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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Schnebelhorn 1292m

Steil, steiler, am steilsten. So präsentierte sich der Aufstieg von Steg auf das Schnebelhorn. Zum Glück konnten wir uns nach der Anfahrt via Winterthur und durchs Chelleland - so wurde das Tösstal früher genannt - mit Kaffee und Gipfeli stärken. Hans-Ruedi hatte eine schöne Bäckerei mit Café rekognosziert, die heute geöffnet hatte. Auf Wald -, Feld- und Wanderwegen, durch Wälder und entlang von Weiden kamen wir stetig höher. Die Wälder zeigten sich in frischem Frühlingsgrün und die Wiesen leuchteten in wunderschönem Gelb. Die Landschaft öffnete sich und wir sahen hinunter in Tobel und Gräben und Talkessel, ab und zu sahen wir einzelne Höfe in der weiten Landschaft. Kein Wunder, dass in dieser abgelegenen Gegend in den verflossenen Jahrhunderten die Bauern im Winter Chellen herstellten und sich damit einen Zustupf verdienten. Diese Kochutensilien waren ab dem 17. Jahrhundert der Exportschlager aus dem Tösstal. Daher auch der Name 'Chelleland'.

Zweieinhalb Stunden später und 600 Meter höher standen wir auf dem Schnebelhorn (1291 m), dem höchsten Punkt des Kantons Zürich und gleichzeitig auf der Grenze zum Kanton St. Gallen

Bei der ausgiebigen Rast versuchten wir die Alpengipfel zu benennen. Es gelang nicht immer, die Sicht war zu wenig klar. Bei weiterhin schönem Wanderwetter machten wir uns auf den Abstieg. Der führte uns auf der anderen Seite durch eine ebenso schöne und interessante Landschaft hinunter ins Toggenburg nach Mosnang. Nach einem gemütlichen Schlusstrunk im Bären machten wir uns auf die Heimfahrt und verabschiedeten uns zwei Stunden später in Zofingen und die acht Wanderinnen und Wanderer bedankten uns bei Hans-Ruedi Odermatt für die schöne und gut rekognoszierte und geleitete Tour.

Peter Soland

 

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