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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Denalp-Storegg 1860m

Poncione Val Piana (2660 m), Bedrettotal statt Denalp-Storegg
Treffpunkt 08.15 Uhr in All'Acqua.  Als Teilnehmer begrüssen konnte Tourenleiter Walti vor Ort (leider nur) vier SAC'ler. Der Himmel war stahlblau, die Temperatur lag bei - 10 ° C. Viel zu besprechen gab es bei dieser Temperatur vor Ort nicht. Alle beeilten sich, die Felle aufzuziehen, damit wir uns möglichst rasch in Bewegung setzen konnten. Das Tourenziel war klar, der Poncione Val Piana, südlich von All'Acqua. Lange frieren musste auf dieser Tour niemand. Sobald wir den Ticino auf dem Brücklein unterhalb von All'Acqua überschritten hatten, ging es nur noch bergauf. Zunächst durch einen lockeren Wald, später über offene Weiden und noch weiter oben den steilen Berghängen des Poncione Cavagnolo entlang in Richtung unseres Ziels. Die Spur, die wir verfolgten, war zum Teil steil, aber nicht glasig, wie wir erwartet hatten, so dass es nur selten kleine Ausrutscher gab. Wenn sie zu steil wurde, wich Walter elegant aus, und führte uns so in einem gleichmässigen Rhythmus stetig höher und höher. Zwei kurze Trink- und Esspausen genossen wir stehend. Während wir höher stiegen, fiel die Temperatur nämlich noch um einige Grad und da sich praktisch der ganze Aufstieg in einem Schattenhang befand, legte niemand Wert auf eine längere Rast. Ausser uns stiegen noch wenige andere Gruppen dem gleichen Gipfel entgegen wie wir. Auf der anderen - sonnigen - Talseite war die Capanna Piansecco zu sehen und je höher wir stiegen, desto schöner zeigten sich die Berner Oberländer Alpen, insbesondere das Lauteraar- und das Finsteraarhorn am blauen Horizont. Kurz vor zwölf Uhr erreichten wir den Gipfelhang, der nun ebenfalls in der Sonne glänzte. Da dieser vereist war, liessen wir die Skier in einem Depot ca. 50 hm unter dem höchsten Punkt zurück und erklommen den Gipfel zu Fuss. Ein fantastisches 360°-Panorama belohnte uns für unsere Anstrengung. Im Nord-Osten, Richtung Gotthard, schlichen Nebel- und Wolkenschwaden den Berghängen entlang und zeigten uns, dass es nicht selbstverständlich war, dass wir unsere Gesichter in die Sonne strecken konnten. So richtig gemütlich war es indessen auf dem Gipfel trotz Sonne nicht. Ein leichter Wind war aufgekommen, so dass sich die ohnehin tiefe Temperatur noch kälter anfühlte. Schon bald stiegen wir deshalb wieder zum Skidepot ab, zogen unsere Skis an und machten uns auf die Abfahrt Richtung Tal. Diese erwies sich als bedeutend einfacher, als ich mir das vorgestellt hatte. Da der Poncione in den letzten Tagen wohl von einer grösseren Zahl Tourenfahrer besucht worden war, hatte sich zwischen den hügligen Hängen eine Art Skipiste gebildet, die sehr gut zu befahren war. Abstecher in den Neuschnee gab es in Anbetracht der fehlenden Schneefälle in den letzten Tagen im Süden ohnehin nicht zu machen, so dass wir uns an die vorgegebenen Spuren hielten. De Abfahrt verlief auf diese Weise ohne grössere Zwischenfälle, auch wenn die Piste im untersten Teil zwischen den Bäumen zum Teil etwas besondere Anforderungen stellte.  Ca. um 13.15 Uhr sassen wir alle zufrieden im Beizli in All'Acqua, genossen einen Kaffee und schauten aus der warmen Stube noch einmal auf den steilen, schattigen Hang und zur Bergkette hinauf, wo wir uns vor etwas mehr als einer Stunde noch befunden hatten. Herzlichen Dank an Walti für die umsichtig geplante und durchgeführte Tour, die wir alle genossen haben. Edi Ruesch

 

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