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Wanderwoche im Villnöss Tal

Wanderwoche im Dolomitental Villnöss/Südtirol  vom  8. bis 15. September 2018   Samstag 08. September: Anreise Ohne grössere Probleme fuhren die Wanderbegeisterten zur SAC - Wanderwoche ins Dolomitental Villnöss / Südtirol. Nach der Ankunft im Gemeindeteil St. Peter gegen 16 Uhr bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Kabis. Vor dem Abendessen begrüsste uns die Juniorchefin Anni und gab uns noch einige Hinweise zum Aufenthalt in diesem schönen Haus. Übrigens der Hotelname Kabis hat nichts mit dem Gemüse zu tun, sondern der Name 'Kabis' stammt von 'Chabas', der mundartlichen Form von Jakobus. Vor dem Abendessen genossen wir den vom Hotel offerierten Apéro und gleichzeitig erklärte ich den Teilnehmenden die vorgesehene Tour für Sonntag wie auch die weiteren möglichen Touren der kommenden Woche (Willy Hartmann)   Sonntag 09. September: Medalges - Runde Nur 3 Minuten vom Hotel entfernt ist die Bushaltestelle, von der wir fast täglich mit dem Bus zu einem Wandergebiet fuhren. Die erste Fahrt führte uns auf die Zanser Alm, die wir in rund 20 Minuten erreichten. Auf die erste Wanderung kamen alle 20 Teilnehmende dieser Wanderwoche mit. Nach einem 'komoden Anstieg' (Aussage von Helmut) von 200 Höhenmetern entschieden sich 2 Teilnehmende für den etwas weniger anstrengenden Munkelweg. Die andern stiegen etwas anstrengender zum Kreuzjoch hoch und beschritten den Dolomitenhöhenweg über die Medalgesalm zur Schlüterhütte. Vor der Hütte machten wir einen kurzen Abstecher auf den Zendleserkofel und genossen eine einmalige Aussicht auf die Geislergruppe und in die Alpen bis ins Oetztal. Nun war es Zeit zum Mittagessen, wir stiegen ab zur Schlüterhütte und genossen die grosse Palette der typischen Mahlzeiten in diesem Gebiet. Die Schlüterhütte liegt eingekesselt zwischen Aferer Geisler, Peitlerkofel und der Geisler- und Puez-Gruppe. Das ganze Gebiet gehört zum Naturpark Puez Geisler. Über die Kaserill Alm erreichten wir nach 4 Stunden Wanderzeit und 800 Höhenmetern wieder die Zanser Alm und fuhren mit dem Bus zurück zum Hotel. (Käthi Däster) Montag, 10. September: Tour um den Peitler Kofler Etwa 15 km und 4,5 Marschstunden. Er ist kein besonders ansehnlicher Berg, der 2875 hohe Peitler, einfach ein behäbiger Klotz aus Richthofer-Konglomerat, laut Naturpark Museum, abweisend grau und dunkel beim Anmarsch  im morgendlichen Gegenlicht. Um halb zehn begann unsere Umrundung auf dem Würzjoch, 2006 m. Bis dort hinauf hat uns der vollgepfropfte Kleinbus in rasanter Kurvenfahrt gebracht. Zuerst ging es ein Stück hoch auf breitem Weg, dann auf schmalem, mässig ausgesetztem Pfad im Schatten dem Westfuss entlang. Aber danach kam die Scharte! Über hell gleissend weisses Kalkgestein ging es jetzt steile 300m hoch, über Stufen und Geröll, rutschig und schweisstreibend in blendender Morgensonne. Wir in ruhigem Bergtritt gleichmässig hinter Christian, während uns immer wieder nackte, braune junge Beine überholten. Was darüber war, sah ich nicht, konnte den Kopf nicht heben, musste den Blick starr auf den Boden heften. Erst oben auf dem Pass, da sah ich sie alle ganz, da ruhten sie schweissnass und wir waren noch fast trocken. Fast! Der steile Aufstieg hat uns trotz stetem ruhigem Schritt doch recht gefordert, so sehr, dass auch Martha die Puste zum munteren Plaudern fehlte! Kurz ruhten auch wir und dann ging es hundert Meter ziemlich steil bergab bis Kreuzberg. Von da an konnte man die Beine schlenkern während des Wanderns ebenaus auf gut ausgebautem Weg und dabei die wunderbare Landschaft schauen: breit hingelagerte grüne Wiesen und Alpen durchsetzt mit altersdunkeln Heustadeln. Leider keine Tiere, das Vieh schon talwärts gezogen. Aber als Entschädigung kreiste ein Steinadler hoch über uns. Hier zeigte uns der Peitler seine ganz andere Seite: rosarot und dunkel geschichtet, fast wie eine Erbeertorte. Pünktlich zur Mittagsrast landeten wir in der Vaciara Hütte. Obwohl eine reine Männerwirtschaft gab es auch da wie überall in diesen Alpwirtschaften ein breites Angebot an frisch zubereiteten einheimischen Speisen, von Knödel, Schlupfnudel bis Kaiserschmarren. Und wie überall eine freundliche, rasche Bedienung und erst noch alles sehr preiswert. Der nächste Teil des Weges, dem Nordfuss entlang, war wieder anspruchsvoller, ein stetes Auf und Ab und Hin und Her über Felsblöcke und Wurzeln. Hier hat der Berg vor grauen Zeiten mächtig Federn, resp. Felsen gelassen und ein riesiges Felssturzgebiet hinterlassen. Oben, an der Abbruchkante, stehen dunkel schmale Nadelbäume, schauen wie Wächter über das waldige, unruhige Gebiet zu ihren Füssen. Auf dem allerletzten Wegstück zeigte uns der Berg noch seine offene Flanke. Im grossen Abbruch sieht man die Schichten der acht verschiedenen Sedimente, auf denen der Peitler-Klotz ruht. Um drei waren wir zurück am Ausgangspunkt beim Abschlusstrunk, alles genau so, wie Willy das geplant hatte. Er hat auch dafür gesorgt, dass wir nicht stundenlang da oben hocken mussten und einen privaten Kleinbus organisiert, der uns um vier abholte. Da hätte dann auch die sportlichere Hälfte der Gruppe sein sollen, die mit Helmut einen weiteren Anmarschweg zum Peitler über schrundige Geröllhalden gewählt hatte. Das war sie aber nicht! Sie war eben beim Beginn des Geröllwaldes, also noch ein halbes Stündchen bis zum Würzjoch, wie der Anruf bei Helmut zeigte. Wir fuhren und unterwegs kam die aufgeregte Durchsage, ob der Edi bei uns sei. War er nicht. Wo aber steckte er? Er war der Truppe ein Stück vorausgeeilt und sass schon gemütlich beim Würzjoch-Bier in der Beiz, wo er aber offenbar nicht geortet werden konnte. Eine Weile ging die aufgeregte Handy-Suche hin und her, und zeigte die Grenzen dieser Ortungsgeräte in schwierigem Gelände. Dann die Entwarnung, und ein Stunde nach uns traf auch diese Gruppe im Hotel ein. Für zusätzlichen Gesprächsstoff und allerhand Spott war für den Rest des Abends gesorgt. (Walter Roth) Ein Teil der Gruppe machte mit Helmut eine etwas längeren Hinweg Auf der gemeinsamen Fahrt zum Würzjoch, stieg ein Teil der Gruppe mit Helmut bei der Haltestelle Russis Brücke aus und machten eine verlängerte Tour über einen Teil des Günther Messner Steiges.  In angenehmem Tempo stiegen wir durch den Wald auf und konnten schon nach wenigen Metern den ältesten Kalkbrennofen bestaunen. Nach den ersten 300 Höhenmetern beobachteten wir dann unterhalb dem Aferer Geisler einige Gämsen. Am Fusse der imposanten Gipfel entlang ging es auf guten Weg weiter Richtung Rundweg Peitlerkofel. Die wenigen heiklen Stellen konnten unter Anleitung und Hilfe durch Helmut von allen 9 Teilnehmern gut bewältigt werden. Vor Erreichen der Peitlerscharte waren nochmals ca. 400 Höhenmeter zu erklimmen. Oben angekommen konnten wir die wohlverdiente Mittagsrast und den wunderbaren Rundblick geniessen. Danach folgten wir zügig den Spuren der Gruppe mit Willy und Christian zur Vaciara-Hütte. Dank Helmut's Ortskenntnissen konnten wir diesen Weg durch die Almwiesen etwas abkürzen. Trotzdem konnten wir die Gruppe nicht mehr einholen. Nach einer kurzen Trinkpause marschierten wir zum Würzjoch, wo uns der Bus schon erwartete und uns zurück nach St. Peter fuhr. Vielen Dank Helmut für diese wundervolle Tour und deine eindrücklichen Erläuterungen. (Regula Humm) Dienstag 11. September: Adolf Munkel-Weg Nach dem feinen reichhaltigen Frühstück und einem fast wolkenlosen Tag geht es mit dem Bus zur Zanseralm. Mit Willy und Christian begeben wir uns zu dreizehnt auf den interessanten, idyllischen Munkelweg über Taschantschenan. Ein traumhaft schöner Weg führt uns durch märchenhafte Föhren- und Arvenwälder  entlang der Geislergruppe. Im Geröll unterhalb der senkrechten Flanken tummelt sich eine Gruppe von Gämsen. Auf der Gschnagenhardtalm, unserer heutigen Jausestation, wird kräftig zugepackt: über Schlurzkrapfen (Teigtaschen mit Spinat), Knödel, Kaisereschmarren bis Himbeerschnaps fehlte nichts! Beim Weg hinunter nach St. Magdalena durfte der Fotohalt von internationalem Bekanntheitsgrad bei der St. Johann Kirche beim Ranuimüllerhof (Kirchlein mit Geislergruppe) natürlich nicht fehlen! Ein Ohren- und Augenschmaus überraschte uns am Abend. Das Konzert der  Musikkapelle Vahrn (ein Dorf bei Brixen) war überwältigend in seiner Grösse, breit und anspruchsvoll in den präsentierten Stücken und grandios in ihrem Klang! Mit einem Schlummertrunk (Monte Negro) im 'Kabis' beendeten wir den einmalig schönen Tag! (Rita Würms) Ein Teil der Gruppe machte mit Helmut eine anspruchsvolle Tour zum Tulln Wir beschlossen, die Wandergruppe in Zans aufzuteilen und zwei unterschiedliche Ziele anzustreben. Eine kleinere Gruppe von 5 Personen (Edi, Kurt, Heidi, Helmut und Ursula) nahm sich den Tulln  als Wandergipfel im Ruefen vor. Wir wanderten von der Zanser Alm (1680m) entlang des Caseriler Bachs bis zum Anfang des sog. 'oberen Herrensteigs'. Dieser Steig diente früher eingeladenen Herren als Jagdsteig in der Staatdomäne, wobei einheimische Jäger ihnen das Wild (vorwiegend Gämsen) vor die Flinte trieben. Heute dient er als Zustieg für die Wanderer und Bergsteiger zum oberen Günther Messner (GM) Klettersteig im Ruefen. Langsam aber stetig gewannen wir an Höhe und erreichten schliesslich den sog. Frühstücksplatz über der Waldgrenze mit einer schönen Aus- und Übersicht auf die Geisler- und Puezgruppe. Nach einer Pause bogen wir in den oberen G. M. Steig ein, der weiter in die Höhe führt und den Blick in die Nordabstütze des Ruefen frei gibt. Nach weiteren 1 1/2 Stunden erreichten wir eine Scharte, von der aus ein etwas exponierter Grat zum Gipfel des Tulln (2653m) führt. Wir waren nicht die einzigen auf dem Gipfel, der einen grandiosen Rundblick bot vom Ortlergebiet im Westen über die Ötztaler- und Zillertaler Alpen bis zum Grossglockner im Norden und weiter über die  Dolomiten im Osten und Süden bis zur Marmoleda und zum Schlern mit der Seiser Alm. Nachdem wir uns gestärkt hatten, stiegen wir wieder ab und wanderten zunächst auf dem gleichen Weg zurück und dann weiter über einen steilen Abstieg an der Nordflanke zum sog. Russis Kreuz, wo uns das Alpentaxi erwartete und uns zurück zum Hotel Kabis in St. Peter brachte. Eine schöne und durchaus anspruchsvolle Wanderung, an die man sich gerne erinnert. (Helmut Messner) Mittwoch, 12. September: Val Gardena (Grödnertal) und die Rückseite der Geisler Gruppe Heuten fuhren wir mit dem Alpinbus ins benachbarte Val Gardena. In St. Ulrich machten wir uns sofort auf den Weg zur Bahn auf die Seceda. Überrascht bestiegen wir die Rolltreppen und Rollbänder, die uns zur Talstation hochführten. Wir vermuteten uns eher auf einem Flughafen als in einer Seilbahnstation. Am Ziel auf 2500 m ü.M. schweifte unser Blick hinunter ins Val Gardena bis hinauf nach Wokenstein, dem Sellajoch, Langkofel, Plattkofel, der Seiseralm und St. Christina mit dem Zielhang der Herrenabfahrt, die auch schon von Bernhard Russi gewonnen wurde. Auf der anderen Seite sahen wir hinunter ins Villnösstal mit der Broglesalm und unseren bisherigen Wanderzielen. Via Panascharte wanderten wir Richtung Fermeda bis zum Piera Longia, wo wir eine Trinkpause einlegten und die steilen Kletterwände beobachteten. Unter der Fermeda entlang führte uns unser Weg weiter zur Regensberger-Hütte. Immer wieder fiel unser Blick auf die Fermeda, wo wir auch einige Kletterer erspähten. Kurz vor der Regensberger-Hütte überraschten uns dann einige Haflingerpferde auf der Alm. Nach der Mittagsrast nahmen wir die letzte Etappe zur Col Raiser Hütte in Angriff. Hütte ist wohl etwas untertrieben, handelt es sich doch um ein 4-Sternehotel auf 2100 m ü.M. Mit der 8er-Gondel fuhren wir nun hinunter nach St. Christina. Bis dahin hatte noch niemand bemerkt, dass wir Pius in der Regensberger-Hütte 'vergessen' hatten. Zum Glück fand er den Weg alleine. Mit dem Bus fuhren wir zurück nach St. Ulrich. Wir kamen uns vor wie in St. Moritz. Die vielen Touristen, die hier von den unzähligen Bergbahnen zusammenkommen, machen den Ort hektisch. So waren wir froh, dass wir wieder ins beschauliche Val di Funes zurückkehren durften. Mit dem Bus fuhren wir auf der kurvenreichen Strasse nach Klausen. Nach einem weiteren Umsteigen in erreichten wir wieder glücklich aber ziemlich müde unser Hotel Kabis. (Regula Humm) Donnerstag, 13. September: auf der südlichen Talseite von St. Peter nach Teis Der Besuch der St. Jakob-Kirche und des Mineralienmuseums Teis sowie der Genuss einer «Merenda» bei Helmut waren heute als kulturelle und kulinarische Höhepunkte unserer abwechslungsreichen Tourenwoche angesagt: Im sanften Auf und Ab gings am Morgen durch lauschige, bemooste Wälder und über weite Wiesen auf dem alten Kirchweg Richtung Teis. Unterwegs wurden unsere Pilzspürnasen reichlich mit Steinpilzen beschenkt. Bei der Kirche St. Jakob, einem aussichtsreichen, über dem Tal gelegenen Kraftplatz, führte uns der anwesende Mesmer mit grossem Wissen und Verbundenheit durch die interessante Kirchen- und Talgeschichte. Vor allem beeindruckte uns der einmalige, wertvolle Flügelaltar aus dem Jahre 1517, der Elemente aus zwei künstlerischen Stilrichtungen beinhaltet: die Bildhauerarbeiten im Stil der späten Gotik weisen in ihrer Bemalung bereits Elemente der Renaissance auf. Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause in Teis erwartete uns Paul Fischnaller im Mineralienmuseum. Der leidenschaftliche Strahler stellt hier seine umfangreiche Sammlung der Oeffentlichkeit zur Verfügung. Zu Beginn informierte ein kurzer Film umfassend über die Entstehung der Kristalle und der weltbekannten Teisner Geoden. Diese Kugeln weisen teilweise einen Durchmesser bis zu 30 cm auf. Ihr Hohlraum beinhaltet oft bis zu 10 verschiedene, wunderbar farbige Mineralien. Die Geoden sind reinste Schönheit und pure Herzöffner. Anschliessend erzählte Paul Fischnaller in seinem urchigen Tirolerdialekt bescheiden und mit strahlenden Augen Interessantes über seine aussergewöhnliche Leidenschaft als Strahler und seine unzähligen, einzigartigen Fundstücke aus den Alpen. Fasziniert von Formen und Farben berührten die Schätze aus der Erde sicher jeden von uns tief im Herzen. Genährt von diesen wundervollen Eindrücken wanderten wir munter zur Bushaltestelle um anschliessend nach St. Magdalena zu fahren. Hier bewirtete uns Helmut in seinem Ferienhaus nach echter südtiroler Art mit einer sogenannten «Merenda»: Dazu gehört Schinkenspeck, Käse und Schüttelbrot sowie feiner Rotwein. Die grandiose Aussicht von der Terrasse auf die imposante Geislergruppe war obendrauf ein Geschenk dazu! Wow, herzlichen Dank, lieber Helmut! Die inneren und äusseren Schätze des Dolomitentals Villnöss wurden uns durch diesen erfüllenden Tag einmal mehr näher gebracht und werden sicherlich im Alltag in uns weiter strahlen. Herzlichen Dank dem gesamten Leiterteam und allen Teilnehmenden für diese einmalige, tolle und unvergessliche Tourenwoche! (Ursula Güdel-Stalder)   Freitag14. September: Kulturtag Brixen und das Naturparkhaus Puez-Geisler Für heute war nicht Wandern angesagt. Wir fuhren mit dem Bus nach Brixen. Brixen ist die älteste Stadt Tirols und über 1000 Jahre alt. Sie war Reisestation der Kaiser, prunkvolle Bischofsstadt und Brücke zwischen Süddeutschland und Oberitalien. Vor allem der Barock prägte die Stadt und ihre Architektur. Obwohl der Bischofssitz 1964 nach Bozen verlegt wurde, blieb die Stadt Zentrum für die katholische Bevölkerung Südtirols . Am Busbahnhof von Brixen erwartete uns Roberto, ein Jahrgangskollege von Helmut aus dem Villnösstal. Er führte uns durch die denkmalgeschützte Altstadt. Es war ein Genuss, ihm zuzuhören, so lebendig und humorvoll, wie er sein breites Wissen kundtat. Roberto führte uns auf den einzigartigen Domplatz und erklärte uns den schönen Brunnen. In der Kirche wurden wir aufgrund eines internationalen Orgelwettbewerbs leider nur kurz geduldet. Umso ausgiebiger bewunderten wir den Kreuzgang und schlenderten durch die Gassen mit den Laubengängen und den Fassaden mit den schönen Erkern. Dann führte uns Helmut in ein Restaurant am Fluss. Den Nachmittag konnten wir individuell gestalten: Bummeln durch die Altstadt und Einkaufen. Ein paar von uns fuhren mit dem Bus nach St.Magdalena zum Naturparkhaus Puez-Geisler. Das Besucherzentrum widmet sich der Geologie und Natur der Dolomiten. Um 18 Uhr wurden wir von der Juniorchefin unseres Hotels zu einem Drink eingeladen - als Dank , dass sie uns während 7 Tagen beherbergen durften. Danken durften auch wir auch ihr für die Gastfreundschaft in diesem altehrwürdigen Haus.  (Pius Hüsler) Samstag, 15. September: Heimreise Christian und ich danken allen Teilnehmenden für die wertvolle Kameradschaft. Das Wetter war in dieser Woche einfach nur schön, die angekündigten Regenzellen betrafen uns nicht. Jedoch durften wir am letzten Abend einen wunderbaren Regenbogen direkt über der Geislergruppe bestaunen. Ein grosser und spezieller Dank gehört Helmut, er hat uns sein Heimattal mit viel Wissen und Herzblut nahe gebracht. Die Rückreise erfolgte wieder individuelle mit den gut besetzten PW's - alle waren wieder gut zu Hause angelangt. Alles in allem eine perfekte Wanderwoche, die Vorfreude auf die Wanderwoche im Goms vom 7. bis 14. September 2019 macht. (Willy Hartmann und Christian Stammbach)

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