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Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.

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Schneeschuhtour Innerschweiz

Nach der Erwärmung vom Monatsende mit Regen bis in höhere Lagen, brachte der Donnerstag wieder tiefere Temperaturen und auch recht gute Wetteraussichten, sodass sich am Morgen kurz nach sieben Uhr eine kleinere Gruppe auf dem Bahnhof Zofingen mit der Vorfreude auf eine schöne Schneeschuhtour versammelte. Mit dem Zug über Luzern, Sarnen und weiter mit dem Postauto hinauf zum Langis, wo wir den Nebel bereits unter uns gelassen hatten, wollten wir doch nicht auf den obligaten Startkaffee verzichten. Bald wurden aber die Schneeschuhe angeschnallt und Peter führte uns auf einer Route durch den mit vielen Wasserrinnen durchzogenen und mit lichtem Wald bewachsenen Hang. Da dieser nach Nord-Westen ausgerichtet ist, lag er immer noch im Schatten mit einer Temperatur knapp unter dem Gefrierpunkt, was den Schnee hart aber griffig machte und ein gutes Vorwärtskommen erlaubte. Ein paar eisige Stellen zeigten, wie pflotschig es an den vorhergehenden Tagen in diesem sumpfigen Gelände war. Angekommen auf dem markierten Pfad, welcher zwischen zwei Wildschutzzonen hinauf zum Grat führt, legten wir vor dem Aufstieg durch den Wald eine kurze Trinkpause ein. Oben auf der Egg bei der Jagdhütte gab es noch einmal eine etwas längere Rast bevor wir durch Wald, abwechselnd mit offenem Gelände, sanft ansteigend das Jänzi, den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichten. Nun an der Sonne, präsentierte sich uns ein super Panorama. Der Vierwaldstättersee lag immer noch unter einer Nebeldecke, welche den Bürgenstock wie eine Insel herausragen liess, dahinter die Rigi, links der Pilatus, rechts das Stanserhorn und dahinter das ganze Panorama vom Säntis über die Glarner- Zentralschweizer- und Berner Alpen bis zum Wetterhorn und dem Eiger. Markant gleich im Süden von uns der Titlis. Wir waren nicht die Einzigen aber von den Letzten, welche den schönsten Tag jener Woche für einen Ausflug zum Jänzi nutzten. Das hatte den Vorteil, dass alle anderen Gruppen nach und nach wieder aufbrachen und wir plötzlich den schönen Aussichtspunkt für uns alleine hatten und in aller Ruhe unser Mittagsmahl einnehmen konnten. Als alle satt waren und genug von der schönen Aussicht hatten, machten wir uns an den Abstieg. Wir entschieden uns wie geplant den Hügel auf der Südseite zu umrunden, was den Nachteil hatte, dass in den steileren Abhängen ein Weg mit Schneeresten durch das Braun- Grün der Wiesen gesucht werden musste. Angekommen auf einem wieder ansteigenden Waldweg mit guter Schneedecke und immer noch das tolle Panorama vor Augen, erreichten wir schliesslich wieder unseren Ausgangspunkt im Langis. Es blieb noch reichlich Zeit für eine Stärkung im Gasthof bis zur Abfahrt des Postautos.

Zum Schluss noch unser herzlichster Dank an Peter für die gute Organisation und Führung der Tour. Alle Beteiligten fanden es super, auch mal eine Tour unter der Woche durchzuführen.

Bericht von Christoph Haller

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