Lauteraarhütte 2.392 m

Bilder Lauteraarhütte

Weitere Bilder der Hütte

Bericht Zofingertagblatt / Sonntag 5.7.09

Weitere Informationen: http://www.haslihuetten.ch

Lage am SW-Fuss des Bächlistock oberhalb des Unteraargletschers auf 2392 m

Koordinaten 660.075/157.950 Ulrichen Nr. 1250

Landeskarte 1:25000 Talort Handegg / Grimsel-Hospiz
ergänzend Landeskarten Nr. 1229 Grindelwald,
Nr. 1249 Finsteraar, Nr. 1230 Guttannen

Nufenenpass Nr. 265 Landeskarte 1:50'000

 

Führer: Herausgegeben vom Schweizer Alpen-Club, 6. Auflage 1996, Clubführer Berner Alpen 5; Von Grindelwald zur Grimsel

 

Plätze 40
Bewirtet von Ende Juni bis Ende September, je nach Witterung bis anfangs Oktober

Voll- und Halbpension
Warme Speisen, Getränke

Hüttenwart
Toni Mettler
Hauptstrasse 13
5742 Kölliken
Tel 062 723 30 88 (nur in Nebensaison)

Tel. Hütte 033 973 11 10 (Anmeldungen)

Hüttenchef SAC Zofingen:
Kaspar Bühler
Stiftshalde 4
4800 Zofingen

lauteraar@sac-zofingen.ch (keine Ameldung per E-mail)
Tel : 062 / 751 50 54
Natel : 079 / 668 85 31
huettenchef-lauteraar@sac-zofingen.ch

Anfahrt
Haslital - Grimsel-Passstrasse - Grimsel-Hospitz (P) oder Grimselpass (P)

Aufstieg
Grimsel-Hospitz - Grimselsee-Nordufer - Unteraargletscher ; ca 4 Std.
Der Weg führt seit 2003 nicht mehr über Triftleni. Der Weg über das Berghaus Oberaar - Grimselsee - Unteraargletscher ist nur noch schlecht begehrbar.
Der Hüttenweg führt vom Grimselhospiz über die Staumauer, entlang am Nordufer des Grimselsees und im Schlussteil über den Unteraargletscher auf einem markierten Weg. Die Strecke entlang dem See führt durch ein geschuütztes Hochmoor und ist von prachtvoller Schönheit. Auf mit Arvenbeständen durchsetzten Weisen zeigen sich je nach Jahreszeit in kleinen Blumengärtchen Frühlings-Pelnanemonen, Alpenrosen, Bränderli, Augentrost, Türkenbund, das grossblättrige Fingerkraut oder im Spätsommer die grossen weissen Köpfe der Wollgräser. Der zweite Streckenteil führt durch das landschaftlich wie wissenschaftshistorisch einzigartige Urgebiet des Unteraargletschers und am Schluss bringt uns ein letzter Anstieg auf den Felssporn zur Hütte inmitten eines hochalpinen Gebietes. Auch für Natur- und Blumenfreunde steigert sich diese Wanderzung zu einem grossartigen Erlebnis.

Besteigungen: Brünberg, Brandlammhorn, Bächlistock, Hienderstock, Hubelhorn, Trifthorn, Ewigschneehorn, Bärglistock, Schreckhorn, Lauteraarhorn, Studerhorn, Escherhorn, Scheuchzerhorn

Tourenvorschläge

Brandlammhorn 3089m
Rassiger Gratklettertour in hochalpiner Umgebung im 4. Schwierigkeitsgrad. Östlich der Hütte kann der Einstieg in 2 Stunden erreicht werden.

Bächlistock 3247m
Prächtiger Aussichtsgipfel, auf 3 verschiedenen Routen leicht erreichbar.

Hühnerstock 3307m
Hühnertälijoch - Ostgipfel- Westgipfel. Sehr lohnende, "lufitige" Gratüberschreitung im 4. Schwierigkeitsgrad.

Rothorn 3003m
Einmalig schöner Kletter-Hausberg mit Einstieg gleich hinter der Hütte. Rassige Sportkletterroute mit alpinem Charakter im 6. Schwierigkeitsgrad. Der Gipfel kann auf der Normalroute in leichter bis mittelschwerer Kletterei erreicht werden.

Hubelhorn 3244m
Leicherer Route in Hüttennähe, kombinierter Anstieg. Geeigenet als Einlauftour vor einer Tourenwoche

Ewigschneehorn 3329m
Einmaliger Aussichtsgipfel mit Blick auf Schreckhorn, Lauteraarhorn und das ganze Gauligebiet. Nach ca. 1 1/2 Stunden über den Lauteraargletscher führen Wegspuren durch einmalige Flora auf den Gipfel.

Lauteraarhorn 4042m
Lange anspruchsvolle, kombinierte Anstiege über die südliche oder nördliche Ostwandrippe halten einem Vergleich mit den bekannteren Viertausendern stand. Der "Ironman" im vielfältigen Tourenangebot, wenn der Abstieg über die Normalroute und die Rückkehr zur Lauterarhütte geschafft ist.

Schreckhorn-Lauteraarhorn 4078 m
Der Aufstieg über den Anderson-Grat zum Gipfel und weiter über den 800m langen Verbindungsrat zum Lauteraarhorn ist eine Herausforderung für Könner in einer grossartigen hochalpinen Arena.

Studernhorn 3638m
Eine rassige Eistour im höheren Schwerigkeisbereich. Für den erfahrenene Eisgänger ein ausserordentlich schönes Erlebnis. Neigungswinkel. 55°

Scheuchzerhorn 3462m
Der "Mini-Bianco" des Tales. Sehr lohnende vielseitige Eisanstiege mit Blick auf die prachtvollen Walliser Alpen