Familienbergsteigen Kistenpass

18./19. September 2004



Limmeren(stau)see
im Hintergrund das Kistenstöckli (2745m)


Muttseehütte (2501m)


beim Suchen von Versteinerungen

Muttsee


die wohlverdiente Belohnung nach 1550 m Abstieg

 

15 Persönchen und Personen lösten ein Billett nach Linthal und von Brigels zurück nach Zofingen. Das Stück dazwischen legten wir per Alptaxi, Luftseilbahn, Stollen- und Bergwanderung zurück. Per Luftseilbahn gings von Tierfed nach Chalchtrittli. Jetzt folgte ein 3 km langer Stollen, der zu unserer Enttäuschung dann leider doch durchgehend beleuchtet war. So blieb halt der Strom in unseren mitgebrachten Batterien drin. Am anderen Ende des Tunnels, am Limmerenstausee war Mittagspause angesagt und wer grad nicht mit Steine werfen beschäftigt war, ass dann auch wirklich seinen „Löntsch“. Als Dessert gab’s Fiona’s Geburtstagskuchen, ein getränkter Zitronencake! Leider ohne Kaffee! Dieser wurde brutal – einfach – vergessen! Steil gings danach auf recht gutem Weg, den sonnigen Hang 650 Hm hinauf zur Muttseehütte. Beat erzählte im Aufstieg laut eine Geschichte und verhinderte so, dass evt. jemand hätte müde werden können.

Nach der ersten Kissenschlacht in der Hütte rückten wir im späteren Nachmittag nochmals aus. Ausgerüstet mit Hammer und Meissel suchten und fanden wir viele versteinerte Muscheln. Einige von uns waren dermassen überhitzt, dass sie im nahen See noch eine Abkühlung suchten...

Die feine Suppe zum Znacht sowie die Älplermakronen liessen auf ein noch feineres Dessert hoffen. Die Hoffnung gaben aber auch die Letzten um 22.00 Uhr beim zu Bett gehen auf. Anderntags erwartete uns das Wetter wieder von der schönsten Seite. Im 1 ½ stündigen Aufstieg erreichten wir den Kistenpass. Vor uns lagen jetzt noch 1450 m Abstieg über die Alp Rubi Sura nach Brigels. Hier hatten wir noch genügend Zeit den versäumten Kaffee zum Zitronencake und das versäumte Dessert nach den Älplermakronen nachzuholen. Per PTT, RhB, SBB gings wieder nach Zofingen zurück.

Insgesamt hatten wir 2 sehr gute Tage, welche wir dem Organisator Beat Weber herzlichst verdanken. de Röifu (Bilder: E. Ruesch)