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Luzern-Rengloch-Hergiswald-Malters

Voralpine Wanderung von Luzern über Hergiswald ins Eigenthal, Leitung: Willy Hartmann

Um 6.28 h starteten wir in einer kleinen Gruppe (5 Personen) mit dem Zug von Zofingen nach Luzern.
Nach einem ersten Kaffee im Bahnhöfli in Luzern ging's durch den Gütschwald zum Hotel Sonnenberg. Der Pilatus war noch im Nebel verhüllt. Auf dem Sonnenberg wanderten wir über schöne Waldwege vorbei an alten Einstiegsschächten für den Kohleabbau (Braunkohle) während der beiden Weltkriege und stiegen dann ins Ränggloch ab, eine eindrückliche von einem Bach tief im Molassefels eingegrabene Schlucht mit Wasserfall, die wir auf einer hohen Stahlbrücke querten.
Nach einer Rast im kühlen Schatten stiegen wir wieder aufwärts Richtung Hergiswald. Wir querten den Bach abermals über die älteste noch urspünglich erhaltene Bogenbrücke aus massivem Balkenholz aus dem 18. Jahrhundert und nahmen dann den Aufstieg über den Knüppel- bzw. den  Rosenkranzweg zur Wallfahrtskirche Hergiswald, den fromme Pilger früher auf den Knien zurück legten, dessen Sinn uns heute fragwürdig erscheint. Die Wallfahrtskirche ist ein Juwel der barocken Baukunst mit einem Holzgewölbe aus Dutzenden von Deckenbildern mit biblischen und allegorischen Motiven, dem sogenannten Bilderhimmel, die wir heute im Einzelnen gar nicht mehr verstehen.
Nach einer Mittagspause oberhalb der Kirche mit einem schönen Rundblick auf die Umgebung von Luzern stiegen wir durch ein Hochmoor mit blühenden Orchideen und Lichtnelken auf zur Neualp und weiter abwärts ins Eigenthal zum Eigenthalerhof, wo wir einkehrten und den Blick auf den Talkessel des Eigenthales genossen. Leider war der Pilatus immer noch verdeckt. Von hier ging's mit dem Bus zurück nach Luzern und mit der Bahn nach Zofingen.
Das GPS Gerät wies eine zurück gelegte Distanz auf von 17,3 km mit 1012 Höhenmetern im Aufstieg und 390 m Abstieg in 6 Stunden Wanderzeit inkl. Pausen, was uns wegen der diversen Auf und Abs eher überraschte.
Herzlichen Dank an Willy für die Leitung und die informativen Erläuterungen während der Wanderung. Helmut Messner
 

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