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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Pfannenstock 2572m

Der Wetterbericht für den Samstag, 3. März verlockte nicht für eine Skitour anzugehen. Der Sonntag schien deutlich besser dafür geeignet zu sein. Günter informierte uns dementsprechend bereits am Donnerstag über die Planänderung.

Die Tour zum Pfannenstock am Ende des Muotathals, wurde als lange Skitour angekündigt. Auch die Temperaturen waren wieder etwas milder an diesem Wochenende. Die Abfahrtszeit in Zofingen wurde deshalb auf 5.30 Uhr festgelegt. Dies zahlte sich aus, wie es sich im Verlauf vom Tag noch herausgestellt hat. Kurz nach 7.00 Uhr sind wir in Schwarzenbach (Muotathal) auf rund 1000m angekommen. Bevor stand uns ein Aufstieg von 500hm, mehrheitlich durch den Wald. Diesen legten wir am Stück zurück, weil das Gelände relativ steil war und auch sonst nicht auf eine Pause einlud. Um Punkt 9.00 Uhr haben wir das besagte Gelände hinter uns gelassen und konnten, wie es sich gehört, verdient unser «Znüni» auf der Bärensol geniessen. Energie brauchten wir noch reichlich, denn vor uns lagen noch gut 4km und 1100hm. Kurze Zeit später strahlte uns dann auch die Sonne ins Gesicht. Das Wetter war perfekt an diesem Tag. Mit den Glarner Alpen, dem Clariden, Tödi usw. als Kulisse, sind wir unserem Gipfelziel entgegen getourt. Die Strecke über den Stöllen hat sich mit der Zeit etwas in die Länge gezogen, die Neigung war jedoch sehr angenehm. Wir konnten mit den Skiern bis zum Skidepot gehen, welches 100m unter dem Gipfel lag. Von da an ging es mit Steigeisen und Pickel weiter. Mit einem atemberaubenden Panorama im Rücken stiegen wir über die steilen Schneeflanken zum Gipfelkreuz hoch. Hans richtete für den Abstieg noch kurzer Hand ein Fixseil ein, damit wir die steilste Stelle problemlos überwinden konnten. Zurück im Skidepot stärkten wir uns für die Abfahrt noch einmal mit einem Snack. Der Zeitplan ging perfekt auf und wir machten uns noch bei guten Verhältnissen auf den Weg in Richtung Tal. Viel später durfte es nicht werden, denn es war bereits 13.00 Uhr gewesen und die Temperaturen waren sehr mild. Dementsprechend erwartete uns eine abwechslungsreiche Abfahrt mit verschiedenen Schneezuständen. Für die letzte Schwierigkeit sorgte dann noch die Kräfte zehrende Waldabfahrt auf der sulzig, ausgefahrenen «Bobbahn», welche sehr eng an die Bäume angelegt war. Da war auch noch einmal unsere Konzentration gefragt. Heil angekommen beim Auto gönnten wir uns noch ein Erfrischungsgetränk/ Kaffee vor der Heimfahrt.

Es war ein perfekter Skitourentag, begleitet vom angenehmen Wetter. Der Aufstieg wie auch die Abfahrt waren sehr abwechslungsreich. Für Tourengänger, welche auch gerne Gebrauch von Steigeisen und Eispickel machen, jedoch noch nicht all zu erfahren damit sind, ist der Pfannenstock sehr empfehlenswert. Eine gewisse Grundkondition ist jedoch Voraussetzung, weil der Aufstieg bis zu 6 Stunden dauern kann.

David Suter

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