Vermigel Umbau – die Bagger sind aufgefahren und der Bau nimmt bereits Gestalt an.

Im Juni war es endlich soweit! Die Arbeiten zur Hüttenerweiterung konnten starten. Die Bagger sind aufgefahren und die Arbeiten konnten beginnen. Wir erstellen einen L-förmigen Anbau der den bestehenden Holzkeller umfasst. Neu werden dem Hüttenwartsteam zwei Schlafräume mit Dusche und WC als Logis dienen.
In einer spektakulären Aktion konnten Anfang August auf das Betonfundament die Holzelemente gefügt werden. Per Helikopter schwebten diese herbei und waren innert Minuten platziert und montiert. Bis zur Bezugsbereitschaft dauert es aber schon noch ein Wenig. Der Ausbau braucht die kommenden zwei Monate. Zudem wird gleichzeitig auch das Untergeschoss im bestehenden Teil der Hütte umgestaltet. Die in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen werden  ersetzt und zeitgemäss erweitert. Auch für die Rucksäcke und Schuhe gibt es einen neuen Platz inklusive einer Trockungsanlage für die nassen Kleider.
Wenn man etwas in den Archiven unserer Sektion zurückblättert, merkt man rasch, dass wir bereits an der Generalversammlung  2011 einem neuen Hüttenwartszimmer zugestimmt hatten. Laut dem Plan sollte das Hüttenwartszimmer im 2013 fertiggestellt sein. Aber hier ging es wieder einmal nicht so wie geplant. Das mag man auf die eine Seite bedauern, andererseits wird die nun realisierte Lösung bestimmt zukunftsweisender sein, als die ursprünglich im feuchten Keller des bestehenden Baus geplante Schlafstelle.
In unzähligen, engagierten Diskussionen der Baukommission wurden mehrere Entwürfe zur Erweiterung diskutiert, zerredet, verworfen und neu aufgerollt. Ein Architekt wurde konsultiert und wir haben die Baukommission verstärkt. Somit sind wir nun zuversichtlich, dass das woran wir bauen sinnvoll gestaltet ist. Dass auch die vielen Bauvorschriften etwas mit den Zusatzrunden bei der Planung zu tun haben, ist unbestritten. Die bestehende Kläranlage beispielsweise genügt nicht mehr; sie wird durch eine zweistufige Anlage mit biologischem Abbau ersetzt. Der Brandschutz fordert unter anderem, dass alles Brennbare, auch Täfer, aus dem Treppen- und Eingangsbereich entfernt wird. Wie aber gerade der eben noch glimpflich abgegangene Brand in der Zwinglipasshütte gezeigt hat, sind solche Vorgaben nicht nur Schikane sondern zum Schutz von uns allen.
Wer miterleben will, wie die Hütte Gestalt annimmt, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Wir können Hände gebrauchen zum Malen, Fermacel montieren, Platten legen und so weiter. Für jede und jeden lässt sich etwas finden. Ernst Stalder nimmt gerne Angebote entgegen. Vom 2. Oktober bis zum 10. November werden wir, soweit es das Wetter zulässt, die Abschlussarbeiten tätigen. Wenn alles wie geplant klappt, können wir uns im 2018 an dem Neubau freuen und den Gästen einen anmächeligen Waschraum geben, sowie ein paar Betten mehr zur Verfügung stellen.

Bilder zum Umbau findest du in der Bildergalerie → Bildergalerie
 

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