Touren

Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

Die Empfehlungen betreffend CORONA Situation vom SAC Zentralverband sind Verbindlich.
Info zur COVID Situation vom SAC Zentralverband ->
COVID

Tourenreglement: PDF

Beschreibung der Anforderungen: SAC Schwierigkeiten Skala

Wichtige Telefonnummern und Links: INFO

Bitte Fotos und Tourenberichte senden an: tourenbericht@sac-zofingen.ch

Wanderwoche Val Müstair

Tagesbericht 05.09.2020
Ohne grössere Probleme und mit genügend Platz in den reservierten Zügen fuhren die Wanderbegeisterten zur SAC - Wanderwoche ins Val Müstair. Nach der langen Anreise stiegen wir in Tschierv aus, um mit einer kleinen Wanderung bis zum Zielort Fuldera unsere Beine etwas zu bewegen. Gemütlich sind wir zuerst dem Il Rom entlanggewandert, um dann etwas auf der linken Talseite aufzusteigen bis zu einem Ferienheim, wo wir unser erstes PickNick genossen. Der weitere Weg nach Fuldera hat uns einen schönen Überblick für die kommende Woche verschafft.
Nach gut 2 Stunden erreichten wir unser Ziel, den Landgasthof Staila in Fuldera und konnten unsere Zimmer beziehen.
Vor dem Abendessen begrüsste uns der Gastgeber: Heinz Wymann und gab uns noch einige Hinweise zum Aufenthalt in diesem schönen Hause. Beim vom Hotel offerierten Apéro erklärte ich den Teilnehmenden die vorgesehene Tour für Sonntag wie auch die weiteren möglichen Touren der kommenden Woche. Nach einem feinen Abendessen liessen wir den Abend ausklingen. (Willy Hartmann) Tagesbericht 06.09.2020
Mit dem Postauto fuhr die ganze Gruppe nach Süsom Givé (Ofenpasshöhe) wo wir sogleich 2 Gruppen bildeten. Die stärkere Gruppe nahm mit Regula den Aufstieg ins Valbella in Angriff. Dieses führt hinterdem Munt de la Bescha auf die Fuorcla Funtana da S-charl. Bis zu diesem Punkt begleitete uns herrliches Spätsommerwetter. Ab hier reichte jedoch ein Blick zum gegenüberliegenden Piz Daint um festzustellen, dass Regen im Anmarsch war. Leider oder besser gesagt: zum Glück, setzte dieser ein bevor wir die Alp da Munt erreichten. Bei der Ankunft war es wieder trocken und wir genossen die Mittagsrast. Auf dem Weiterweg zur Alp Champatsch war dann wieder Regen angesagt und dann kurz vor Lü auch zum dritten Mal, sodass wir zur Bushaltestelle eilten und mit dem Postauto nach Fuldera zurückkehrten.
Daten zur Wanderung: knapp 17 km, 470 m Aufstieg und 880 m Abstieg, wir waren 4 ½ Stunden unterwegs. (Regula Humm) Die Genusswanderer nahmen mit Willy die Senda da Val Müstair unter die Füsse. Die aussichtsreiche Wanderung führt zuerst durch das Valpiaun zur Alp da Munt. Wir genossen eine herrliche Aussicht über das Val Müstair, über dem Talabschluss leuchtete der weiss gekleidete Ortler. Bei der Alp da Munt genossen wir im vorherbstlichen Sonnenlicht ein Znüni. Auf dem weitern Weg zur Alp Champatsch sahen auch wir, wie eine Regenfront vom Piz Daint über das Tal zieht. Wir beschlossen das Alprestaurant nicht zu besuchen, um dem Regen zu entkommen. Somit erreichten wir Lü ohne nennenswert nass zu werden. Im Restaurant Hirschen kehrten wir ein und genossen je nach Lust: Bündnergerstensuppe, Spaghetti nach Mammalü oder einfach nur Kaffee und Bündnertorte. Wärend dieser Zeit zog eine heftige Gewitterfront über Lü, die wir von der gedeckten Terrasse erlebten. Bis zur Postautoabfahrt zeigte sich wieder die Sonne, sodass ein Teil der Wanderer mit mir zu Fuss nach Fuldera zurückkehrte, die übrigen namens bequem mit dem Postauto.
Daten zur Wanderung: 13 km, 200 m Aufstieg, 710 m Abstieg, wir waren 4 Stunden unterwegs. (Willy Hartmann) Tagesbericht 07.09.2019
Der Montag bescherte uns noch viel Restbewölkung und auch noch etwas Nieselregen. So starteten wir gemeinsam zur Fahrt nach Müstair, wo wir in den Genuss einer eindrücklichen und interessanten Führung durch die Klosterkirche mit den wunderbaren Fresken und durch das Museum mit interessanten Objekten und Geschichten der Klosteranlage kamen, die nach der Legende durch Karl dem Grossen im 8. Jahrhundert gestiftet wurde. Nach dem Besuch genossen wir ein kleines Mittagsessen im altehrwürdigen Restaurant Chalavana aus dem 13. Jahrhundert. Danach machten wir uns zu Fuss auf den Rückweg nach Fuldera. Auf dieser Wanderung konnten wir uns - bei recht gutem Wetter und Sonnenschein - an der wunderbaren Landschaft des Münstertales erfreuen.
Daten zur Wanderung: 11.3 km, 495 m Aufstieg, 118 m Abstieg, wir waren 3 ¼ Stunden unterwegs. (Willy Hartmann) Tagesbericht 08.09.2020
Ab diesem Tag war bis Ende der Woche nur Sonne vorausgesagt. Somit konnten wir nun auch die anspruchsvolleren Touren in Angriff nehmen. Zu viert startete Helmut mit Kurt, Pius, und Heinz ab dem Ofenpass (2084 m) zum Piz Daint (2988 m) zuerst im Nebel, durch den die Morgensonne drückt. Schon nach den ersten 100 Höhenmetern löst sich der Nebel auf. Aufstieg auf der Nordseite bis zum Westgrat, auf dem ein schmaler Weg zum Gipfel führt. Typische Herbststimmung: oben scheint die Sonne, im Tal liegen Nebelbänke. Gegen 11 h erreichen wir den Gipfel, der den Blick auf ein grossartiges Panorama freigibt: Ortler und Zebru im Osten, Palü und Bernina Gruppe im Süden, die Bündner Berge im Westen. Nach der verdienten Gipfelrast steigen wir auf der Westseite zum Jufplaun ab und wandern weiter nach Buffalora, wo wir wieder auf unsere Wandergruppe stossen. Eine viel begangene Route auf einen schönen Aussichtsberg. (Helmut Messner) Die übrigen fuhren mit Regula und Willy bis Buffalora. Unser Weg führte uns über die Alp Buffalora in Richtung Val Mora, (es wird behauptet, dieses sei das schönste Hochalpental in der Schweiz) Nun ja, bei diesem Sonnenschein und den friedlich weidenden Kühen auf Jufplaun konnte schon das Gefühl aufkommen, noch nie derartiges gesehen zu haben. Beim Zollhaus Chasa da Cunfin war ein Znünihalt vorgesehen, vorgängig trafen wir auf Jäger, die in den Morgenstunden eine Hirschkuh erlegt haben. Nach dem Halt wanderten wir weiter, auf dem mit Edelweiss gesäumten Weg, bis zum Punkt 2329 m von wo uns die Aussicht zur tiefergelegenen Alp Mora und zu den weiss glänzenden Bergen in der Region Bormio  faszinierte. Nun machten wir eine Kehre und wanderten weiter über Döss dal Termel, über einen kleinen Pass unterhalb Il Jaret, der mit speziellen ausgewaschenen Felsformationen beeindruckte, zur Ofenpasshöhe. Nach einem Kaffeehalt stiegen wir dann Richtung Buffalora ab und fuhren gemeinsam mit unsere Kollegen die auf den Piz Daint waren zurück nach Fuldera.
Daten zur Wanderung: knapp 15 km, 530 m Aufstieg, 530 m Abstieg, wir waren 5 ½ Stunden unterwegs. Es war ein ausgesprochen schöner, angenehmer Wandertag (Regula Humm) Tagesbericht 09.09.2020
Auch heute machte Helmut mit Kurt, Trudi, Rita, Heinz, Pius, und Hildegard eine Gipfeltour.
Das Ziel; Piz Umbrail 3033 m und der Lai da Rims (5 ½ Std.)
Fahrt mit dem Postbus von Sta Maria zum Umbrail Pass (2501 m). Aufstieg auf der Schweizer Seite auf einem gut angelegten und im oberen Teil mit Ketten gesicherten Weg auf den Gipfel des Piz Umbrail, der den Horizont weitet zur Weisskogel im Norden, zum Ortler und Zebru sowie das Skigebiet am Stilfser Joch im Osten und zur Bernina Gruppe im Süden bis zum Monte Disgrazia.  Relativ steiler Abstieg auf der Westseite zum Lai da Rims (2396 m), einem Bergsee in einer von Bergen umrahmten Mulde, der sich bei wolkenlosem Himmel türkisblau präsentiert. Nach einer längeren Mittagspause steigen wir ins Val da Vau ab. Der Weg führt über mehrere Steilstufen zunächst durch felsiges Gelände, dann entlang von Legföhren bewachsenen Hängen und schliesslich durch einen Lärchenwald bis zum Pra da Vau, wo uns der Bus wieder nach Fuldera bringt.  Eine abwechslungsreiche und eindrückliche Wanderung mit dem Lai da Rims als Höhepunkt. (Helmut Messmer) Willy und Regula fuhren mit den übrigen Teilnehmenden nach Lü. Hier starteten wir zum zweiten Teil der Senda Val Müstair. Gleich nach der Ankunft marschierten wir los, auf einem schönen Alpsträsschen, durch lichten Lärchenwald gesäumt von schönen Tierskulpturen, ging es gemächlich hoch zur Alp Valmorain und dann weiter zur bewirtschafteten Alp Tabladatsch auf 2241 m. Der Alpsenn erlaubte uns, auf den Sitzmöglichkeiten vor der Hütte den Znünihalt zu machen. Dafür kauften dann einige von uns bei ihm feinen Alpkäse. In der Ferne grüssten der Ortler und weitere schneebedeckte Gipfel der italienischen Alpen. Nun wurden wir kurz gefordert. Ein kurzer, aber steiler Aufstieg musste auf Plaun Muntea bewältigt werden. Danach folgte der Weg oberhalb der Baumgrenze zur Alp Terza. Beim Abstieg zur Alp Terza Sura öffnete sich uns der Blick ins Vinschgau bis Malls, das Langtaufertal und die Vinschgauer Bergspitzen. Von der Alp Terza Sura war nochmals ein kurzer Aufstieg zu bewältigen und durch lichten Wald erreichten wir den flachen Bergsee Lai da Valputschun. Hier genossen wir eine ausgedehnte Mittagspause, bevor wir den Weg zurück nach Lü unter die Füsse nahmen. Im Restaurant löschten wir unseren Durst. Ein paar wenige fuhren dann mit dem Bus nach Fuldera, die meisten jedoch genossen noch den Abstieg. Es war eine schöne, aussichtsreiche Wanderung hoch über dem Münstertal.
Daten zur Wanderung: 12.5 km, 570 m Aufstieg, 580 m Abstieg, wir waren 5 Std. unterwegs. (Willy Hartmann) Tagesbericht 10.09.2020
Auch Heute begrüsste uns die Sonne und bescherte uns angenehme Temperaturen, wenn auch nicht bei klarem Himmel. Somit war auch an diesem Tag Touren in zwei Gruppen angesagt.
Zu fünft startete Helmut mit Kurt, Trudi, Regula und Käthi um 8.15 h vom Hotel Staila zum Lai da Chazforà auf 2596 m. Aufstieg durch den Wald bis zur Alp Sadra (2040 m). Von dort geht es ziemlich steil aufwärts durch offenes und sumpfiges Weidegelände bis zu einem Moränengrat, der auf der Karte als Muntet bezeichnet wird. Im oberen Teil führt der Weg über einen Blockgrat, der einige Balanceübungen abverlangt. Gegen 11.45 h erreichen wir den Lai da Chazforà, einen flachen Bergsee, in dem sich die Wolken spiegeln. Auf der gegenüber liegenden Bergseite erkennen wir die Wege (z.B. Valbella) und Alpweiden, welche die Gruppe in den Tagen vorher begangen hat. Nach der Mittagspause steigen wir ziemlich steil abwärts durch Blockfelder und Hochweiden bis zur Fontana Grossa (2200 m). Von dort führt ein Waldweg wieder zurück nach Fuldera, wo wir gegen 15 h ankommen. Eine etwas anstrengende, aber gleichwohl lohnende Wanderung von ca. 6 Std. zum Sattel am Fusse des Piz Dora. (Helmut Messner) Willy fuhr mit den übrigen Teilnehmenden zu einer Wanderung im Nationalpark wieder nach Buffalora. Hier starteten wir gleich nach der Ankunft zur Alp Buffalora. Bei Buffalora nahmen wir dann den Weg in südwestlicher Richtung unterhalb dem Munt Buffalora zum Nationalpark. Beim Eingang zum Nationalpark machten wir den obligaten Znünihalt. Danach folgten wir dem mit Edelweiss gesäumten Weg bis zur Abzweigung zum Munt la Schera. Hier erklärte ich den Teilnehmenden, dass alle, die hinaufwollten, in ihrem eigenen Tempo den Aufstieg bewältigen sollen. Ich machte das Schlusslicht, um sicher zu sein, dass die Gruppe beieinanderbleibt. Der Munt la Schera (2586 m) ist ein wunderbarer Aussichtsberg, zu Füssen liegt der Lago di Livigno mit der Staumauer Punt dal Gall. Darüber wären die Engadiner Hausberge - Bernina und Piz Palü - zu sehen; diese waren jedoch in den Wolken verhüllt. Nach der Mittagsrast auf diesem aussichtsreichen Gipfel stiegen wir wieder hinab auf den Nationalpark Panoramaweg. Diesem folgten wir bis zur Alp la Schera, wo wir bei einem kurzen Trinkhalt ein interessantes Gespräch mit einem Nationalpark - Ranger führen konnten. Danach führte der Weg durch einen dichten Lärchen-, Arven- und Fichtenwald nach Il Fourn an der Passstrasse. Die Zeit reichte noch, den Durst zu löschen um dann mit dem Postauto wieder nach Fuldera zu fahren. Daten zur Tour: 13.8 km, 700 m Aufstieg, 840 m Abstieg, wir waren 5 ½ Stunden unterwegs.
Am Abend durften wir den Geburtstag von Irène feiern. Danke Irène für den feinen Apéro. (Willy Hartmann) Tagesbericht 11.09.2020
Bereits ist unser letzter Wandertag angebrochen. Da die Wetterentwicklung eher etwas unklar war, machten wir mit allen Teilnehmenden eine einfachere Wanderung ab Santa Maria. Wir wanderten auf dem Alpsträsschen durch das wunderbare Val Vau bis zur Alp Vau. Beim Trinkhalt genossen wir die Aussicht zum imposanten Wasserfall, der aus dem Lai da Rims gespiesen wird.  Bei Pra da Vau wanderten wir auf der linken Talseite wieder talauswärts bis zum Bündner Jakobsweg, der vom Kloster Müstair bis zum Kloster Disentis führt bis Fuldera. Hier verliessen uns bereits einige und kehrten ins Hotel zurück. Ein paar wenige folgten mir bis Orasom Tschierv, um dann dem renaturierten Il Rom zurück nach Fuldera zu laufen. Am späten Nachmittag besuchten wir noch die Arvenmöbel - Schreinerei Hohenegger, der Chef zeigte uns den ganzen Vorgang vom Arvenstamm bis zum -möbel. Nach der Führung kauften noch einige Teilnehmende ein Andenken aus Arvenholz.
Daten zur Wanderung: 14.8 km, 520 m Aufstieg, 290 m Abstieg, wir waren 4 ½ Stunden unterwegs. (Regula Humm) Tagesbericht 12.09.2020
Regula und ich danken allen Teilnehmenden für die Kameradschaft in dieser Woche. In den ersten zwei Tagen wurden wir nicht unbedingt von der frühherbstlichen Sonne verwöhnt. Ab Dienstag erlebten wir dann sehr sonnige Tage mit guter Fernsicht. Die Rückreise erfolgte wieder in reservierten Zügen. Um 15 Uhr waren wir bereits wieder in Zofingen. Alles in allem eine sehr schöne Wanderwoche, in einem Hotel und mit Gastgebern, die einem etwas ans Herzen gewachsen waren. (Regula Humm und Willy Hartmann)

Touren

Hier werden die nächsten Touren eingeblendet.