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Schibegütsch - Hengst

Bericht Bergwanderung Sörenberg/Hirsegg - Hengst - Schibegütsch - Kemmeriboden Bad

Drei gutgelaunte, motivierte, nonvulnerable, nicht der Covid-19 Risikogruppe angehörende SAC-ler trafen sich am frühen Samstagmorgen auf dem leeren Parkplatz einer grossen amerikanischen Imbisskette in Oftringen zur Fahrt nach Escholzmatt, an der Grenze zwischen Entlebuch und Emmental..

Der Bus ab Schüpfheim war gut besetzt, alle strebten offenbar nach vielen Wochen Heimarbeit und eingesperrt sein nach Sonne und frischer Bergluft in der «UNESCO Biosphäre Entlebuch».

Bei idealen äusseren Bedingungen (mittlere Bewölkung, angenehmer Temperatur und schwacher Bise) starteten wir um neun Uhr mit dem Aufstieg der uns über saftiges Weideland, farbige Blumenwiesen, vorbei an wiederkäuenden Rindern und durch einen schattenspendenden Nadelwald ins Karstgebiet führte. Waren die Kalkfelsen zu Beginn noch grösstenteils mit einer Vegetationsschicht bedeckt, nahmen die Karrenfelder mit zunehmender Höhe immer mehr und mehr Überhand. Die Wirkung des Wassers auf dem Kalk ist beeindruckend und führt zu sehr bizarren und stark zerklüfteten Felsformationen, aber auch grossen Spalten, Löchern und Klüften, die nicht ganz ungefährlich sind. Einige vertikale runde Öffnungen erinnerten mich an eine Gletschermühle, aber ob das wirklich zutrifft, entzieht sich meiner Kenntnis. Dank einer guten Markierung (neu sogar mit Kippstangen aus dem Skiweltcup…) fanden wir den Weg sicher über Stock und Stein und erreichten bald den Grat. Von der Nordseite drückte die Bise Nebelschwaden gegen den Grat, was leider die Sicht ins Emmental und in Entlebuch stark beeinträchtigte. Nach Süden verhinderte eine stabile Wolkenbank über der Brienzer-Rothorn-Kette den Blick in die Berner Viertausender. Umso schöner war die Wanderung entlang des Grates der Schrattenfluh zum Schibegütsch. Auf dem Gipfel genossen wir unsere wohlverdiente Rast und konnten auch ein Blick ins Bumbach und auf das 1000 Meter tiefer gelegene Kemmeriboden Bad, unser Ziel, erhaschen. Der Abstieg erforderte zu Beginn unsere volle Konzentration. Ein vertikaler, dunkler, ca. 30 Meter tiefer Schacht, der mit montierten Leitern begehbar gemacht wurde, sorgte nochmals für etwas Extra-Spannung und ein paar Schnappschüsse für die Daheimgebliebenen.

Nach gut sechs Stunden Marschzeit und ohne einen Tropfen Regen verspürt zu haben, erreichten wir wohlbehalten und um viele schöne Eindrücke reicher unser Ziel, das innovative Gasthaus Kemmeriboden Bad. Statt mit Meringues und Doppel-Rahm unsere Rundungen zu nähren, löschten wir unseren Durst in der Gartenwirtschaft mit einem kühlen Getränk. Die aufziehende starke Gewitterfront holte uns erst kurz vor Zofingen ein und bestätige uns, dass es klug war, die Tour um einen Tag vor zu verschieben. Als Tourenleiteranfänger konnte ich mit Walters Unterstützung wertvolle Erfahrungen sammeln und hoffe auf mehr TeilnehmerInnen bei der nächsten Tour.   (Hans Widmer)

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