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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Ochsenhorn VS (2912m)

Skitour zum Ochsehorn (2'912 m)

Sonntag, 09.02.2020

Geplant war eine Skitour zum Wiriehorn im Diemtigtal. Wegen unsicherer Schnee- und Lawinenverhältnisse hat Tourenleiter Valentin Rykart als Alternative eine Skitour zum Ochsehorn oberhalb Gspon im Wallis ausgewählt und bereits am Vortag rekognosziert. Am Sonntag trafen wir uns um 6.30 h zu dritt (Yvonne, Roger und Helmut) am Bahnhof Zofingen und fuhren mit dem Zug über Bern nach Visp und von dort mit der Zahnradbahn bis nach Stalden. In Visp stiess auch noch Marc zu uns. Von Stalden aus erreichten mir mit der Luftseilbahn gegen 8.45 h Gspon, wo uns Valentin bereits erwartete. Der Himmel war wolkenlos und der Schnee gefroren. Nach einer kurzen Einkehr für einen Kaffee fuhren wir mit dem Skilift bis zum Ausgangspunkt unserer Tour auf ca. 2'190 m. Hier montierten wir Felle und Harscheisen und nach der obligaten LVS Kontrolle begannen wir mit dem Aufstieg. Die angelegte Spur führte durch eher steiles Gelände mit vielen Spitzkehren bis zu einem Plateau über der Waldgrenze. Von hier aus stiegen wie weiter auf zum Wyssgrat und über einzelne vereiste Stellen bis zum höchsten Punkt auf 2'884 m. Mit zunehmender Höhe weitete sich das Panorama an Gipfeln, Hörnern und Gletschern, bis auch das Matterhorn im Hintergrund sichtbar wurde. Nach einer Pause mit Jause nahmen wir die Felle ab, um auf der Ostseite ca. 200 Hm durch wunderbaren Pulverschnee abzufahren und von dort auf das weiter hinten liegende Ochsehorn aufzusteigen. Gegen 14 h erreichten wir schliesslich den Gipfel, der ein grossartiges Panorama bot. Der Rundblick reichte vom Wildstrubel im Nordwesten über das Balmhorn, Bietschhorn im Norden, den Monte Leone im Osten, zum Bishorn und zur Mischabelgruppe im Süden bis zum Matterhorn und Weisshorn im Westen. Mit Hilfe des Peakfinder-Apps konnten wir den Kranz der Gipfel, Hörner und Gletscher näher bestimmen. Vom Westen her kündigten hohe Zirrenwolken und Wolkenbänke im Süden das nahende Sturmtief «Sabine» an. Wir machten uns deshalb schon bald wieder zur Abfahrt bereit. Diese führte zunächst über ziemlich «verblasene» Schneehänge zurück zum Grat, der nach Westen in den breiten und steilen Hang «Breitwang» abfällt. Im obersten Teil des «Breitwang» war der Schnee noch ziemlich hart und unregelmässig, weiter unten wurden die Verhältnisse besser und gut befahrbar mit einzelnen Pulverhängen, welche die Jüngeren zum «Zöpfeln» einluden. Gegen Ende waren die Schneeverhältnisse wieder etwas ruppiger, bis wir schliesslich die Bergstation des Skilifts erreichten. Mit leichteren Schwüngen fuhren wir über die Piste bis zur Talstation in Gspon, wo wir unseren Durst löschten und noch vor dem Sturmtief «Sabine» mit der Seilbahn nach Stalden, weiter mit der Bahn nach Visp und in einem überfüllten Zug nach Bern fuhren. Gegen 18.30 h erreichten wir zufrieden und müde wieder den Ausgangspunkt Zofingen.  Herzlichen Dank an Valentin für seine Flexibilität und sorgfältige Vorbereitung der Tour, die bei den Teilnehmenden nachhaltige Eindrücke hinterliess.

Text: Helmut Messner

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