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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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'Best of Greina'

4./5. August 2018

8 TeilnehmerInnen nahmen am Samstag die geplante Wanderung durch die Greinahochebene in Angriff.

Ab Bellinzona fuhren wir gemeinsam mit dem Zug zurück nach Biasca, wo wir in den Bus nach Ghirone umstiegen. Ab hier führte uns der Alpinbus hoch zur Pian Geirett. Allein diese Fahrt war ein Erlebnis. Auf den obligaten Kaffee mussten wir diesmal verzichten und so ging es nach einer kurzen Orientierung durch unseren versierten Tourenleiter Willy los Richtung Passo della Greina. Kurz vor der Passhöhe erblickten wir sonderbare Steinkreise. Diese wurden aber wohl durch Kinder und nicht durch Ausserirdische angelegt.

Beim Ueberschreiten des Passes erblickten wir erstmals die Greina und inmitten dieses Naturdenkmals von nationaler Bedeutung genossen wir unser Mittagessen. Weiter gings durch das blühende Tal mit seinen unzähligen Bachläufen bis wir nach Norden Richtung Terrihütte abbogen. Vorbei an riesigen Wollgrasfeldern, die die vielen Tümpel umgaben. Bei einer weiteren Rast beobachteten wir den gegenüberliegenden Grat. Sehen wir nun einen einzelnen Felsbrocken, einen Steinbock oder ein Schaf? Auf jeden Fall bewegte es sich leicht und ein Blick durchs Fernglas bestätigte: es ist ein Schaf. Ebenfalls einzelne Murmeltiere kreuzten unseren Weg. Kurz darauf wurden unsere alpinistischen Fähigkeiten geprüft. Durch die gute Sicherung mit Ketten war dieses kurze Stück jedoch problemlos zu bewältigen.

Bald darauf erblickten wir die Terrihütte. Und - wie könnte es anders sein - war zu unserem Etappenziel noch ein kurzer Anstieg zu bewältigen. Dafür wurden wir jedoch mit einem kühlen Bier entschädigt.

Nach dem Zimmerbezug (natürlich hatten wir das «Greina») genossen wir auf der Terrasse noch einen feinen Apéro. Danach folgte das feine Abendessen, das durch den Hüttenwart und seine jungen Helfer zügig und zuvorkommend auf den Tisch gebracht wurde. Bei nahezu 100 Gästen keine leichte Aufgabe.

Bald verkrochen wir uns in unsere Kojen. Kurz nach 6.00 Uhr waren jedoch schon alle wieder munter, sodass wir unseren Aufbruch um eine Stunde vorverschieben konnten. Die Steinböcke haben wir leider verpasst. Die hatten sich in höhere, kühlere Lagen zurückgezogen.

In der noch kühlen Morgenfrische starteten wir also zuerst aufwärts, dann wieder abwärts - durch eine erneute Schlüsselstelle (vorallem bei nassem oder vereisten Untergrund ist diese nicht zu unterschätzen). Deshalb wurde nun der Bau einer Hängebrücke in Angriff genommen. Die Montage erfolgt noch dieses Jahr. Der Weg ist bereits erstellt.

Wir nahmen noch die bestehende Brücke und dann den Anstieg zum Pass Diesrut in Angriff. Danach ging es dann nur noch abwärts. Gott sei Dank, denn die Temperatur stieg merklich an. Auf der Alp Diesrut war es noch etwas früh zum Mittagessen. Also gingen wir nach einer kurzen Rast weiter und wählten dann den Weg zum Bach und zum schattenspendenden Wald. Diese Entscheidung war goldrichtig. Sonst hätten wir nämlich das Lawinentor über dem Aua Diesrut verpasst.

Kurz darauf fanden wir ein angenehmes Plätzchen für die Mittagspause, die wir ausgiebig geniessen konnten. Von hier war es nun nur noch ein Katzensprung bis nach Vrin. Bei unserer Ankunft war das Restaurant noch geschlossen, wurde dann aber 10 Minuten später geöffnet und bis zur Abfahrt des Postautos blieb uns eine Stunde Zeit, um unseren Durst zu löschen.

Die letzte Etappe führte uns mit dem Postauto nach Ilanz, mit der Rhätischen Bahn nach Chur und dann im Schnellzug via Zürich an unsere Ausgangspunkte nach Hause.

Lieber Willy, vielen Dank für diese zwei erlebnis- und abwechslungsreichen Tage in einer traumhaften Umgebung, für die top Organisation und deine umsichtige Leitung. Diese Tour wird sicher allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben. Text: Regula Humm

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