frisur kreiert, Sonntag, 5. Oktober 2025 – Heimreise Nach Hause mussten wir heute, Die kleine Katze Peterli wollten wir einpacken ins Handgepäck, Der Auto Sitz war je nach dem, Dario's Auto wurde angehalten, Wir sind durch fünf Länder geflitzt, Was würden die Leiter auch ohne uns machen, Danke an die tollen Leiter, Text: Alle Teilnehmer Bei prächtigem Wetter stehen - unter der Leitung von Käthi Däster – Adeline, Helen, Regina und Joe gutgelaunt um 06.30 h am Bahnhof. Kurz nach 5 Uhr bestiegen wir in Zofingen bei leichtem Nieselregen den Zug und um 8 Uhr entstiegen wir bei trockenem Wetter dem Postauto in Schwanden Säge. Das erste Ziel war die Alp im Unterbärgli, wo wir uns mit feinem Alpkäse eindeckten. Von dort ging es zum Schafloch, einem 800 Meter langen Stollen unter dem Gipfel des Rothorns. Bis zum 2. Weltkrieg war es eine Eishöhle, aber dann wurde der Stollen zu einer Militäranlage umgebaut und das Eis zerstört. Im Stollen war es kalt und auch etwas unheimlich und wir waren froh um unsere Stirnlampen. Nun waren wir wieder auf der Nordseite des Berges und der Weg führte praktisch noch einmal um den kompletten Gipfel, bevor wir um 13 Uhr oben ankamen. Dank Raphaels Vortrag an der Monatsversammlung wussten wir, dass sich das Sigriswiler Rothorn aus Sedimenten des Helvetikums bildete und dann vor ca. 20 Millionen Jahren aufgefaltet wurde. Der obere Teil besteht aus Schrattenkalk. Dieser war sehr rutschig und man musste ein wenig aufpassen. Mittlerweile waren die Wolken weg und wir konnten beim Zmittag die herrliche Aussicht von Thun bis zum Eiger geniessen. Nach dem Gipfelfoto machten wir uns an den langen Abstieg nach Sigriswil. Mit einem erneuten Zwischenhalt auf der Alp Unterbärgli erreichten wir Sigriswil um 17 Uhr. Text: Marcel Lattmann Sonntag, 31. August 2025 Fahrt nach Sils und erste Wanderung Ich erwache um fünf. Käthi holt mich um sieben ab und wir fahren Heinz holen. Beim ESAG im Glarnerland gibt's keinen Stau. Wir halten am Walensee und treffen auch Kurt und die anderen. Wir erreichen um elf Uhr beim Hotel Privata in Sils ein, können die Koffer deponieren und die Wanderschuhe anziehen. Wir wandern ins Fextal, dem Fexbach entlang bis auf fast 1900 m, wo wir im Crastaschawald auf zwei Bänklein etwas aus dem Rucksack picknicken. Dann geht's weiter rauf zum hübschen Kirchlein in Crasta, wo wir im Garten des Hotel Sonne daneben, Kaffee und Heidelbeerkuchen bekommen. Über die Wiese gehen wir weiter rauf bis auf 2000 m und dann durch den Wald leicht runter zum Punkt 1937. Nun zweigen wir ab nach Westen und mit herrlichen Aussichten runter nach Isola, das kleine Dörfchen am Silsersee, mit Weiden, die die Bauern von Stampa im Bergell mit ihren Kühen bestossen hatten, wie Heinz weiss, da er lange Zeit jeden Herbst hier oben Ferien verbrachte. Wir folgen dem Uferweg des türkisfarbenen Sees. Den Weg teilen sich Wanderer und Mountainbiker, wobei einer sogar mit Anhänger und Hund drin. Um vier Uhr sind wir zurück und beziehen die Zimmer. Um 18:00 treffen wir uns zum Apero und dann folgen feine vier Gänge. Text: Röbi Fitzi Montag, 1. September 2025 Gemeinsam liessen wir uns mit dem Bus zur Talstation Punt Muragl chauffieren, um anschliessend mit der Bahn auf den Muottas Muragl zu fahren. Infolge Regenvorhersage gegen Mittag, marschierten wir gleich los, was sich am Schluss als guter Entscheid herausstellte. Zu Beginn führte der Weg rund 100 m abwärts, bevor der schweisstreibende Aufstieg über 400 Höhenmeter begann. Dennoch genossen wir die schöne Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler. In der Segantinihütte stärkten wir uns mit einer feinen Gerstensuppe, dann folgte der über 500 m steile Abstieg auf die Alp Languard. Mit der Sesselbahn erreichten wir Pontresina, im Bus nach Sils fing es dann an zu regnen. Zufrieden genossen wir im Hotel noch einen Trunk. Text: Käthi Däster Donnerstag, 4. September 2025 Furtchellas - Piz Chüern - Fextal Nach dem ausgiebigen Frühstück spazieren wir um zwanzig vor neun zur Furtchellas Bahn. Wir fahren bis zur Mittelstation. Von dort steigen wir alle zusammen den grün eingezeichneten Weg rauf bis auf 2450 m und dann süd-westlich hinüber zum Pt 2452. Dort trennt sich die Gruppe: Ruth, Rita, Heinz und ich gehen mit Kurt - auf Empfehlung von Dumeng Giovanoli - steil rauf in Richtung Grialetsch bis auf 2700 m und dann wieder südwestlich rüber zur Plaun da las Furtchellas, mit den vielen Seen und Munggen, die überall pfeifen. Wir verweilen dort kurz für die Mittagsrast aus dem Rucksack. Über uns kreisen zwei Adler und über den Gipfeln der Landesgrenze am südlichen Ende des Fextal bilden sich immer wieder faszinierende lentikularisartige Wolken - ein Zeichen für Wind in höheren Schichten. Wir steigen auf den 2685 m hohen Piz Chüern mit herrlicher Aussicht auf das Fextal und die Oberengadiner Seenlandschaft und gemäss Peakfinder sogar bis zur Dufour-Spitze, wobei man diese nur noch unter den fernen Quellwolkenbildung erahnen kann. Wir steigen die gut 1000 m über den Höhenweg an der östlichen Fextalseite wieder ab, so dass wir neben dem Nietschehaus in Sils und damit nahe beim Hotel wieder zurückkommen. Rita, wie auch Heinz können uns unterwegs die Häuser im Tal unten zeigen, wo sie über Jahre Ferien verbrachten. Auch die andere Gruppe mit Käthi, Irene und Josephine schwärmen von der Wanderung über die Alp Munt, weiter zum Punkt 2449 und mit etwas weniger Meter Abstieg runter auf den gleichen Weg wie wir, zurück nach Sils. Am Abend gibt's ein feines Süppchen, hausgemachte Cannelloni mit Salat und Dessert. Text: Röbi Fitzi Ungewöhnlich für eine SAC-Tour, war der Treffpunkt für unsere Reise am frühen Nachmittag. Pünktlich 13.29 verliess der Zug den Bahnhof Richtung Tessin. Nach einigen kurzfristigen Abmeldungen aus verschiedenen Gründen bestand unser Grüppchen noch aus Edi, Monica und mir. Die Bahnfahrt verlief schweizerisch reibungslos. Und als wir aus dem Gotthardtunnel fuhren, keimte Hoffnung auf, dass wir vielleicht doch nicht in die grossen, heftigen Gewitter geraten würden, die angesagt waren. In Lumino Paese beim Ausstieg aus dem Bus, holte sich Edi eine starke Wadenzerrung, die uns die ganzen drei Tage begleitete (also vor allem Edi). Nach einem kurzen Fussmarsch durchs Dorf erreichten wir kurz nach vier Uhr, bei sogar etwas Sonnenschein, die Seilbahn. Nun zeigte sich, dass im Süden andere Gesetze gelten als in der Deutschschweiz. Die nächste Bergfahrt war auf 17.00 angesetzt. Trotz telefonischer Zusicherung am Vortag. Wir versuchten das Ganze gelassen zu nehmen. Nicht ganz einfach, wenn wir wieder einen Blick auf den Regenradar warfen, der in allen Farben über das Handydisplay wanderte. Natürlich war um 17.00 weit und breit noch kein Seilbahnbetreiber vor Ort und nach einem Telefonat durch einen Einheimischen ging es dann mit 1 Stunde Verspätung los in unser Abenteuer. Unser Ziel war die Capanna Brogeldone. 600m steiler Aufstieg durch einen wunderschönen Wald wartete auf uns. Die dunklen Wolken gaben der Natur ein mystisches, zauberhaftes Erscheinungsbild. Verknorrte Bäume, mit Moos und Flechten überzogene Äste. Ein Genuss für Auge und Seele. Und wäre das ferne Donnergrollen nicht gewesen, hätten wir wohl hie und da etwas verweilt. Nach 90 Minuten erreichten wir unser Logie bei leichtem Regen. Froh, vor dem Starkregen angekommen zu sein. Auch Eva, die Hüttenwartin, war froh, als sie uns erblickte. Wir wurden sehnsüchtig erwartet. Nach der sehr herzlichen Bewirtung machten wir uns am 2. Tag auf zur Capanna Cava. Kalt war es und der Regen, hörte erst kurz vor dem Abmarsch auf. Rund 15km mit 1250m Aufstieg und 1100m Abstieg warteten auf uns. Frohgelaunt machten wir uns auf den Weg. Edi weiterhin etwas leidend mit seiner Zerrung. Obwohl wir alle Register gezogen hatten, um seine Schmerzen zu lindern. Elektrolyte, Arnikachügeli, Schmerztabletten, Massage. Die Wade war und blieb therapieresistent. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz, so lautet ein altes Sprichwort. Steil ging es über Alpweiden hinauf. Und dann kam der höchste Punkt unserer Reise ins Blickfeld. Die Boccetta Nord del Lago. 2575müM. Was weniger gefiel, war die Überzuckerung des Passes mit Neuschnee. Der Aufstieg ging problemlos. Aber der Blick über den Pass steil hinunter trübte die Freude. Der Berg bröckelt vor sich hin und der Weg führt durch dieses rutschende, lose Gestein, überdeckt von einer dünnen Schneedecke. Nie war man sicher, ob der Schuh hält oder nicht. Sehr langsam und vorsichtig stiegen wir wieder weit ins Tal hinab. Mit der Zeit wurde der Schnee weniger, und das Gehen wieder etwas einfacher. Eigentlich ist es erstaunlich, dass es in diesem Gebiet noch Berge hat, bei diesen riesigen Blocksteinfeldern, die wir querten. Da ist schon sehr viel Gestein von den Bergen heruntergekommen. Lange dauerte unser Abstieg. Bis zur Alpe d’Örz. Die Beine bereits etwas müde, aber vor allem der Kopf. Blocksteinlaufen ist anstrengend. Nun standen nochmals 400m Aufstieg vor uns. So konnten wir wenigstens im Kopf etwas entspannen. Für Edi war der Aufstieg zum Passo del Mauro allerdings eine Qual. Das Bein machte nicht mehr mit und er schaffte den Aufstieg nur dank den Wanderstöcken. Auf dem Pass der erfreuliche Blick zu unserer Hütte. Eine traumhafte Lage an einem kleinen Bergsee. Weniger erfreulich der bevorstehende Abstieg. Durch Geröll und Schutt. Anspruchsvoll. Und die Blocksteinfelder nahmen kein Ende. Nach gut 9 Stunden erreichten wir die Capanna Cava. Eine kleine, hübsche Hütte, die durch eine nette, sehr chaotische Hüttencrew betrieben wird. Nach dem feinen Nachtessen besprachen wir den Abstieg nach Biasca. 1800-2000m warteten auf uns. Da viele Wege ins Tal führen, entschieden wir uns für die einfachere Variante, da Edi schon viel gelitten hatte. Ein langer, etwas sanfterer Abstieg erwartete uns. Wir genossen das Wandern, das uns durch viele Wälder führte. Zunehmend an Rustico’s vorbei, die zum Teil bewohnt oder auch dem Verfall geweiht waren. Der Abstieg war sehr entspannt, obwohl auch diese Etappe recht weit war. (knappe 10 km) Am frühen Nachmittag erreichten wir zufrieden den Bahnhof Biasca. Viel haben wir erlebt in diesen drei Tagen. Danke Edi für Dein Engagement, dass Du diese Tour ermöglicht hast. Bericht: Esther Weber Nicht allzu früh am Samstag ging es zu 7. in Marcels Luxus-Gefährt zum Sustenbrüggli. Über den Leiterweg kamen wir zügig zur Sustli-Hütte. Bei einem kurzen Snack besprachen wir das Nachmittagsprogramm. Wir wollten unsere Kletterkenntnisse im nahegelegenen Klettergarten auffrischen. Am Sonntag ging es frühmorgens im Schein unserer Stirnlampen über den Gletscher zum Grassenjoch. Dort bereiteten wir uns auf den Einstieg zur Grassensüdwandkletterei vor. Leider waren noch weitere Gruppen vor uns, sodass wir fast eine Stunde bis zum Kletterstart warten mussten. Endlich konnten wir mit drei Seilschaften loslegen. Nach den ersten zwei Seillängen folgte eine kurze Gehpassage, bevor es in den letzten drei Seillängen über den Grat zum Gipfel ging. Unsere Gruppe kam gut voran und erreichte nach 2,5 Stunden gut gelaunt den Gipfel des Grassen. Oben genossen wir den Ausblick auf den Tittlis und das Grassenbiwak. Danach wanderten wir den Grat entlang bis zum Stössensattel, von dem aus wir 50 m auf den Gletscher abseilten. Danach ging es über den Stössenfinn zurück zur Hütte, wo wir uns vor der Heimfahrt mit Kaffee und Kuchen stärkten. Wir alle Danken Thomas für diesen tollen Tag und seine gute Organisation. Von Wetter bis zu den Eisschrauben hat alles gepasst. Bericht: Melanie Stahel 4 Wagemutige (Nicole, Franz, Werni und Urs) trafen die beiden Tourenleiter Edi und Wauti um 14.30 beim Treffpunkt 536 in der Nähe des Benkerjochs. Ein kurzer Blick auf unsere Rucksäcke genügte, um diese mit etwas Brennholz zu beschweren und schon gings los. Wauti nahm den Weg mit dem Velo, damit er unseren Ausstieg aus dem Gipfelcouloir von oben fotografieren konnte. Edi führte uns dann gekonnt über den steilen und fast weglosen Anstieg zum Einstieg des Klettersteigs, den wir dann problemlos meisterten. Nach knapp 1.5 h haben wir den Gipfel der Wasserflue erklommen und erfreuten uns kurz an der grandiosen Aussicht über das Aargauer Mittelland. Nur kurz – da unsere Mägen knurrten, entfachten wir ein Feuer und genossen den gut gekühlten Weissen aus dem Rucksack von Edi und später noch einen feinen Roten zum Grillgut. Nach diesem Genuss in gemütlicher Runde machten wir uns auf den Rückweg zum Punkt 536. Fazit: Ein Klettersteig im Aargau kurz und fein – aufgepeppt mit feinem Wein. Vielen Dank den beiden Tourenleitern für diese gemütliche Feierabendtour. Werni Per Bus Taxi holt uns Edi am Montagmorgen vor 5 Uhr zu Hause ab. (Danke Edi). In Widnau kommt zuletzt noch Dominik dazu und wir fahren über die Grenze nach Grosskirchheim, wo wir um 14 Uhr im Ferienhaus Allas herzlich empfangen werden. Später besuchen wir das wunderschöne Alpengasthaus «Glockenblick». Die kleine Wanderung mit super Aussicht fiel leider und «buchstäblich» ins Wasser. Das verfrühte Nachtessen war köstlich. Nach einem Dorfspaziergang oder Bier genossen wir früh die Nachtruhe. Der heimelige Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffee und frischen Brötli weckt uns am nächsten Morgen um 4 Uhr. Angelika verwöhnt uns mit einem umfangreichen Frühstück und fährt uns danach zur Wasserfassung «Zirknitz». Nach 1400m Aufstieg über den Bretschgrat und Kleinfliessgletscher, erreichen wir den hohen Sonnblickgipfel (3106m) mit dem Observatorium und der Berghütte Zittelhaus. Der folgende Abstieg nach Heiligenblut ist happig und führt uns direkt in die Goldgräberei «Alter Pocher». Nach einem langen und eindrucksvollen Tag gehen wir wieder früh zu Bett. Der Gartlkopf (2458m), der uns jeden Morgen anlacht ist unser Tagesziel am Mittwoch. Das Wetter ist feucht, aber sehr angenehm zum Wandern. Vom Ausgangspunkt Ranach geht es über die Gastelalp stetig bergwärts und nach drei Stunden wird es sehr steil bis auf den Gartlkopf. Das Mittagessen muss wegen Regen verschoben werden. Während des Abstiegs dürfen wir einen Auerhahn beobachten, ein einzigartiges Erlebnis. Im Dorf wird noch die für die nächsten Tage eingekauft. Nach einer gemütlichen Plauderrunde vor unserer Unterkunft, lassen wir uns einmal mehr von der regionalen Gastronomie verwöhnen. Am Donnerstag fahren wir zum Margaritzen Stausee und steigen bei stürmischem Wetter zur Salmhütte (2644m) und weiter zur Stüdlhütte (2805m) auf. Die Wanderung führt uns über karstige Wege auf und ab. Die Stüdlhütte überrascht mit einem untraditionellen aber gigantischen Buffet. Früh geht’s in die Nachtruhe. Bereits um 04.30 Uhr wird am Freitag gefrühstückt und los geht’s zur Krönungstour in Richtung Grossglockner. Der Aufstieg zur «Adlersruhe» (Erzherzog-Johann-Hütte, 3454m) ist kühl, windig, aber wunderschön. Es geht über Gletscher und eine «Kraxelrunde» auf die Hütte. Die eine Hälfte der Gruppe steigt weiter auf den Grossglockner, den höchsten Österreicher mit seinen 3798m, die andere Hälfte geniesst das sonnige Wetter, die Aussicht und das Hüttenleben in den österreichischen Alpen. Über Schneefelder und Klettersteige führt uns der Weg wieder zur Salmhütte. Schneehühner, Murmeltiere und Pferde begleiten uns auf unserem Weg. Am Samstag, nach einem verhältnismässigen kurzen Abstieg zum Margaritzen Stausee, fahren wir über die Hochalpstrasse zurück in die Schweiz. Auf dem Pass noch einen letzten Blick zurück zum Grossglockner, Teil der Glocknergruppe, einer Bergkette im mittleren Teil der hohen Tauern. Es war eine gelungene Tourenwoche. Herzlichen Dank an Edi und Dominik! Regula & Monica Für die diesjährige Kul-Tour starteten Regula und Willy mit 6 TN in Zofingen, ich bin von Meiringen kommend in Spiez zugestiegen. Von Leukerbad (1401 m.ü.M.) ging es mit der Gemmibahn komfortabel hoch auf 2350 m.ü.M., wo wir mit Wautis Gruppe zusammentrafen und bei strahlendem Sonnenschein zuerst einen Kafi mit Aussicht auf der Terrasse der Gemmi Lodge genossen. Gestärkt ging es als erstes zur Hotelruine Wildstrubel, an deren Aussenwand spezielle Fotografien zu sehen waren. Regula führte uns dann weiter Richtung Daubensee. Unterwegs passierten wir mehrere Kunstinstallationen, die sich uns nicht immer auf den ersten Blick erschlossen. Willy erläuterte jeweils, was die Intentionen dahinter sind und es entstanden lebhafte Diskussionen in der Gruppe. Die Installation «up #8» bot einen unerwarteten Bilderrahmen für Fotos, die «Markers» am Strommasten konnten wir leider nur ohne die dazugehörige AR-Anwendung bestaunen, da diese nicht funktionierte. Am Ufer des Daubensees liegt eine gefällte Fichte, die der Künstler aus dem Waldreservat Spittelmatte einfliegen liess. Diese Installation stiess bei uns auf das grösste Unverständnis und die meisten Diskussionen. «Deux portails» greift eindrücklich die in den 1950er geplante Autostrasse von Kandersteg über den Gemmipass nach Leukerbad auf. Eines der Tunnelportale steht am Daubenpass, das andere am oberen Ende Spittelmatte. Unvorstellbar, wie eine Strasse quer durch dieses Gebiet geplant war! Nach einer Mittagsrast mit Lunch aus dem Rucksack wanderten wir weiter zum Berghotel Schwarenbach. Alle Plätze auf der Terrasse waren besetzt – so musste Regula S. auf ihren ersehnten Heidelbeerikuchen verzichten und wir wanderten weiter über die Spittelmatte vorbei an einer Kuhweide mit Fotos von kosovarischen Kühen mit schweizer Vorfahren. Auf dem Weg zur Bergstation Sunnbüel durchquerten wir die beeindruckende Landschaft und erfreuten uns an der blühenden Natur etwas mehr als an den Kunstinstallationen. Für eine komplette Übersicht zu allen Kunstinstallationen: www.gemmi-passage.ch Bei der Bergstation Sunnbüel gönnten wir uns Glaces, Nussgipfel und Getränke, bevor wir uns auf den Heimweg machten: erst mit der Gondel, dann in einem sehr gut gefüllten Postauto, das auch an Haltestellen hielt, an denen weder jemand aus- noch einsteigen wollte… In Kandersteg erreichten wir unseren auch sehr gut gefüllten Zug gerade noch rechtzeitig. Vielen Dank an Regula für die gute Tourenleitung, Willy für die hilfreichen Erläuterungen zu den Kunstinstallationen und allen Teilnehmenden für die tolle Zeit unterwegs! Am frühen Morgen trafen wir (5 TN) uns mit Walter Bertschi als Tourenleiter am Bahnhof Zofingen für die Anreise nach Adelboden, Unter dem Birg. Wegen einer Bremspanne blieb der Zug jedoch in Thun auf unbestimmte Zeit stehen und liess die zahlreichen Fahrgäste etwas ratlos zurück. Mit einem späteren Zug erreichten wir schliesslich Adelboden und mit der Luftseilbahn auf die Engstligenalp, unseren Ausgangspunkt für die geplante Bergwanderung. Mit einer einstündigen Verspätung starteten wir unsere Wanderung in Richtung Chindbettipass. Vorbei an Kühen und Rindern führte der Weg aufwärts und weitete das Panorama auf die Engstligenalp und die umliegenden Bergrücken. Nach einer ersten Pause gelangten wir auf eine höhere Geländestufe mit Steinblöcken und Moränenschutt, wo der Weg steiler und auch rutschiger wurde. Nach etwa 2 Stunden Wanderzeit erreichten wir den Chindbettipass (2'623 m), der den Blick auf den Roten Totz und verschiedene Hore über dem Tällital freigab. Hier legten wir eine Mittagsrast ein und freuten uns, den ersten Aufstieg geschafft zu haben. Nachdem wir wieder Energie getankt hatten, setzten wir den Weg zur Rote Totz Lücke fort. Zuerst querten wir einen steilen Schotterhang, der von zahlreichen Gewittergräben durchzogen war und volle Aufmerksamkeit erforderte, um nicht abzurutschen. Der Weg führte weiter durch das Tällital aufwärts zur Lücke, das im oberen Teil mit Neuschnee bedeckt war. Vom ehemaligen Tälligletscher ist ausser Moränenschutt nichts mehr übrig. Über eine letzte Steilstufe erreichten wir die Rote Totz Lücke (2802 m). Von dort führte der Weg abwärts und dem Lämmerengrat entlang bis zur Lämmerenhütte (2‘502 m), die einen sehr gepflegten Eindruck macht. Nachdem wir den ersten Durst gelöscht hatten, bezogen wir unsere Schlafplätze im 2. Stock, die in Vierer und Zweierkojen unterteilt sind. Vor der Hütte steht eine interessante Installation mit dem Titel «Schneepanorama Gemmi (1960-2025)», das mit lokalen und globalen Ereignissen der letzten 60 Jahre verknüpft wird. Bei einem feinen Z’Nacht mit Erdäpfelstock und Braten wurden Erinnerungen an frühere Bergfahrten und andere Schutzhütten ausgetauscht. Nach dem Essen beobachteten wir den Sonnenuntergang und einen Fuchs, der die Hütte auf der Suche nach Fressbaren umkreiste. Dann zogen wir uns in unsere Schlafkojen zurück, wo wir eine ruhige Nacht verbrachten. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Gemmipass. Das Daubenhorn erstrahlte im Morgenlicht über dem noch schattigen Lämmerenboden und Lämmerensee. Der Weg führte zunächst über eine Steilstufe abwärts und mündete dann im flachen Schwemmgelände, wo wir am Lämmerensee vorbei zum Gemmipass (2268 m) wanderten. Dort trafen wir – wie vereinbart – die zweite Wandergruppe des SAC Zofingen unter der Leitung von Regula und Willy Hartmann, der wir uns für die Kul-(tur)Tour vom Gemmipass nach Schönbühl anschlossen, ein Parcour mit verschiedenen Kunstinstallationen, initiiert von der Kulturkommission des SAC. Sonntag, 6.7.2025: Almagellerhütte In Zofingen um zwanzig nach sieben, Montag, 07.07.2025: Dri Horlini Wahrscheinlich das einzige Mal um sieben gab es Zmorgen Dienstag, 08.07.2025: Weissmies Überschreitung - Hohsaas Um Morgen um vier in der Hütte war die Stimmung gut, Mittwoch, 09.07.2025: Weissmies Nach einer fast schnarch losen Nacht, Donnerstag, 10.07.2025: Fletschhorn – Lagginhorn Überschreitung Um drei Uhr aufstehen war eine Qual, Freitag, 11.07.2025: Jegihorn Wir konnten ganze 3.5h mehr schlafen als gestern, Am 5. Juli 2025 sind wir mit dem ÖV von Zofingen bis zur Brunnihütte SAC gefahren. Organisiert und geleitet wurde die Tour von Wauti und Edi, die diese sorgfältig vorbereitet und uns (Yvonne und Stephan) den ganzen Tag gut betreut haben – vielen herzlichen Dank. Der 5. Juli war ein Hochsommertag und im Mittelland war es heiss. Wir hatten jedoch den ganzen Tag Wetterglück: Die Sonne versteckte sich immer wieder hinter Wolken und zeigte zum Glück nur zwischendurch ihr Gesicht. Manchmal stiegen Nebelfelder auf; trotzdem waren die Temperaturen angenehm und der Fels trocken. Nach einem stärkenden Kaffee mit Gebäck in der Brunnihütte sind wir zum Klettersteig beim Zittergrat (K4) aufgestiegen. Dieser erste Teil hatte es teilweise bereits in sich und wir mussten einige Kräfte aufwenden, um ihn erfolgreich zu meistern. Oben angekommen hatten wir uns eine Pause mit Stärkung verdient. Anschliessend sind wir via Schonegg und «Uf den Stucklenen» zum Klettersteig am Fusse des Rigidalstocks hoch gewandert. Dieser Klettersteig (K3) «Rigidalstockgrat» war abwechslungsreich – flachere – und steilere Passagen und Gratquerung wechselten sich ab. Phasenweise hatte man Gegenverkehr, da man sich mit den absteigenden Klettersteig-Teilnehmer immer wieder kreuzte. Zügig haben wir den Rigidalstock mit seinen fast 2'600 Höhenmeter erreicht. In Folge vorbeiziehendem Nebel war die Sicht leider nicht frei, so dass wir nur kurz auf dem Gipfel blieben. Nach einer kurzen Pause unterhalb des Gipfels haben wir den gleichen Weg unter die Füsse genommen und sind wieder zur Brunnihütte abgestiegen. In Engelberg folgte noch ein Kaffeehalt. Am Abend sind wir alle wohlbehalten mit dem ÖV zurück nach Zofingen gereist. Bericht: Stefan Berglas Am Zofinger Bahnhof trafen wir uns um viertervor Acht, Anstehen mussten wir an der Seilbahn sehr lange, Endlich kamen wir an beim Seilpark, Wir fingen mit einer schweren Route an, Sämi ist ins Seil gestürzt, Bei der schwersten Route hatten Fiona und Liv Probleme beim Balken, Nicht einmal 30 cm fiel man beim Freefalltower, Mittag war jetzt schon, Bei der langen Tyrolienne mussten wir lange warten wegen einem Kind, Mit Wasser spritze uns Stefan ab, Text: Liv Das Wetter versprach einen heissen Sommertag und so starteten wir zu viert frühzeitig auf die geplante Hochtour Ruessiflue (1943m). Wir wanderten ab Lütoldsmatt zum Zustieg Langenmatt. In zwei Gruppen durchkletterten wir den Grat Ruessiflue. Die Route war anspruchsvoll, vielseitig und spannend mit Wahnsinns-Ausblicken während der Kletterei. Nach rund drei Stunden erreichten wir den Gipfel des Matthorn. Oben auf dem Matthorn bei unserer Mittagsrast liessen das gewaltige Panorama nochmals auf uns wirken. Ein Bilderbuch-Tag. Der Vierwaldstättersee frohlockte. Nach dem steilen Abstieg retour nach Lütoldsmatt, genossen wir auf dem Heimweg, bei einem Zwischenstopp ein erfrischendes Bad im Alpnachersee, dass unsere Lebensgeister wieder weckte und unsere Körper abkühlte. Das kühle Nass, war der perfekte Abschluss nach einer eindrucksvollen und gelungenen Tour. Herzlichen Dank Thomas für diesen fantastischen Tag! Monica, Hans, Jörg und Thomas Viele haben etwas verpasst: Zwei wunderbare Tage im Grimselgebiet mit einer Flora, die sich selbst übertrifft. Eine kleine, feine Dreiergruppe startete ab Wohnadresse (das war der erste Service des Tourenleiters) unsere Erlebnistour «LauterAAREquelle». Nun aber schön der Reihe nach. Einen ersten Dämpfer erhielten wir im Vorfeld mit einem Zusatz im Bestätigungsmail unseres Tourenleiters: «…bringt Arbeitshandschuhe mit…!» Dazu später mehr. Traditionsgemäss war der Kaffeehalt im «Bären» in Guttannen. Die zweite Überraschung dann auf dem Parkplatz im «Sommerloch»: voll! Es hiess umparkieren und einen dadurch längeren Weg (hielt sich in Grenzen) in Kauf nehmen. Nun zum Zusatz im Mail «…bringt Arbeitshandschuhe mit…!» Schnell wurde es uns klar: Wegeunterhalt mit Tourteilnehmern. Im Aufstieg reduzierte es sich auf Steine «wägschupfä» und dem Tourenleiter beim Auspickeln von Wassergräben zusehen. Apropos: die grösste Herausforderung – nebst der immer mehr steigenden Hitze – war das Finden eines versteckten Pickels, der beim «Schanzenstein» hinterlegt sein sollte. Doch welcher Stein sollte es nun sein? Die Gegend ist so arm an Steinen… Es wurde heisser und heisser und überquerte Bäche waren beliebte Orte der Kühlung. Immer öfter gingen unsere Gespräche in Richtung «Hüttenbrunnen mit kühlen Getränken». Tagesziel erreicht und erste Getränke im Liegestuhl und unter neuen Sonnenschirmen entlohnten uns. Nach einem super Nachtessen, angeregten Gesprächen, Spielen, einer Nachtruhe mit angenehmen Temperaturen und ohne menschliche Nebengeräusche sowie Frühstück zu moderater Zeit starten wir um 08:00 Uhr mit weiteren Wegeunterhaltsarbeiten. Die schon frühmorgens herrschenden Temperaturen verhiessen nichts Gutes. Der Pickel wurde unterwegs durch eine Brechstange ersetzt. Im Gletschervorfeld verliessen wir den neuen Hüttenweg und spazierten zum offiziellen Aarequellpunkt. Nun kam der strengere Teil des Rückmarsches: «Steine rücken und den Weg noch kundenfreundlicher gestalten». Infolge der immer mehr ansteigenden Tagestemperaturen hatte die Blumenpracht (diese mal von hinten) nicht mehr denselben Reiz. Jetzt war die Suche nach Schattenplätzen und frischen Bergbachwasser vordinglicher. Sicher der angenehmste Platz war nun die Querung des «Juchlibaches». Doch auch diese Erfrischung hielt nicht lange an. Müde, aber: «…äs isch ä supär Tuur gsi, und ali wo nid mitchoo sind, händ öpis färpasst…». Ich freue mich jetzt schon auf die nächste «Erlebniswelt(-Tour) LauterAAREquelle 2026». Bericht: Christoph Ruchti Am Freitagnachmittag parkierten wir auf der Strasse Richtung Göscheneralp und machten uns dann auf den Weg zur Voralphütte. Franz und Edi starteten etwas später, da sie für den Rückweg erst noch ein Auto in Wassen parkierten. Die beiden Gruppen liefen gemütlich durch das Voralptal zur Hütte auf 2126 m. Die Planung war wie immer perfekt, denn eine halbe Stunde nach unserer Ankunft stand bereits das feine Abendessen auf dem Tisch. Am Samstag stiegen wir zu Beginn steil hoch zur Flüestafel, danach weiter zum Horefelliboden. Dort kletterten wir über eine lange Metalleiter eine steile Felswand hinunter. Der Klettersteig ging weiter über schmale Pfade und Leitern, welche alle mit einem Stahlseil gesichert waren. Am Ende merkte ich, dass ich unterwegs meine Uhr verloren hatte und so musste ich nochmals retour und zurück, während die anderen ihre wohlverdiente Pause genossen. Nachdem wir das Salbitschijenbiwak passierten, kamen wir zur imposanten Salbitbrücke. Diese ist stattliche 90 Meter lang und führt über eine steile Schlucht. Nach der Brücke ging es nochmals ca. 1 Stunde bis zum wohlverdienten Aperoplättli auf der Terrasse der Salbithütte. Von der Terrasse konnte man das Unteralptal bis fast zur Vermigelhütte einsehen. Das Abendessen konnten wir dank dem warmen Wetter draussen auf der Terrasse geniessen. Am Schluss bekamen wir vom Küchenchef noch eine Runde Cenepi spendiert, denn unser Mitglied Ernst Stalder plante die Elektrifizierung der Hütte und sie waren sehr zufrieden damit. Ein Hoch auf Ernst. Am Sonntag deponierten wir das nicht benötigte Material in der Hütte und machten uns leichten Fusses via Bandlücke auf den Meiggelenstock. Nach der Lücke querten wir ein grosses Feld aus Granitplatten, bevor es auf der anderen Seite hoch zum Kreuz auf 2370 m ging. Ein paar stiegen noch bis zum Gipfel auf, danach gingen wir den gleichen Weg zurück bis zur Meiggelenhütte, wo wir das restliche Gepäck wieder einluden. Franz und ich stiegen möglichst schnell ab zur Haltestelle Göschenen (Grit), damit wir um 15 Uhr das Postauto Richtung Göscheneralp nehmen und die Autos holen konnten. Wir kamen viel zu früh bei der Haltestelle an, aber Franz liess seinen Charme spielen und kurz darauf nahmen uns ein paar freundliche Damen mit zu den parkierten Autos. Zusammen mit den restlichen Teilnehmern fuhren wir hinunter nach Wassen, wo wir die tolle Tour bei einem Bier feierten und uns danach auf den Rückweg nach Zofingen machten. Vielen Dank Edi und Wauti für die abwechslungsreiche und spektakuläre Tour! Bericht: Marcel Lattmann Vier wanderbegeisterte Frauen unter der Leitung von Jeannette machten sich am Samstagmorgen früh auf den Weg nach Zweisimmen. Wir waren nicht allein, war doch an diesem Wochenende einiges los, wie eidg. Turnfest, Jodlerfest Schwingfest etc. Pünktlich um acht Uhr trafen wir in Zweisimmen ein. Wir verzichteten auf den traditionellen Kaffeestart da die Wetterprognosen Hitze und Gewitter meldeten. Schritt für Schritt der Bärg zdoruf …war unser Motto. Vorbei an Mutterkuhherden mit Glocken und Treichel Klängen, rauschenden Bächlein und wunderschönen bunten Alpwiesen. Wie vorgesehen erreichten wir gegen Mittag den für heute höchsten Punkt. In der tiefe erblickten wir den Seebergsee, der in einem wunderschönen Naturschutzgebiet liegt. Am See gönnten wir uns eine längere Pause. Es getraute sich jedoch niemand ein richtiges Bad zu nehmen, da der See noch immer eisig kalt war. Plötzlich zogen Gewitterwolken auf und die ersten Regentropfen fielen vom Himmel. Wir packten unsere Sachen zusammen und machten uns schleunigst auf den Weg, um noch trocken im Stierenberg anzukommen. Dort wurden wir herzlich mit einem Begrüssungstee empfangen. Zum Abschluss des heutigen Tages wurden wir mit einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt. Müde und zufrieden suchten wir auf dem Gaden unsere Betten auf. In der Alp Küche wurde schon am morgen früh eifrig hantiert. Uns erwartete ein feines Älpler Zmorge. Wir genossen es in vollen Zügen. Nun hiess es aber Wanderschuhe schnüren und wieder auf den Weg Richtung Gubi. Am frühen Nachmittag erreichten wir Zweisimmen. Wir beschlossen im Dorf noch etwas Kleines zu Essen und zu Trinken bevor wir den Zug wieder Richtung Spiez-Bern -Zofingen bestiegen. Fotos: Monika Schär Montag, 16. Juni 2025, Anreise und Repetition Die Woche startete um 5 Uhr morgens mit dem Abholen von Martina und Andrea in Riken, dann ging es via Zofingen und Niederlenz Richtung Sargans. Dort stieg unser Bergführer Silvan zu und im voll besetzten VW Bus fuhren wir via Arlberg und Brenner-Pass ins Val Gardena in den Dolomiten. Als wir nach 500 km in Wolkenstein ankamen, entschädigte uns erstmal eine feine Pizza für die Strapazen. Da es leicht regnete, fuhren wir danach in den Klettergarten am Sellapass, wo wir die grundlegenden Handgriffe wie Sicherung, Abseilen, Selbstaufstieg etc. nochmals übten. Nachdem wir am Abend die Zimmer in der Pension bezogen hatten, gönnten wir uns ein tolles Znacht im nahegelegenen Restaurant. Text: Marcel Lattmann Nach ausgiebigem Frühstück chauffierte uns Marcel zum zweiten Mal auf den Sellapass. Bereits nach 30 Minuten Zustieg konnten wir in die Route „Steger Kante“ am ersten Turm einsteigen. Genussvolle Kletterei in ausgezeichnetem Dolomit im Schwierigkeitsbereich IV bis V-. Hacken sind eher Mangelware, dafür bieten sich unzählige Sanduhren für die Absicherung an, typische für die Kletterei im einfachen Schwierigkeitsbereich in den Dolomiten. Silvan hat uns souverän auf den ersten Turm geführt, so dass wir uns allmählich an die Kletterei im Dolomitgestein gewöhnen konnten. Eine kurze Verschnaufpause und die traumhafte Aussicht geniesen. Von hier hatten wir auch eine perfekte Sicht auf die geplante Route am zweiten Turm. (Einstieg bei der kleinen Grasfläche mit dem Vogel .) Nach kurzem Abstieg auf der Westseite erreichten wir über eine schmale Felsbrücke bereits die Nordseite des zweiten Turms. Diese Route erscheint uns nach den sieben Seillängen vom Steger bereits etwas einfacher. Um 14 Uhr auf dem zweiten Gipfel angekommen, war Lunchtime und Gipfelfoto angesagt. Volle Konzentration war auf der anspruchsvollen, sehr schönen Abstiegsroute nochmal gefordert. Bei einem kühlen Blonden und einem Plättli in Wolkenstein wurde auf den wunderschönen ersten Tourentag angestossen. Bei einigen hatte der Dolomit den Schuhsohlen ziemlich zugesetzt, weshalb sich diese auf Shoppingtour machen mussten. Weil das Essen am Vorabend sooo lecker war, steuerten wir nach einem Weißwein-Apéro vor unserer Pension erneut den Weg hoch zum Restaurant Cavallo an. Text: Andrea Hadorn Das heutige Tourenziel, ein unscheinbarer kleiner Fels vor einer mächtigen Felswand. Auch hier ein superkurzer Zustieg. Wer will, kann den Rucksack beim Einstieg deponieren. Vero bietet sich unwissend an, mit Stefans Rucksack den Vorstieg zu klettern – fast wäre sie aus der Wand geflogen. Es fühlte sich an, als wäre sie übergewichtig geworden. Ganz euphorisch stiegen wir nach den Sellatürmen in diese Route ein und mussten feststellen, dass dieser Fels etwas anders geklettert werden muss. Viel Schutt und Geröll erschwerte den Aufstieg – das Gehen auf Katzenpfoten war angesagt. Über die senkrechte Rückwand konnte einfach abgeseilt werden, so dass die ganze Gruppe rasch zurück zum Einstieg kam. Nichts ist unmöglich - so wurde auf vielseitigen Wunsch eines Einzelnen ein „Plättli auf Felsen“ mit dem Rucksackvorrat kreiert. Gestärkt wurde erneut alsdann aufgestiegen. In der Dreierseilschaft konnte dabei der Vorstieg mit Nachsichern am Doppelseil geübt werden. (Danke Silvan). Zum Nachtessen genossen wir erneut leckere Pizza oder köstliche Pasta. Text: Martina Keller Der Donnerstag startete bereits mit ein wenig Sonnenschein und Vorfreude auf die zu Beginn der Woche bestaunte Daumenkante der Fünffingerspitze. Die Rucksäcke gepackt ging es zuerst in die abenteuerliche Zwei-Personen-Seilbahn Sassolungo. Mit Hilfe von drei Angestellten wurde man hinein- und hinaus befördert. Beim Einstieg waren bereits einige Seilschaften am Warten, daher wurde spontan entschieden, den direkten Weg auf den Mittelfinger, anstatt der Daumenkante zu nehmen. Im ersten Drittel wurde ein Zwischenstandort gehalten, ob der Mittelfinger aufgrund des schwierigeren Abstiegs noch geklettert werden soll. Alle waren trotz der teils mehr teils weniger anspruchsvollen Kletterei motiviert, das Ziel zu erreichen. Es war eine sehr schöne und interessante Kletterei. Insbesondere der Gipfel inspirierte die Teilnehmer. Beim Abstieg gab es aufgrund weiterer Berggänger längere Wartezeiten, die eine grössere zeitliche Verzögerung des Transfers nach Schluderbach zur Folge hatte. Schliesslich - im Hotel angekommen - liess die Gruppe den Abend gemütlich im Hotel ausklingen. Text: Veronika Schneiter Den Höhepunkt der Woche sparten wir uns zum Schluss auf. Die seit diesem Jahr neu geltende Anfahrtordnung brachte diesen Plan fast zum Scheitern. Doch wo ein Wille ist, gibt es auch Wege. Und so bestellten wir ein Taxi und liessen uns bequem auf den Parkplatz vor die Zinnen kutschieren. Der Einstieg ging zuerst über Gröll- und anschliessend Schneefelder an den Fels. Was anschliessend folgte, war ein Traum. Eine super markierte Route, abwechselndes Klettern und Gehen am Seil und dies inmitten von einem atemberaubenden Panorama. Kurz vor dem Gipfel kam die Schlüsselstelle. Unsere Gruppe bewies dabei eindrücklich, dass es für jedes Problem mehrere Lösungen gibt. Nach knapp 3,5 h (genau nach Routenbeschreibung) standen alle auf dem Gipfel und überraschten das Geburtstagskind mit einem Küchlein und Kerze. Der Abstieg ging genau so flott wie der Aufstieg. Beim Refugio Auronzo gab es ein kühles Getränk und dann die Heimfahrt organisiert. Während die Jüngste per Anhalter zum Schluderbach das Auto holen ging, wanderten die anderen zum Lago di Misurina. Aufgrund der heissen Temperaturen gab es da erneut kühle Getränke und eine kleine Stärkung. Am Abend ging es zum Essen nach Toblach. Auch hier wurde deutlich, dass die Saison bereits gestartet hat, da viele Restaurants ausgebucht waren. Wir fanden ein Gasthaus und genossen Salate sowie grosse Grillteller. Text: Thomas Stadelmann Heute ist leider schon der letzte Tag in den Dolomiten. Wir sind um 06.30 Uhr aufgestanden und wollten noch Zmorge essen gehen; aber leider war es erst ab 07:30 Uhr offen. Wir sind trotzdem um 07.00 Uhr essen gegangen (dank weiblichem Charme). Danach gings los Richtung 5 Türme und dann erstmal anstehen fürs Gondeli, das erst ab 09.00 Uhr fuhr. Danach rauf zum Gipfel und dann 10 Min. laufen zum Torre Latina; welch schöne 3 Seillänge-Route mit wunderschönem Tiefen- und Höhenblick. Beim den 2-mal gemütlichen Abseilen blieb genug Zeit, die grossen Menschenmengen zu studieren. Dann zurück zur Bahn und hinab zum Auto Wir wollten zuerst über den Falsarego-Pass. Der war aber wegen einem Velorennen gesperrt und so mussten wir wieder umdrehen und über Cortina d’Ampezzo heimfahren. In Toblach gab es noch Pizzas (mit Pommes und anderen leckeren Zutaten). Danach ging es auch schon weiter in die Schweiz nach Sargans, unseren Bergführer Silvan ausladen. Und dann weiter Richtung Lenzburg und weiter bis nach Zofingen. Gegen 21:00 Uhr waren alle Zuhause. Es war eine superschöne Tourenwoche mit tollen Leuten und auch tollem Wetter. Text: Stefan Flückiger Samstag, 14. Juni 2025 Die Teilnehmer trafen sich beim Zofinger Tagblatt, Alle sind am Steingletscher angekommen, Die Leiter waren schon vor Ort, Wir teilten uns in verschieden starke Gruppen auf, Gehen am kurzen Seil haben wir angeschaut, Der Bergführer plagte uns mit Knoten, Sturztraining und Flaschenzüge haben wir im Schnee geübt, Plötzlich mussten wir uns sputen, Sonntag, 15. Juni 2025 Am Buffet standen wir in der Schlange, Und da waren wir sofort, Kaum auf dem Grat, Wir übten noch einmal mit dem Seil hantieren, Unsere Leistungen waren stark, Text: Malin, Liv, Fiona, Zoe und Dario Ein heisser Sommertag war angesagt – War das wohl der Grund, dass sich nur ein kleines Wandergrüppchen auf dem Zofinger Bahnhof für die ausgeschriebene Wanderung traf? Pünktlich um 06.45 Uhr starteten wir «zu Dritt» (Käthi die Wanderleiterin sowie Adeline und ich) mit dem Zug von Zofingen Richtung Moutier. Nach ca. 2,5 Stunden kurzweiliger Zugfahrt und einem stärkenden Kaffee starteten wir in Moutier mit unserer Rundwanderung bei noch sehr angenehmer Temperatur. Doch wir wussten, es wird schon noch wärmer!! Anfänglich verlief der Weg der Strasse entlang, dann zweigte er ab auf den Wanderweg. Wir stiegen auf zum Hof von Petit Champoz, dann folgten wir dem relativ steilen Weg durch den Wald aufwärts zum Aussichtspunkt «Point de vue» am Mont Girod (1’035m) - alles schön angenehm im Schatten. Es erwartete uns eine traumhafte Aussicht auf Moutier und den grünen Jura. Wir stiegen wieder ab bis zur Weggabelung Joux und folgten dem Weg westlich über Weiden der Pâturage de Mont Girod (hier spürte man die Hitze ….). Vorbei am Hof Mont Girod gelangten wir über Treppen und Weiden zum versteckten privaten Lac Vert. Durch den Wald und über Gittertreppen folgten wir einem Forstweg, welcher steil hinunter ging bis wir zum Eingang der Schlucht gelangten. Der eindrückliche Schluchtweg durch die Gorges de Court führte durch einen Tunnel und über Stege wieder zurück nach Moutier. Nach 5 Stunden reiner Wanderzeit (ca. 15 km, Auf- und Abstieg je 650m) erreichten wir etwas müde und ausgelaugt, aber zufrieden den Bahnhof von Moutier. Dann ging es mit dem Zug wieder Richtung Zofingen. Ein herzliches «DANKE» an unseren Privat-Coach Käthi – sie hatte wieder einmal mehr eine sehr schöne und perfekt rekognoszierte Wanderung organisiert. Schade, konnten sich nicht mehr Wanderlustige dazu motivieren. Wir Drei hatten es auf jeden Fall sehr genossen und durften einen wunderbaren Tag zusammen erleben. Bericht Sonja von Ballmoos Sa 15. Nov. 2025
Allwetter - Tour
Von dort war es nicht mehr weit nach Riken und über die zahllosen Forstwege des Langholzes zum Waldhaus Rothrist.
Meine Familie hatte bereits alles vorbereitet, so dass wir nahtlos zum wohlverdienten Apero und später zum Mittagessen übergehen konnten. Danach machten sich die Leute in kleinen Gruppen auf den Nachhauseweg Richtung Gländ oder Rothrist. Die letzten halfen noch beim Aufräumen und um 16 Uhr war die Wandersaison für dieses Jahr definitiv zu Ende.
Bericht: Marcel Lattmann![]()
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Sa 1. Nov. 2025
Orientierung im Gebirge
und Nadine's Mail Box ist fast geplatzt.
und das Umrechnen war weniger bequem.
da haben wir uns schon ein wenig bemüht.
zum Glück nicht bis zum Rumpf.
denn wir waren in der Orientierung zu versessen,
schlussendlich haben wir es dann doch noch gegessen.
und sind im Hochmoor rumgeirrt.
wir suchten alle Posten.
da wollte sich niemand mehr beschweren.Sa 18. Okt. 2025
Bouldern Tessin
aber us em Bett cho send doch met vel Müeh.
und die erste Boulder send dracho.
und het d Route angluegt ganz verwerrt.
denn sie esch em Militär.
und s Magnesium verbrucht.
deruf händ mer Bock.
das esch gar ned so dumm.
Bem Sprung.
vor allem am Cheni.
und s choche bruche es bezeli länger.
und denn esch es worde rächt chaut.
das esch doch wonderbar.
Sonntag, 19. Oktober 2025
esch so gschwend wie de Wend.
das het het üsi Boulderzit versuhmt.
em erste Sektor send vermoset gsi alli Trett.
nör es paar hei sech müesse becklage.
und scho döt send die erste Sandwich em Buuch verschwonde.
denn hei mer be de Route afo rueche.
s chlättere esch aber Gange emmer renger.
und de Dario esch dunde ganz baff.
und träume scho vom nächste Toure-Start. ![]()
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Fr 26. Sept. 2025
Kletterlager Kroatien
Freitag, 26. September 2025 – Abfahrt
den wir fuhren um 21.00 Uhr ab.
doch geweckt hat uns Cedi's Geschnatter.
jo das hani.
der Nebel war sehr dicht.
dafür das Nutella Gipfeli deftig
ausser die Witze und Cedi flach.
da hörte es kurz auf mit dem Geschwatz.
Cedi ist schon da ins Bett verschwunden,
und Tobia hat schon ein ganzes Regal Mayonnaise gefunden.
und konnten uns ins Spaghetti Wasser wagen.
auch die Touristen neben an hatten schon Steine drauf.
dass wir haben viele Wunden.
und haben uns die Fusssohlen aufgeschlitzt.
die Lust darauf erlischt uns nie,
und die Salatsauce war Handgelenk mal pi.
Sämi hat zu seinem nützlichen Vorwissen gegriffen.
und wir sind beim Tourenbericht fast ausgeflippt.
schon da hatten wir Kummer und Sorgen.
und schon packte uns der Kletterdrang.
Beim Klettern hatten wir viele Gaffer,
dafür kletterten wir wie die Affen.
mit viel Schuss.
dafür verschönerte sich unsere Geräuschkulisse.
Unsere Finger sind schon da verreckt,
wir haben sie in viele kleine Löcher gesteckt.
deswegen ging es nicht mehr an den Strand.
schön da ist der Löffel gebrochen.
und hat die ganze Küche demoliert.
sie schossen fast über's Ziel hinaus.
also mussten wir unsere Technik verbessern.
das liess uns unsere Ohren werden ganz krumm.
dafür hat Dario nicht lange gebraucht.
um Sämi das Seil zu bringen.
und holten uns heute keinen Sonnenbrand.
wir haben die richtigen Balanciertechniken erkannt.
und der Schöpfer ging wieder an seine Arbeit.
und Dario S. ass unter dem Tisch.
und Tobia konnte sein Bananenmus sehen.
um uns mental vorzubereiten.
deshalb nannte man ihn Sohn.
Dario hat schon oben die Fäuste geballt.
und es reichte auch nicht mehr abzubiegen.
doch Lily holte sich eine Schramme.
dafür brauchten wir gute Leute,
denn wir haben eine ausgehungerte Meute.
wir konnten uns sogar mit Rührei versorgen.
da besuchten wir die Meeresorgeln, das ist wahr.
dann sind wir ans Meer gesessen.
das war nichts für die Schwachen,
da fingen wir an zu lachen.
sie haben uns fotografiert,
da sind wir vor Lachen fast explodiert.
das fiel manchen sehr schwer.
wahrscheinlich sind sie alles gelaufen.
die anderen sind fast aus der Hängematte gekracht.
darauf hatten wir richtig Bock.
füllte uns den Bauch.
es war ein bisschen mehr als frisch.
deswegen suchten wir einen windstillen Ort.
trotzdem ging das Klettern immer ringer.
deshalb brauchten wir eine Mittagsrast.
Tobia schrie wie ein Hahn.
trotzdem hat es uns nicht den Tag versaut.
denn wir setzten unser Projekt morgen fort.
und Tobia hat sogar noch Panna Cotta gemacht.
deswegen gingen wir in den Klettergarten – das ist doch klar.
die anderen sassen da wie Knollen.
denn sie wollten sie am Nachmittag noch verwenden.
Malin hat es ihnen fast gleich gemacht.
die von Liv waren nicht zu beneiden.
und Tobia ist vor Freude fast explodiert.
denn sie landeten im Abfluss.
und haben sich hintereinander angeseilt.
und mussten uns konzentrieren nicht falsch abzubiegen.
das liess ihre Angst nicht verblassen.
was Lily fast das Herz in die Hose schlug.
dafür war das Restaurant schon gebucht.
brauchte man den halbgöttlichen Rettungssanitäter.
und haben das Gipfelfoto von den anderen verschandelt.
deswegen war er mies.
und trotzdem haben wir uns noch ins Meer getraut.
war der kroatische Vipe speziell.
der Film hat sich sogar daran inspiriert.
Cedi hat im Auto eine willde Meute.
trotzdem haben wir sie nicht eingesteckt.
(Aber sie esch sooo härzig gsiii,
ond s'Chlätterlager esch jetzt ou scho verbiii.)
mehr oder weniger bequem.
denn Tobia hat seine komische Brille anbehalten.
und zum Glück hat uns nicht geblitzt.
es gäbe ja nichts zu lachen.
dass sie uns viel haben vorbereitet.![]()
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Sa 20. Sept. 2025
Fribourger Voralpen
Der super Altweiber-Spätsommertag verspricht eine grossartige Wanderung mit bester Weitsicht. Die direkte Bahnfahrt über den Röstigraben endet in Fribourg. Weiter geht’s mit dem Bus bis St. Silvester. Bereits um 08.10 h sitzen wir gemütlich im Restaurant Chemi-Hütta bei Kaffee und Gipfeli, umrahmt mit lüpfiger Musik.
Der Wanderweg führt an Kuhherden und geschmückten Bauernhöfen vorbei. Nach einer Stunde erreichen wir einen schönen Bergwald. Sorgfältig in den steilen Hang gebaute Stufen und mit Seil gesicherte exponierte Stellen führen auf den breiten Rücken der Chrüzflue. Die Chrüzflue liegt auf 1263 müM und bietet eine spektakuläre Aussicht in Richtung Fribourg und Chasseral. Das herzige Bänklein unter dem Kreuz ladet zum Verweilen.
Der Abstieg zum Fluss Ärgera ist stellenweise steil und holprig. Zügig geht’s runter bis Plasselb und dort ins Restaurant Edelweiss. Nach einem stärkenden Getränk nehmen wir den nächsten Bus nach Fribourg und von da bringt uns die SBB wieder sicher an den Ausgangspunkt zurück.
Für die herrliche Tour mit umsichtiger Planung in eine uns unbekannte Gegend änet dem Röstigraben danken wir Käthi ganz herzlich.
Text: Regina und Joe![]()
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So 14. Sept. 2025
Sigriswiler Rothorn (via Schafloch)
Vielen Dank Jeannette für die perfekt geplante, anspruchsvolle und sehr abwechslungsreiche Wanderung!![]()
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So 31. Aug. 2025
Wanderwoche Oberengadin
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Fr 29. Aug. 2025
Hoch über Riveria (TI)
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Sa 23. Aug. 2025
Grassen, 2945m, via Südwand
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Fr 8. Aug. 2025
"Fyrobetour" Klettersteig Wasserfluh
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Mo 14. Juli 2025
Sommertourenwoche 3 am Grossglockner
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Sa 12. Juli 2025
Kul-Tour 2025 Gemmipass-Sunnbüel
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Fr 11. Juli 2025
Rote Totz Lücke - Lämmernhütte
Die Wanderung über den Chindbettipasse und die Rote Totz Lücke zur Lämmerenhütte und die Fortsetzung als Kulturtour vom Gemmipass nach Schönbühl bot einen interessanten Einblick in eine vom Gletscher geprägte Moränenlandschaft und die geschichtliche Bedeutung der Übergänge als «Passage» zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Unser Dank gilt Walter Bertschi für die Planung und Leitung der Wanderung zur Lämmerenhutte und Willy Hartmann für die klärende Deutung der verschiedenen Kunstinstallationen auf dem Weg nach Schönbühl.
Text: Helmut Messner![]()
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So 6. Juli 2025
Sommertourenwoche JO Almageller/Hohsaas
hat es uns in die Berge getrieben.
Im Zug ins Wallis fuhren wir nicht lange,
mit einem Brötchen in der Wange.
Bei der Bushaltestelle machten wir schon fast schlapp,
in die Hütte schafften wir es nur ganz knapp.
Wir haben sehr viel geschwitzt,
den Zoe ist voraus geflitzt.
und die Steigeisen und Pickel konnten wir noch versorgen.
Schon gestern haben wir den Bergführer in den Wahnsinn getrieben,
(verstauchter Fuss), deswegen ist er Heute zuhause geblieben.
Zum Einstieg ging es nur kurz,
und zum Glück hatten wir keinen Sturz.
Eingestiegen sind wir in den Schmetterling,
Zoe und Liv zuhinterst das arme Ding.
Hinauf ging es mit Friends und Keil,
diesmal war es nicht so steil.
Erstaunlich schnell waren wir auf dem Gipfel,
schon weit über den Baumwipfel.
Ein Teil von Lukas’s Material ist verschwunden,
damit hat er sich schon abgefunden.
Das Gipfelfoto war die Schlüsselstelle,
doch Sandro machte es auf die Schnelle.
Als Übung gingen wir am kurzen Seil hinunter
und es waren alle noch sehr munter.
Die jungen JO-Leiter kamen bei ihrem Abenteuer nicht weiter,
sie sind leider gescheitert.
Denn sie sind so sehr verantwortungsvoll,
das finden wir alle ganz toll.
Wir konnten uns im Klettergarten weiter austoben,
Für die Sicherheit kann man uns nur loben.
Gesundheit,
und es hat schon geschneit.
nur um nach draussen zu gehen, brauchte es viel Mut.
Den draussen tobte der Sturm,
deswegen bauten wir auf Lukas’s Kopf einen Turm.
Trotzdem gingen wir nach draussen in den Wind,
und wir waren sehr geschwind.
Wir wollten auf den Weissmies,
seine Laune war aber mies.
Vor dem Grat mussten wir umkehren,
wir konnten uns nicht wehren.
Ein Gipfelfoto gab es diesmal nicht,
trotzdem war es Pflicht.
Wir verpassten den Gipfel knapp,
Denn wir hatten die Böen satt.
Peeling gab es gratis,
Nicht so wie im Isatis.
Wir waren nicht die einzigen Pfeifen,
trotzdem mussten wir wegen dem Wind die Augen zukneifen.
In der Hütte machten wir die weiteren Pläne,
einige brauchten etwas zwischen die Zähne.
Wir müssen noch einen Satz reinquetschen geschwind,
damit ihr draus kommt das wir hinuntergelaufen sind.
Ein paar gingen in den Volg,
mit dem Bus hatten wir keinen Erfolg.
Das Seilbahnticket mussten wir gut verstauen,
sonst wird es uns den Freitagnachmittag versauen.
das hätte niemand in diesem Riesenzimmer gedacht.
Nach dem gestrigen Versagen,
wollen wir es noch einmal wagen.
Zügig stampfen wir durch den Schnee,
wie ein junges Reh.
Der Wind zog wieder an,
und zog uns in seinen Bann.
Unsere Hände waren kalt,
und Sandro’s Knie fühlte sich alt.
Irgendwie schafften wir den ersten 4000er doch noch hoch juhee,
und runter gings im Schnee.
Wir kamen vorbei an vielen Leuten,
die kein Gebastel scheuten,
Wie übten das Retten aus Gletscherspalten,
und schon unsere Anweisungen durch das Tal halten.
Zusammenpacken mussten wir alle Sachen,
um uns auf den Weg zur Weissmieshütte zu machen.
Wir spielten Ligretto,
und es lief Perfetto.
Wir gingen Bouldern am Stein,
und stiessen uns Hand und Bein.
wir hatten aber keine Wahl.
Bei der Flussüberquerung um vier,
schlief Sandro noch wie ein Tier.
Wir haben die Seilschaften erneut gemischt,
diesmal hat es Stefan erwischt.
Zu acht gingen wir weiter,
zum Glück ist niemand mehr gescheitert.
Liv hatte etwas Mühe,
Fabian mischte eine Brühe.
Wir gingen die steile Gipfelflanke empor,
da kam schon die Sonne hervor.
Den Gletscher runter ging’s rasant,
mit dem WC hatten wir es schon zum dritten Mal pressant.
Nach der WC-Pause ging es den Nordgrat zum Lagginhorn hinauf,
Leider nur ein kurzer Schmaus.
Heute gab es eine warme Gipfelpause,
und schon ging es wieder nach Hause.
Runter gings gebückt,
dennoch haben wir 1000 Rösti’s verdrückt.Sandro und Stefan haben uns beobachtet mit dem Feldstecher,
sie waren wie der Bergführer nur frecher.
Nach 11.5 Stunden, 9 Pausen und viel zu lachen,
konnten wir auf dem Kunstrasen Yoga machen.
Es gab «toten Mungg» zu Abendessen,
davon haben wir viel gefressen.
da gab es keine Zeit zum Lästern.
Zum Zmorgen gab es viel Nutella,
denn da wurden wir immer schnella.
Am Start von der Mehrseillänge musste Fabian uns verlassen,
denn sein Fuss war immer noch am Verblassen.
Da kamen über die Kanten,
Sandro und Lukas, die altbekannten Schwafeltanten.
Auf dem Jegihorn gab es ein Fleischplättli,
diesmal ohne Windlii und Lüftli.
Alle haben ihr Gondelbahn Billette wieder gefunden,
welch Wunder.
Im Bus und Zug war es sehr eng,
und das Düftlein streng.![]()
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Sa 5. Juli 2025
Rigidalstock 2593m Klettersteig
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So 29. Jun. 2025
Seilpark überraschung
so spät, das hätte niemand gedacht.
Mit dem Zug fuhren wir diesmal nicht nach Bern,
sondern nach Luzern.
es hatte eine grosse Touristen Schlange.
die Einführung war richtig stark.
denn es trieb uns der Abenteuerdrang.
das hat ihm seine Arme gekürzt.
sie stellten sich an wie sterbende Falken.
der hatte wohl nicht so viel Power.
ein Sandwich war unser grösster Lohn.
es war nicht so geschwind.
es wurde richtig knapp. ![]()
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So 29. Jun. 2025
Ruessiflue (Brotmesser)
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Sa 28. Jun. 2025
Erlebniswelt LauterAAREquelle
Für den ersten Anstieg bis «Spitallamm» waren die morgendlichen Temperaturen noch recht angenehm. Doch bereits dort schwante uns Böses. Nach Erklärungen zur fast vollendeten neuen Staumauer gings gemütlich Richtung «Lauteraarhütte». Eine Blumenpracht und -fülle wie dieses Mal habe ich so auf diesem Weg noch nie erlebt. «Knabenkräuter», «Alpen-Paradieslilie» oder «Türkenbund» wurden zum stetigen Begleiter.
Zu guter Letzt noch die Zusatzmeter zum Parkplatz mit einem letzten Anstieg. Traditionsgemäss schlossen wir halboffiziell die Tour im «Bären» in Guttannen mit kühlen Getränken und Speisen ab.
Fotos: Dominik Schild und Christoph Ruchti![]()
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Fr 27. Jun. 2025
Meiggelenstock 2415m
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Sa 21. Jun. 2025
Stierenberg (Zweisimmen) Genusswanderung
Am Wegesrand grüssten uns hunderte grosse und kleine Enziane und in der Höhe leuchteten rot die Alpenrosen. Auf dem Übergang Gubi schnürten wir unsere Wanderschuhe enger, denn von nun an ging es nur noch Bergab.
Das Wochenende war botanisch, kulinarisch wie gesellschaftlich ein voller Genuss. Herzlichen Dank Jeannette für wundervolle Wochenende.![]()
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Mo 16. Jun. 2025
Sommertourenwoche 2 / Dolomiten
Dienstag, 17. Juni 2025, Torri del Sella (Sellatürme)
Mittwoch, 18. Juni 2025, Piccola Torre
Donnerstag, 19. Juni 2025, Mittelfinger
Freitag, 20. Juni 2025, Westliche Zinnen
Samstag, 21. Juni 2025, Cinque Torre und Heimfahrt
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Sa 14. Jun. 2025
Hochtourenkurs
es ging alles glatt.
da wurde zuerst ein Kaffee genommen.
sie führten mit uns die Ausbildung fort.
und der Tag nahm seinen Lauf.
und viele Stände gebaut.
und schaute uns genau auf die Pfoten.
und dabei haben wir uns sehr bemüht.
denn wir wollten unsere Schuhe nicht überfluten.
doch bis die Autos geladen waren warteten wir doch nicht lange.
an unserem Anwendungsort.
waren wir wegen dem Gewitter schon fast wieder zum Abstieg parat.
und damit konnten wir unser Können am Selbstaufstieg ausprobieren.
deswegen gönnten wir uns einen Coupé Dänemark. ![]()
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Sa 14. Jun. 2025
Rundwanderung Moutier
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