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Schneeschuh TW 4

Ersatzschneeschuhtouren in der abgsagten TW4

Ersatztour, 1. März 2021
Die Wintertourenwoche 4 musste coronabedingt abgesagt werden. Die Einreise nach Österreich bedingte eine 10-tägige Quarantäne und die Hotels im Gastland waren geschlossen. Christian und Sonja haben für die sechzehn SACler, welche für die Tourenwoche 4 angemeldet waren, zwei Ersatz-Tagestouren angeboten. So fanden sich am Montag, 1. März, sieben Schneeschuhgänger/innen am Bahnhof in Zofingen ein. In Luzern kam Otti hinzu und die Gruppe war komplett. Nach einem Spurt erreichten wir den Anschlusszug nach Sarnen, von wo wir weiter per Postauto und Gondelbahn unseren Ausgangsort Melchsee-Frutt erreichten. Ohne Kaffestopp, die Terrassen der Restaurants in den Skigebieten waren ab diesem Montag wieder geschlossen, schnallen wir die Schneeschuhe an und nahmen den ersten Teil des Schneeschuhtrails in Angriff. Der Trail führte vorbei an der Kapelle über den Distelboden hinauf auf den Grat zum Gumm. Der steile Aufstieg und die frühlingshaften Temperaturen forderten einige Schweisstropfen. Das Wetter war traumhaft und wir genossen die einmalige Landschaft und die sehr gute Fernsicht in die Berner Alpen, zur Engstlenalp, dem Jochpass und zum Titlis. Den steilen Abstieg hinab zur Tannalp meisterten alle mit Bravur. Beim Restaurant Tannalp verweilten wir etwas länger, liessen uns die Sonne ins Gesicht scheinen und profitierten vom Take away-Angebot um unseren Durst zu löschen. Entlang dem Tannensee gelangten wir zurück zur Bergstation Melchsee-Frutt.


Ersatztour, 3. März 2021
Morgenrot und Saharasand in der Luft. Wir trafen uns beim Bahnhof Zofingen und nahmen erneut den Zug Richtung Innerschweiz. Unser Ziel: Sörenberg, Talstation Rothornbahn. Hier beginnt der Schneeschuhtrail 910 nach Salwideli. In sicherem Abstand zu den Lawinenhängen der Rothornkette stiegen wir über die sanft geschwungenen Hänge hoch gegen den Übergang 'Blattenegg'. Christian gab ein angenehmes Tempo vor. Der Himmel blieb an diesem Mittwoch den ganzen Tag bedeckt und die Temperaturen waren daher merklich kühler als am Montag. Mützen und Handschuhe kamen zum Einsatz. Unserer Stimmung tat dies keinen Abbruch. Wir freuten uns, dass wir wieder gemeinsam unterwegs sein konnten. Bis Ende Februar wäre das in einer Siebener-Gruppe noch nicht erlaubt gewesen. Den höchsten Punkt unserer Tour erreichten wir kurz nach der Mittagsrast. Der Blick öffnete sich gegen den Hohgant und die Schrattenfluh. Über Alpweiden und durch lichte Wälder erreichten wir Salwideli, von wo wir die Heimreise mit den öV antraten. Ein gelungener Tag ging zu Ende.
Es war schön mit euch unterwegs zu sein. 'Hebet euch Sorg!' Berichte: Sonja Frey