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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Flösserweg Laufenburg-Stilli

Trotz der nicht sehr guten Wetterprognose wagten sich 5 Frauen, mit Willy die Flössertour zu erkunden. Nach der Ankunft in Laufenburg genossen wir zuerst Kaffee und Gipfeli. Pünktlich beim Abmarschieren hörte es auf zu regnen und wir schlenderten durch Laufenburg, vorbei am Stadtturm, am Rathaus und am Zollhaus. Die sonst schon schmucke Altstadt fiel durch die österlich dekorierten Brunnen noch speziell auf. 
Über eine Treppe erreichten wir das Rheinufer, das wir nach etwa 3 km verliessen und vom Sulztal ins Mettauertal wechselten. Auf dem gut beschilderten Weg erreichten wir, leicht bergauf dem Waldrand entlang, Mettau. Die Route führte uns mitten durch den Campingplatz, am einladenden Bistro vorbei. Hier genossen wir beim Picknick eine tolle Sicht über das Mettauertal. Nun gings wieder abwärts nach Wil. Hier mussten wir den Weg suchen, weil der Wanderweg mit ein Festzelt belegt war und wir mussten uns hinter dem Zelt durchstreifen. Bald stieg der Weg wieder an nach Hottwil über die Rotbergegg, mit 616 m der höchste Punkt. Bei einem Trinkhalt genossen wir die Aussicht nach Villigen und Stilli, unser Ziel war in Sichtweite. Nach einem schönen Gratweg gings in weiten Kehren hügelabwärts. Wir unterquerten das lange Rolltransportband, das vom Geissberg bis zur Verarbeitungsstelle an der Aare auf Stelzen geführt wird. Der Weg senkte sich durch die Rebberge nach Villigen und dann der Aare entlang nach Stilli. Wir erfuhren auch, dass die Löcher auf dem Feldweg vom Grünspecht stammen, der die Engerlinge aus der Erde pickt. Auf dem letzten Drittel wurden wir dann doch noch mehrmals vom Regen begossen und konnten somit unsere Regenschütze auf Dichtigkeit prüfen.
Die knapp 20 Kilometer lange Strecke ist durchgehend sehr gut beschildert, vermittelt mit Hinweistafeln Spannendes über die einstige Flösserei und führt durch eine traumhafte Landschaft. Die Flösserei war im 19. Jahrhundert ein florierendes Geschäft. Geschickt führten die Flösser ihr Holz die grossen Flüsse hinunter, so auch von Stilli via Aare und Rhein nach Laufenburg. Die Rückkehr erfolgte zu Fuss, manchmal 2 x täglich, durch das malerische Mettauertal, wo sie im Gasthaus zum Bären in Hottwil Rast einlegten und sich bei einem kühlen Bier von ihren Strapazen erholen konnten.
Leider konnten wir am Ende der Wanderung kein kühles Bier geniessen, da die Bushaltestelle weit ausserhalb des Dorfes war. Trotzdem bleiben die Wanderung und die Erläuterungen von Willy in guter Erinnerung. Danke für diese schöne Tour.
Käthi Däster

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